Ich begegne in meiner Arbeit immer wieder Menschen, die sich dauerhaft müde, erschöpft oder irgendwie „leer“ fühlen — obwohl sie versuchen, gesund zu leben. Oft wird dann zuerst an Stress, Schlafmangel oder Eisenmangel gedacht. Doch ein möglicher Zusammenhang wird erstaunlich häufig übersehen: der Darm. Denn Darmgesundheit beeinflusst weit mehr als nur die Verdauung. Auch Energie, Konzentration, Nervensystem und Stressbelastbarkeit hängen enger mit dem Mikrobiom zusammen, als viele denken.
In diesem Blogartikel schauen wir uns gemeinsam an, warum Darm und Energie so eng miteinander verbunden sind — und was dem Darm im Alltag wirklich helfen kann.

Warum bin ich ständig müde?

Kennst du dieses Gefühl, morgens aufzuwachen – und eigentlich schon erschöpft zu sein?
Der Kaffee wirkt nur kurzfristig, nachmittags kommt das nächste Tief und selbst an ruhigeren Tagen fehlt irgendwie die richtige Energie.

Viele suchen die Ursache dann zuerst bei Stress, Schlafmangel, Eisenmangel oder mangelnder Disziplin. Und ja – natürlich spielen diese Faktoren eine Rolle. Aber als Gesundheitsdetektivin schaue ich gerne noch ein Stück tiefer. Denn manchmal liegt die Ursache nicht nur im Kalender oder im Kopf, sondern an einem Ort, den viele dabei gar nicht auf dem Schirm haben: im Darm.

Das überrascht zunächst. Schließlich verbinden die meisten den Darm vor allem mit Verdauung. Doch tatsächlich beeinflusst er viel mehr als nur das, was wir essen. Er hat unter anderem Einfluss darauf, wie gut unser Körper Nährstoffe aufnehmen kann, wie stark unser Immunsystem beschäftigt ist und wie ausgeglichen unser Nervensystem arbeitet.

Und all das kostet – oder schenkt – Energie.

Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät, merken wir das deshalb nicht immer sofort nur an der Verdauung. Manchmal zeigt sich das viel subtiler: durch Müdigkeit, Brain Fog, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, dauerhaft „leer“ zu sein.

Schauen wir uns also einmal genauer an, warum der Darm überhaupt so eng mit unserer Energie verbunden

Warum der Darm etwas mit Müdigkeit und Energie zu tun hat

Wenn wir an Energie denken, denken die meisten zuerst an Schlaf, Kaffee oder Stress. Der Darm kommt dabei oft erst einmal nicht vor. Dabei spielt er für unseren Energiehaushalt eine viel größere Rolle, als vielen bewusst ist.

Denn der Darm ist nicht nur für die Verdauung zuständig. Er ist gleichzeitig Aufnahmeort für Nährstoffe, wichtiger Teil des Immunsystems und eng mit unserem Nervensystem verbunden. All diese Bereiche beeinflussen direkt, wie leistungsfähig und energiegeladen wir uns fühlen.

Damit unser Körper überhaupt Energie produzieren kann, braucht er bestimmte „Baustoffe“: zum Beispiel Eisen, Magnesium, B-Vitamine oder Aminosäuren aus Eiweiß.

Diese Stoffe nehmen wir zwar über die Nahrung auf – verwerten kann der Körper sie aber nur dann gut, wenn der Darm richtig arbeitet.

Die Darmschleimhaut übernimmt dabei eine Art Filterfunktion. Sie entscheidet, welche Stoffe aus der Nahrung aufgenommen und an den Körper weitergegeben werden. Ist diese Schleimhaut gereizt oder aus dem Gleichgewicht geraten, kann die Aufnahme wichtiger Nährstoffe schlechter funktionieren. Das bedeutet: Selbst eine gesunde Ernährung garantiert noch nicht automatisch eine gute Versorgung.

Hinzu kommt das sogenannte Mikrobiom – also die Gemeinschaft aus Milliarden Darmbakterien, die in unserem Darm leben. Lange Zeit wurden diese Bakterien hauptsächlich mit Verdauung in Verbindung gebracht. Heute weiß man jedoch, dass sie an deutlich mehr Prozessen beteiligt sind.

Bestimmte Darmbakterien helfen beispielsweise dabei,

  • Ballaststoffe zu verwerten,
  • Vitamine zu bilden,
  • entzündliche Prozesse zu regulieren
  • und Stoffwechselvorgänge zu unterstützen.

Gerät dieses empfindliche Gleichgewicht durcheinander, kann sich das auf viele Ebenen auswirken – unter anderem auch auf unsere Energie.

Besonders spannend ist außerdem die Verbindung zwischen Darm und Nervensystem. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse stehen Bauch und Gehirn dauerhaft miteinander in Kontakt. Diese Kommunikation läuft unter anderem über Nervenbahnen, Hormone und Botenstoffe des Immunsystems.

Der Darm sendet also ständig Informationen an das Gehirn — und umgekehrt. Deshalb merken viele Menschen Stress nicht nur mental, sondern auch körperlich: durch Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme, Übelkeit oder ein unangenehmes „flaues Gefühl“ im Bauch.

Gleichzeitig beeinflusst der Darm auch unsere Stimmung und mentale Energie. Ein Teil wichtiger Botenstoffe wird direkt im Darm gebildet oder dort mit beeinflusst. Gerät das Darmmilieu aus dem Gleichgewicht, kann sich das deshalb nicht nur auf die Verdauung, sondern auch auf Konzentration, Belastbarkeit und das allgemeine Energiegefühl auswirken.

Der Darm arbeitet also nicht isoliert irgendwo „im Hintergrund“. Er ist an vielen Prozessen beteiligt, die darüber entscheiden, wie stabil, leistungsfähig und energiegeladen wir uns im Alltag fühlen.

Drei Wege, wie der Darm unsere Energie beeinflusst

Nährstoffe aufnehmen und verwerten

Damit unser Körper überhaupt Energie herstellen kann, braucht er die richtigen Baustoffe. Denn Energie entsteht nicht einfach von allein — sie wird in unseren Zellen produziert. Genauer gesagt: in den Mitochondrien, den kleinen Kraftwerken unserer Zellen.

Damit diese Kraftwerke gut arbeiten können, sind sie auf zahlreiche Nährstoffe angewiesen. Dazu gehören unter anderem:

  • Eisen für den Sauerstofftransport
  • Magnesium für viele Stoffwechselprozesse
  • B-Vitamine für die Energieproduktion in den Mitochondrien
  • Aminosäuren (Eiweißbestandteile) für Enzyme und Reparaturprozesse

Fehlen diese Stoffe oder können sie nicht ausreichend aufgenommen werden, arbeiten die zellulären Energieprozesse oft weniger effizient. Die Folge kann sein, dass wir uns schneller erschöpft, unkonzentriert oder kraftlos fühlen.

Und genau hier kommt der Darm ins Spiel.

Der Darm ist nicht nur an der Verdauung beteiligt, sondern vor allem daran, dass wichtige Nährstoffe überhaupt aufgenommen werden können. Die Darmschleimhaut funktioniert dabei wie eine Filter- und Aufnahmefläche zwischen Nahrung und Körper.

Auch Omega-3-Fettsäuren sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Zellmembranen — also der Hülle jeder einzelnen Körperzelle. Damit Zellen gut arbeiten, Informationen weitergeben und Nährstoffe aufnehmen können, brauchen sie stabile und gleichzeitig flexible Zellmembranen. ( Hier habe ich ausführlich darüber geschrieben)

Das betrifft auch die Mitochondrien selbst — also die kleinen Kraftwerke unserer Zellen. Denn auch sie besitzen Membranen. Dort laufen wichtige Prozesse der Energiegewinnung ab.

Ki generiert

Omega-3-Fettsäuren beeinflussen die Eigenschaften dieser Membranen. Vereinfacht gesagt helfen sie dabei, die Membranen geschmeidig und funktionsfähig zu halten. Das wiederum beeinflusst unter anderem:

  • den Stoffaustausch,
  • die Signalweiterleitung,
  • entzündliche Prozesse
  • und damit indirekt auch die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien.

Zusätzlich wirken Omega-3-Fettsäuren entzündungsregulierend. Das ist besonders wichtig, denn chronische Entzündungen und oxidativer Stress können die Funktion der Mitochondrien beeinträchtigen. Omega 3 erzeugt also nicht direkt Energie. Aber es unterstützt wichtige Rahmenbedingungen dafür, dass Zellen und Mitochondrien möglichst effizient arbeiten können.

Vor allem Gehirn und Nervensystem profitieren von einer guten Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Gleichzeitig scheint auch das Darmmikrobiom davon zu profitieren. Studien zeigen, dass bestimmte Darmbakterien mit einer entzündungsärmeren, omega-3-reichen Ernährung besser gedeihen können.

Das bedeutet: Nicht nur die Ernährung selbst zählt, sondern auch die Frage, wie gut der Darm die enthaltenen Nährstoffe aufnehmen und verarbeiten kann.

Ist die Darmschleimhaut gereizt oder das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten, kann die Versorgung des Körpers langfristig schlechter werden — selbst dann, wenn man sich eigentlich gesund ernährt.

Stille Entzündungen kosten Energie

Ein großer Teil unseres Immunsystems sitzt im Darm. Gerät dort etwas aus dem Gleichgewicht, kann das den Körper dauerhaft beschäftigen — oft, ohne dass wir es direkt bemerken.

Man spricht dabei häufig von stillen Entzündungen. Das sind keine akuten Entzündungen wie bei einer Erkältung, sondern eher ein unterschwelliger Dauerstress für den Körper.

Das Problem daran: Unser Immunsystem benötigt Energie. Wenn der Körper ständig regulieren, reagieren und „aufpassen“ muss, fehlt diese Energie an anderer Stelle.

Viele Menschen merken das nicht sofort an klassischen Verdauungsproblemen. Stattdessen zeigen sich eher diffuse Symptome wie:

  • Müdigkeit
  • Brain Fog (Gedächtnis- bzw. Konzentrationsprobleme)
  • schnelle Erschöpfung
  • Konzentrationsprobleme
  • oder das Gefühl, nie richtig regeneriert zu sein

Man kann sich das ein wenig vorstellen wie viele geöffnete Apps im Hintergrund eines Handys.
Jede einzelne verbraucht nur wenig Akku — zusammen ziehen sie aber dauerhaft Energie.

Ein gereizter Darm, eine unausgewogene Ernährung, allen voran zu viele schlechte Fett oder ein gestresstes Mikrobiom können deshalb dazu beitragen, dass unser Körper dauerhaft im Alarmmodus bleibt.

Der Darm beeinflusst auch Kopf und Nervensystem

Unsere Energie hängt nicht nur davon ab, wie viele Nährstoffe wir aufnehmen oder wie gut unsere Mitochondrien arbeiten. Auch unser Nervensystem spielt dabei eine wichtige Rolle.

Denn unser Körper bewegt sich ständig zwischen zwei Zuständen:

      Anspannung und Stress oder Ruhe und Regeneration.

Und genau hier kommt die sogenannte Darm-Hirn-Achse ins Spiel.

Über Nervenbahnen, Hormone und verschiedene Botenstoffe stehen Darm und Gehirn dauerhaft miteinander in Kontakt. Das bedeutet: Was im Darm passiert, bleibt nicht nur im Darm.

Besonders deutlich merken viele Menschen das in Stresssituationen. Vor einer Prüfung, einem wichtigen Gespräch oder in belastenden Phasen reagiert plötzlich die Verdauung: Der Bauch wird empfindlich, es entsteht Druck, Völlegefühl oder ein unangenehmes Gefühl im Magen.

Doch diese Verbindung funktioniert auch umgekehrt.

Ist der Darm dauerhaft gereizt oder das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten, kann das wiederum Einfluss darauf haben, wie belastbar und ausgeglichen wir uns fühlen. Manche Menschen fühlen sich dann schneller reizbar, weniger stressresistent oder kommen schlechter zur Ruhe.

Besonders spannend: Darmbakterien produzieren nicht nur Verdauungsprodukte, sondern stehen auch mit wichtigen Neurotransmittern — also Botenstoffen unseres Nervensystems — in Verbindung.

Dazu gehören unter anderem:

  • Serotonin, das unter anderem Stimmung und Schlaf beeinflusst,
  • Dopamin, das mit Motivation, Antrieb und Belohnung zusammenhängt,
  • Noradrenalin, das eine Rolle bei Aufmerksamkeit und Stressreaktionen spielt,
  • sowie GABA (Gamma-Aminobuttersäure).

GABA ist dabei besonders interessant. Dieser Botenstoff wirkt im Nervensystem vereinfacht gesagt wie eine Art „innere Bremse“. Während manche Neurotransmitter unser Nervensystem aktivieren, hilft GABA dabei, Reize zu dämpfen und den Körper wieder herunterzufahren.

Er ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter unseres Nervensystems. Während andere Botenstoffe Nervenzellen aktivieren, sorgt GABA dafür, dass das Gehirn nicht dauerhaft „auf Vollgas“ läuft. Es unterstützt Entspannung, Stressregulation und einen erholsamen Schlaf.

Bestimmte Darmbakterien scheinen an der Produktion oder Beeinflussung von GABA beteiligt zu sein. Gleichzeitig braucht der Körper für die Bildung von GABA auch die richtigen Baustoffe — darunter Aminosäuren aus Eiweiß, Vitamin B6 und Magnesium.

Gerät das Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht oder fehlen wichtige Nährstoffe, kann sich das deshalb möglicherweise nicht nur auf die Verdauung, sondern auch auf Schlaf, Stressbelastbarkeit und das allgemeine Energiegefühl auswirken.

Die Forschung zur Darm-Hirn-Achse entwickelt sich derzeit rasant weiter. Immer deutlicher wird dabei: Der Darm beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern steht in engem Austausch mit Psyche, Nervensystem und unserem Energiegefühl.

Das erklärt auch, warum Menschen mit einem dauerhaft belasteten Darm sich oft nicht nur körperlich erschöpft fühlen, sondern gleichzeitig weniger belastbar, weniger motiviert oder emotional unausgeglichener sind.

Woran du erkennen kannst, dass dein Darm möglicherweise an der Müdigkeit beteiligt ist

Du kennst es sicherlich auch: Du suchst nach energiesteigernden Gesundheitstipps, liest Bücher, hörst Podcasts oder probierst neue Routinen – und trotzdem fühlst du dich festgefahren. Irgendwie fehlt die Energie, die Motivation bleibt aus, der Körper reagiert nicht wie erwartet.
Es ist frustrierend: Du weißt im Grunde, was gut für dich wäre, und trotzdem gelingt es dir nicht, dauerhaft Veränderungen in deinem Alltag umzusetzen. Ich sehe das immer wieder in meiner Arbeit: Viele Menschen fühlen sich blockiert, obwohl sie alles „richtig“ machen wollen. Ein Grund dafür ist aktuell auch die Flut an Gesundheitsinformationen auf Social Media. Viele Tipps dort sind vereinfacht, irreführend oder kommerziell motiviert. Wer sich nur diesen Ratschlägen folgt, verliert sich – und damit Energie, Motivation und Übersicht. Wenn wir jedoch genauer hinschauen, entdecken wir die Spuren, die hinter diesem Stillstand stecken: kleine Hinweise im Alltag, leise Signale des Körpers, subtile Muster, die uns ausbremsen – und die, wenn wir sie erkennen, den Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung enthalten. Genau darum geht es in diesem Artikel: Wir gehen diesen Spuren gemeinsam nach und cih zeige Dir, wie du Schritt für Schritt deine Energie steigern kannst.

Die drei Spuren des Problems

Die Spur des Wissens 

Das kennen wir sicherlich alle: Wir lesen einen Artikel, hören einen Podcast oder stoßen auf einen neuen Impuls – und denken kurz: Das ergibt Sinn. Für einen Moment entsteht Motivation, vielleicht sogar der Wunsch, etwas zu verändern. Und dann übernimmt der Alltag. Der Gedanke rückt in den Hintergrund, der Impuls verliert an Kraft, und am Ende bleibt das Gefühl, vieles zu wissen, aber wenig davon wirklich umzusetzen.

Genau hier beginnt die Spur des Wissens.

Viele Menschen, die feststecken, haben kein Informationsproblem. Im Gegenteil: Sie wissen sehr viel. Sie haben gelesen, recherchiert, ausprobiert. Sie wissen, was ihnen guttun würde – zumindest theoretisch. Und trotzdem verändert sich im Alltag wenig. Denn Informationsflut durch die Omnipräsenz der Informationen führt zu Reizüberflutung, die das Gehirn nicht mehr verarbeiten kann.
(mehr dazu hier)

Wissen gibt Orientierung, aber es ersetzt keine Erfahrung. Der Körper lernt nicht durch Verstehen, sondern durch das, was wir tatsächlich tun – wiederholt, im echten Leben. Genau an dieser Stelle entsteht die Lücke zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir leben.

Oft führt diese Lücke nicht dazu, dass wir weniger Wissen anhäufen, sondern mehr. Wir suchen weiter, sammeln neue Impulse, hoffen auf den einen Gedanken, der endlich etwas in Bewegung bringt. Doch je mehr Wissen hinzukommt, desto größer wird häufig der innere Druck. Mit jedem neuen Hinweis wächst auch das Gefühl, etwas nicht umzusetzen oder hinter den eigenen Möglichkeiten zurückzubleiben.

Vielleicht kennst du den Gedanken: „Ich weiß doch, was gut für mich wäre.“
Und gleichzeitig passiert … nichts.

Das ist kein Zeichen von fehlender Disziplin oder mangelndem Willen. Es ist ein Hinweis darauf, dass Veränderung nicht im Kopf beginnt, sondern im Tun – in kleinen, realistischen Schritten, die in den Alltag passen. Erst dort wird Wissen lebendig und kann Wirkung entfalten.

Die Spur der Überforderung – wie sie deine Energie blockiert

Das kennen wir ebenfalls alle: Je mehr wir uns mit Gesundheit beschäftigen, desto mehr Regeln begegnen uns. Empfehlungen, Routinen, Warnungen – oft gut gemeint, oft widersprüchlich. Wir sollen dies tun, jenes vermeiden, morgens so beginnen und abends anders enden. Was Orientierung geben soll, erzeugt schnell Druck.

Viele von uns wollen es richtig machen. Wir versuchen, die Hinweise umzusetzen, vergleichen uns mit anderen und fragen uns, warum es bei uns nicht so leicht wirkt.
Statt Klarheit entsteht Unsicherheit.
Statt Motivation wächst das Gefühl, ständig hinterherzuhinken oder etwas zu übersehen. Wir fühlen uns unzulänglich und

Gerade Gesundheitsinhalte in sozialen Medien verstärken dieses Muster. Komplexe Zusammenhänge werden vereinfacht, einzelne Aspekte isoliert betrachtet. Das kann kurzfristig inspirieren, langfristig aber überfordern. Denn unser Alltag lässt sich nicht in klare Regeln pressen, und unser Körper funktioniert nicht nach starren Vorgaben.

Überforderung zeigt sich dabei nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper. Innere Unruhe, Erschöpfung, das Gefühl, nie wirklich zur Ruhe zu kommen – all das sind Hinweise darauf, dass zu viel auf einmal gewollt wird. Veränderung wird dann nicht blockiert, weil wir nichts tun wollen, sondern weil wir zu viel gleichzeitig versuchen.

An diesem Punkt geht es nicht darum, noch einen weiteren Impuls aufzunehmen. Es geht darum, Druck herauszunehmen. Kleine, überschaubare Schritte schaffen wieder Orientierung. Sie helfen uns, ins Handeln zu kommen, ohne uns selbst zu überfordern. Erst wenn der Anspruch sinkt, entsteht Raum für echte Veränderung.

Die Spur des Systems – Energie im Alltag zurückgewinnen

Unser Körper ist kein isoliertes Bauteil, sondern ein komplexes System. Darm, Schlaf, Stress, Ernährung, Bewegung – alles hängt zusammen. Kleine Hinweise, die wir übersehen, können große Auswirkungen haben.

Wenn wir genau hinschauen, erkennen wir die Muster: Ein müder Morgen kann auf Schlafmangel hinweisen, ein Blähbauch auf versteckte Ernährungsprobleme, ein dauerhaft schlechtes Bauchgefühl auf unbemerkten Stress. Alles spielt zusammen – und genau darin liegt die Lösung.

Gerade der Darm spielt dabei oft eine größere Rolle, als viele vermuten. Nicht im Sinne einzelner Ernährungstipps, sondern als Teil eines komplexen Systems. Der Darm reagiert sensibel auf Stress, auf Unruhe im Alltag, auf unregelmäßige Routinen – und sendet Signale, die wir häufig übergehen oder falsch einordnen. Ein Blähgefühl, ein schwerer Bauch oder eine wechselnde Verdauung sind keine Nebensächlichkeiten, sondern Hinweise darauf, dass im System etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Ganzheitliche Darmgesundheit bedeutet deshalb nicht, alles zu optimieren, sondern hinzuschauen: Wie lebst du? Wie ernährst Du Dich , aber auch: Wie gehst du mit Druck um? Welche Muster wiederholen sich in deinem Alltag?

Es geht nicht darum, jeden einzelnen Punkt perfekt zu kontrollieren. Wir schauen gemeinsam, welche kleinen Veränderungen wirklich Wirkung zeigen. Schritt für Schritt, bewusst umgesetzt. So wird der Körper wieder Partner statt Gegner, und Veränderung wird möglich – nachhaltig und realistisch. Denn es geht nicht darum, jeden Bereich perfekt zu gestalten. Es geht darum, bewusste Entscheidungen zu treffen, die im Alltag umsetzbar sind. Kleine Anpassungen, die dem Körper signalisieren: Du darfst wieder in Balance kommen. Schritt für Schritt, ohne Druck.

Energie steigern durch Aufmerksamkeit und kleine Schritte

Wenn wir genau hinschauen, wird klar: Veränderung passiert nicht über Nacht.

Sie beginnt dort, wo wir aufmerksam werden, die Hinweise unseres Körpers ernst nehmen und bereit sind, kleine Schritte zu gehen. Nicht die großen Radikalschritte, sondern die bewussten Entscheidungen im Alltag, die wir wirklich leben, machen den Unterschied.
( Hier findest du mehr zu den Micro habits)
Ich erinnere mich an eine Klientin, die lange dachte, sie müsse alles perfekt machen, um Fortschritte zu sehen. Sie las Bücher, probierte Rezepte, machte Sport – und fühlte sich trotzdem ausgelaugt. Gemeinsam haben wir kleine Signale aus ihrem Alltag entschlüsselt: ein müder Morgen, ein schwerer Bauch, ein Moment der Erschöpfung nach der Arbeit. Diese Hinweise haben wir ernst genommen, Schritt für Schritt Lösungen umgesetzt – und plötzlich spürte sie mehr Energie, mehr Leichtigkeit, mehr Kontrolle über ihr eigenes Wohlbefinden hin zu ganzheitlich gesundem Wohlbefinden.
Vielleicht erkennst du dich darin wieder:
Du hast schon viel ausprobiert, einiges klappt, anderes nicht, und manchmal fühlt es sich an, als würdest du auf der Stelle treten.
Das ist normal.
Dein Körper gibt dir ständig Hinweise – manche laut, manche leise.
Die Kunst liegt darin, diese Spuren zu erkennen, zu verstehen und bewusst zu handeln, statt sie zu übersehen oder zu ignorieren.

Veränderung heißt nicht Perfektion, sondern Beobachtung, Mut und kleine Schritte, die wir regelmäßig gehen. Es bedeutet, dem Körper wieder zu vertrauen, ihm zuzuhören und ihn als Partner zu sehen – nicht als Gegner.

Wenn wir das tun, öffnen sich neue Wege: Energie kehrt zurück, Motivation wächst, und selbst kleine Fortschritte wirken wie ein Dominoeffekt, der das ganze System in Bewegung bringt.

„Mein Bauch ist einfach empfindlich. Ich ernähre mich doch schon gesund – was kann ich noch tun?“
Diese Frage stellen sich viele Menschen, die trotz bewusster Ernährung unter Bauchbeschwerden leiden. Der Grund liegt oft tiefer: Emotionen, Stress und alte Muster haben einen direkten Einfluss auf dein Bauchgefühl – und damit auf deine Verdauung und dein Wohlbefinden.
In diesem Artikel erfährst Du , wie du mit der EFT-Klopftechnik emotionale Blockaden lösen und wieder in deine innere Balance finden kannst – sanft, ehrlich und nachhaltig.

Ich freue mich sehr über einen Gastartikel von Christa Daschner, einer lieben Kollegin und Freundin von mir. Sie zeigt uns, dass es sich lohnt zuzuhören, wenn der Bauch mit Dir spricht. 

 

Christa Daschner

Christa Daschner ist EFT-Expertin und Mindset-Coach mit dem Fokus auf emotionale Abnehmblockaden und Stressmanagement. Sie unterstützt Menschen dabei, ihren Stress zu bewältigen, ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und sich selbst wieder zur Priorität zu machen – für ein Leben voller Energie und Lebensfreude. Auf ihrer Website findest Du nicht nur tolle Tipps , sondern auch ihren EFT Quick Guide für o Euro. Hole ihn dir gerne hier.

Innere Balance stärken: Wie Darm, Emotionen und Gewicht miteinander sprechen

Dein Darm ist weit mehr als nur ein Verdauungsorgan für Nahrung – er ist ein hochsensibles System, das direkt mit deinem Nervensystem verbunden ist. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse kommunizieren Gehirn und Bauch permanent miteinander. Das bedeutet: Was du fühlst, beeinflusst deine Verdauung – und umgekehrt. Stress, Angst, unterdrückte Gefühle oder alte emotionale Verletzungen können diese Kommunikation stören und direkte Auswirkungen auf die Verdauung, den Stoffwechsel und letztendlich das Körpergewicht haben.

Bei Freude und Spaß oder auch neuer Verliebtheit spürst du die Aufregung als Schmetterlinge im Bauch. Stress schlägt dir auf den Magen und vor Angst “machen wir uns in die Hose”, wie der Volksmund so schön sagt.

Wenn du unter emotionalem Stress stehst, reagiert dein Darm oft unmittelbar: Die Darmflora verändert sich, Entzündungsprozesse entstehen, die Nährstoffaufnahme wird beeinträchtigt, und der Körper speichert verstärkt Fett als Schutzreaktion. Ein Teufelskreis entsteht, denn diese körperlichen Veränderungen können wiederum negative Emotionen verstärken.

Wie emotionale Blockaden im Bauch entstehen

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Gefühle direkt in den Bauch gehen? Das ist kein Zufall – dein Bauch ist wie ein emotionales Tagebuch, das alles mitschreibt. Das möchte ich dir gerne anhand von drei Beispielen erklären:

Überforderung, alte Schutzmechanismen und Perfektionismus

Wenn du ständig über deine Grenzen gehst, reagiert dein Körper irgendwann: dein Bauch macht dicht. Diese Reaktionen sind oft uralte Schutzmechanismen. Als Kind hast du vielleicht gelernt, dass bestimmte Gefühle nicht willkommen waren – diese Strategien stecken jetzt noch in deinen Zellen.

Besonders der Perfektionismus ist ein echter Bösewicht! „Ich muss alles schaffen“, „Nur wenn ich perfekt bin, bin ich liebenswert“ – diese Glaubenssätze belasten nicht nur deine Seele, sondern buchstäblich auch deinen Darm, indem sie Stresshormone freisetzen und deine Darmflora durcheinanderbringen.

„Ich muss funktionieren“ statt fühlen

In unserer hektischen Welt sind wir oft im reinen Funktionsmodus unterwegs und schieben unangenehme Gefühle beiseite. Doch diese Gefühle verschwinden nicht – sie ziehen sich in deinen Bauch zurück! Dort warten sie und können für Chaos in deinem Verdauungssystem sorgen.

Der Bauch speichert, was wir nicht verdauen – auch emotional

Dein Bauch „verdaut“ auch deine Erlebnisse und Gefühle. Jede unterdrückte Träne, jede heruntergeschluckte Wut landet in deinem Bauchraum und wartet auf Erlösung. Diese emotionalen Ablagerungen können dazu führen, dass dein Darm verspannt ist und deine Verdauung nicht optimal funktioniert – ein unsichtbares Hindernis auf deinem Weg zum Wunschgewicht.

Die gute Nachricht: Vor allem mit der EFT Klopfakupressur kannst du diese verborgenen Blockaden sanft ansprechen und auflösen. Du gibst deinem Körper die Möglichkeit, alte Lasten loszulassen und schaffst Platz für einen leichteren Bauch – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Darm, Stress und Gefühle: So beeinflussen sie deine innere Balance

Schauen wir uns vorher noch kurz an, wie dein Darm auf Stress reagiert. Emotionen, und gerade die genannten emotionalen Blockaden, lösen übrigens auch Stress aus – emotionalen Stress.

Bei Stress schüttet dein Körper Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Diese Botenstoffe signalisieren dem Körper, in den Überlebensmodus zu gehen – das bedeutet: weniger Energie für die Verdauung, mehr für Flucht oder Kampf. Der Darm verlangsamt oder überreizt seine Aktivität. Das kann zu typischen Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Reizdarmsymptomen führen – selbst wenn organisch alles in Ordnung ist.

Darmreaktion

 

Manche Menschen beschreiben es als Knoten im Magen, andere spüren Druck, Leere oder Unruhe. Wer lernt, diesen Signalen zuzuhören und sie ernst zu nehmen, kann nicht nur die Gesundheit verbessern, sondern auch einen achtsameren Umgang mit sich selbst entwickeln.

Wenn du Abnehmen willst, reicht es oft nicht, nur die Ernährung umzustellen. Es lohnt sich, auch deine emotionalen Muster zu betrachten.

EFT-Klopftechnik – dein Weg zu innerer Balance und einem entspannteren Bauchgefühl

EFT (Emotional Freedom Techniques) wird auch EFT Klopftechnik, Klopfakupressur oder einfach Klopfen (engl. Tapping) genannt. Es ist eine einfach erlernbare Selbsthilfemethode, bei der Stress reduziert und emotionale Blockaden gelöst werden und so eine innere Balance ermöglichen.

Es basiert auf dem alten Heilsystem der chinesischen Akupunktur. Beim Tapping klopfst du mit den Fingerspitzen sanft auf verschiedene Punkte an Kopf und Oberkörper, die auf Energie-Meridianen liegen. Dabei fokussierst du dich auf eine belastende Emotion oder eine Situation.

Wahrscheinlich hast du schon oft gehört, dass du negative Gedanken verdrängen und mit Positivem überschreiben sollst. Im Grunde ist das ja auch richtig. Solange jedoch diese negativen Gedanken und Gefühle unbearbeitet in dir sind, werden dir positive Affirmationen nicht helfen. Bei EFT darfst – und sollst – du deshalb absolut ehrlich mit dir selbst sein. Du sprichst laut aus, was dich gerade stört und wie du dich fühlst, während du auf die Punkte klopfst.

Das Klopfen wirkt direkt auf das limbische System – den Teil deines Gehirns, der für emotionale Reaktionen zuständig ist. Es kann:

  • das Stresshormon Cortisol reduzieren und so akuten Stress senken
  • emotionale Altlasten verarbeiten
  • das Nervensystem regulieren
  • körperliche Beschwerden lindern, die durch Stress entstehen

Da Stress einer der größten Einflussfaktoren auf die Verdauung ist, ist EFT ein sanfter Weg, um Stress zu reduzieren und so die Darmgesundheit auch über die Psyche zu stärken.

EFT hilft aber nicht nur körperlich!

Viele meiner Klientinnen berichten, dass sie beim Klopfen alte Themen auflösen können, wie Leistungsdruck, Überforderung oder das Gefühl, ständig stark sein zu müssen. Themen, die oft unbewusst auf den Bauch schlagen.

Du lernst, diese Gefühle sanft anzunehmen und loszulassen. Mit der EFT Klopftechnik hast du ein hervorragendes Mittel, um

  • negative Energien aufzulösen
  • aus dem Hamsterrad ständig kreisender Gedanken auszusteigen
  • alte belastende Erinnerungen endgültig zu bearbeiten
  • Gefühle zu erkennen und ihre Bedeutung für dich kennenzulernen.
  • innere Balance herzustellen

Wenn du mit dir selbst achtsamer umgehst, kann sich dein Nervensystem beruhigen – und dein Bauch wieder entspannen. So bringst du Körper und Geist wieder in Balance – von innen heraus, über die emotionale Ebene.

Eine detaillierte Einführung in die EFT Klopftechnik findest du auf meiner Webseite.

“Veränderung beginnt damit, die Bedingungen zu akzeptieren, wie sie im Moment sind“

So wirkt die EFT Klopftechnik bei Darmbeschwerden konkret

Dass dein Körper auf verschiedene Emotionen reagiert, habe ich ja schon beschrieben. Das ist auch nicht verwunderlich, so eng wie dein Bauch mit dem emotionalen Erleben verknüpft ist. Emotionale Belastungen wie Angst, Trauer, Wut oder unterdrückter Stress wirken sich daher direkt auf die Verdauung aus – manchmal sofort, manchmal schleichend.

Besonders belastend ist es, wenn Gefühle lange nicht gefühlt oder ausgedrückt werden dürfen. Der Darm wird dann zum „Auffangbecken“ für emotionale Spannungen. Viele Menschen erleben wiederkehrende Beschwerden, für die es medizinisch keine eindeutige Ursache gibt – weil der Ursprung im emotionalen Erleben liegt.

Viele Menschen mit Verdauungsbeschwerden tragen unbewusst emotionale Belastungen mit sich, die sich im Bauch zeigen:

  • Wut, die man „herunterschluckt“
  • Angst, die den Magen zuschnürt
  • Scham, die ein unangenehmes Körpergefühl erzeugt
  • Perfektionismus, der Druck im Inneren erzeugt

Genau hier setzt EFT an:
Es hilft dir, unterdrückte oder verdrängte Emotionen zu erkennen, liebevoll zu lösen und damit auch deinen Bauch zu entlasten. Und es hilft deinem Nervensystem dabei, aus dem Stressmodus auszusteigen – genau das ist entscheidend für deine innere Balance.

Wenn du klopfst, beruhigst du dein emotionales Alarmsystem, das bei Stress oder alten Erfahrungen aktiviert wird. Das hat direkte Auswirkungen auf den Vagusnerv, der Gehirn und Darm verbindet und maßgeblich für Entspannung, Verdauung und Regeneration zuständig ist.( Hier findest Du einen Gastartikel von Angret  darüber)  Studien zeigen, dass sich durch EFT die Ausschüttung von Stresshormonen deutlich reduziert – was dazu beiträgt, dass dein Körper wieder in Balance kommt und die Darmfunktionen sich regulieren können.

Mini-Übung für mehr innere Balance: Erste Hilfe fürs Bauchgefühl

Wenn du merkst, dass sich dein Bauch angespannt oder unwohl anfühlt – probiere diese einfache Übung aus. Klopfe nach meiner Anleitung sanft mit zwei oder drei Fingern auf die Punkte, die du in der Grafik siehst.

 

Klopfanleitung

 

Finde einen ruhigen Moment für dich.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit. Sprich die Sätze laut oder innerlich nach, während du sanft die jeweiligen EFT-Punkte beklopfst. Atme tief durch – es geht nicht darum, etwas zu „wegzumachen“, sondern dich liebevoll zu begleiten.

Klopfe auf die Handkante:

Auch wenn mein Bauch sich gerade unwohl anfühlt und ich nicht weiß, warum, akzeptiere ich mich genauso, wie ich bin, und schenke mir jetzt Mitgefühl.

Auch wenn mein Bauch sich gerade so merkwürdig anfühlt, bin ich bereit, mir selbst zu vertrauen.

Auch wenn mein Bauch sich jetzt angespannt anfühlt, bin ich bereit durchzuatmen und loszulassen.

Klopfe jetzt durch die Punkte:

Auf dem Kopf: Dieser Druck und das Unwohlsein in meinem Bauch.

Augenbraue innen: Ich muss gar nicht genau wissen, was es ist.

Seite am Auge: Mein Bauch reagiert oft, bevor ich es selbst merke.

Unter dem Auge: Mein Körper zeigt mir, dass etwas gesehen werden will..

Unter der Nase: Ich spüre einfach, dass da etwas nicht im Gleichgewicht ist.

Unter der Lippe: Und das darf jetzt sein.

Auf der Brust: Ich schenke meinem Bauch jetzt Raum und Aufmerksamkeit.

Unter dem Arm: Er hat vielleicht so viel getragen – so lange.

Atme tief ein und aus und klopfe weiter.

Auf dem Kopf: Ich atme weich und tief in meinen Bauch.

Augenbraue: Ich darf jetzt loslassen – ein kleines Stück.

Seite vom Auge: Ich bin in Sicherheit.

Unter dem Auge: Mein Bauch darf sich entspannen.

Unter der Nase: Ich bin für mich da – liebevoll und präsent.

Unter der Lippe: Ich muss nichts leisten, nur spüren.

Auf der Brust: Alles darf da sein.

Unter dem Arm: Ich bin auf dem Weg zurück in meine innere Balance.

Atme tief ein und aus.
Wenn du magst, lege deine Hände sanft auf den Bauch.
Spüre nach … Vielleicht fühlt sich etwas leichter, weicher oder einfach „gesehen“ an.
Du kannst diese Runde immer wieder machen – wenn dein Bauch sich meldet und du ihm zuhören möchtest.

Zusatztipp: Hör dir hier die geführte Klopfrunde als Audio an – für unterwegs, vor dem Schlafen oder in stressigen Momenten.
Hier gehts lang 

Dein Bauch darf loslassen – du auch

Dein Körper trägt viel mehr Weisheit in sich, als du vielleicht ahnst. Wenn dein Bauch festhalten muss, was emotional unverdaut ist, dann ist Loslassen – nicht Kontrolle – der Schlüssel zum Abnehmen. Dieser Weg beginnt nicht mit strengen Regeln oder Verzicht, sondern mit echter Verbundenheit zu dir selbst. Wenn du lernst, die leisen Gespräche zwischen deinem Bauch und deinen Gefühlen zu verstehen, öffnest du die Tür zu deiner inneren Balance.

Die EFT Klopftechnik ist dabei wie ein sanfter Schlüssel, der alte Spannungen auflöst und den Weg zu einem befreiten, leichteren Ich ebnet. Sie schafft Raum für Entlastung, Verbindung und Selbstfürsorge. Mit jeder Klopfrunde gibst du deinem Bauch die Erlaubnis: „Du darfst loslassen“ – und gleichzeitig erlaubst du auch dir selbst, emotionalen Ballast abzuwerfen. Dein Körper weiß dann von ganz allein, wie er zu seinem Wohlfühlgewicht findet – befreit von den unsichtbaren Lasten, die ihn bisher schwer gemacht haben.

Heilung beginnt mit einem sanften Klopfen und der Entscheidung, dir selbst zuzuhören.

Dein Bauch ist mehr als nur ein Verdauungsorgan – er ist ein sensibler Spiegel deiner Gefühle. Wenn emotionale Belastungen, Stress und alte Glaubenssätze deinen Bauch festhalten, hilft oft keine Diät der Welt. Die Lösung liegt in der Verbindung zu dir selbst.
Mit der EFT-Klopftechnik kannst du deinen Bauch liebevoll begleiten, emotionale Blockaden auflösen und Schritt für Schritt zu mehr innerer Balance finden – für einen gesunden Darm, mehr Wohlbefinden und ein leichteres Lebensgefühl.

Wenn du spürst, dass dein Bauch mehr braucht als Ballaststoffe (hier findest du übrigens Angret’s darmgesunde Lieblingsrezepte) und Bewegung, dann lade ich dich ein: Probiere EFT aus. Mit der EFT Klopftechnik kannst du deinem Bauchgefühl liebevoll begegnen – ehrlich und dennoch achtsam, sanft und ohne Druck.

Wenn du tiefere Emotionen oder schmerzhafte Erinnerungen auflösen willst, lohnt sich die Begleitung eines erfahrenen EFT-Praktikers. Melde dich gerne bei mir und wir besprechen, wie ich dich unterstützen kann.

Auf Christa’s Blog findest findest Du viele hilfreiche Tipps zum Thema Emotionales Essen, Stressbewältigung und Selbstfürsorge. Hüpfe doch direkt mal rüber.👉 www.christadaschner.com

 

 

Gesunde Gewohnheiten sind der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und einem besseren Lebensgefühl. Doch oft scheitern wir daran, neue Routinen langfristig beizubehalten.
Ich inklusive. Naja, zumindest hat der neue Alltag im Tiny House einige gesunde Gewohnheiten abhanden kommen lassen. Zeit, sie nun wieder zurückholen. Die gute Nachricht: Es müssen keine drastischen Veränderungen von jetzt auf gleich sein! Kleine, konsequente Schritte – sogenannte Micro Habits – helfen dabei, gesunde Gewohnheiten nachhaltig in den Alltag zu integrieren. In diesem Artikel zeige ich dir, welche Micro Habits mir geholfen haben, meine Gesundheit zu verbessern, und wie auch du sie für dich nutzen kannst.

Gesunde Gewohnheiten leicht gemacht: Warum kleine Veränderungen den größten Unterschied machen

Gesunde Gewohnheiten sind der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden, Energie und langfristiger Gesundheit.

Sie sind das Fundament für ein langfristig glückliches und ausgeglichenes Leben. Sie helfen nicht nur dabei, körperliche Gesundheit zu fördern, sondern beeinflussen auch unsere mentale Widerstandskraft und unser allgemeines Wohlbefinden.

Unsere täglichen Routinen bestimmen, wie wir uns fühlen, wie produktiv wir sind und wie wir mit Stress umgehen. Wer gesunde Gewohnheiten in seinen Alltag integriert, profitiert von mehr Energie, besserem Schlaf und einer stabileren emotionalen Balance.

Doch oft fällt es uns schwer, sie konsequent in unseren Alltag zu integrieren. Die Lösung?

Micro Habits – kleine, aber wirkungsvolle Routinen, die kaum Zeit kosten und dennoch große Effekte haben.

Anstatt unser Leben auf einmal radikal umzustellen, setzen wir auf kleine Veränderungen, die leicht umsetzbar sind und sich mit der Zeit zu festen Routinen entwickeln.

Diese Herangehensweise macht es einfacher, neue gesunde Gewohnheiten zu etablieren, ohne sich überfordert zu fühlen.

Unser Gehirn reagiert besser auf kleine, schrittweise Veränderungen als auf radikale Umstellungen. Das bedeutet, dass wir langfristig erfolgreicher sind, wenn wir gesunde Routinen in kleinen, machbaren Schritten in unseren Alltag integrieren. Micro Habits ermöglichen es uns, kontinuierlich an positiven Veränderungen zu arbeiten, ohne dass sie uns überfordern. Durch die Wiederholung kleiner Handlungen werden sie nach und nach zu automatischen Routinen, wodurch es leichter fällt, langfristig dranzubleiben und nachhaltige Erfolge zu erzielen.

Gesunde Routinen haben zahlreiche Vorteile: Sie fördern das allgemeine Wohlbefinden, steigern die Energie, helfen beim Stressabbau und verbessern die mentale Klarheit. Sowohl der Körper als auch der Geist profitieren davon. Statt unrealistische Ziele zu setzen, lohnt es sich, mit einfachen, leicht umsetzbaren Handlungen zu beginnen, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen.

Ein einfacher erster Schritt kann sein, den Tag mit einem Glas Wasser zu starten, um den Stoffwechsel anzukurbeln und die Verdauung zu unterstützen. Eine bewusste Minute tiefes Atmen reduziert Stress und stärkt die Verbindung zwischen Darm und Gehirn. Handyfreie Zeiten am Morgen und Abend fördern besseren Schlaf und helfen, die Reizüberflutung zu reduzieren. Der tägliche Verzehr einer Handvoll Nüsse oder Samen liefert wertvolle Fette und Ballaststoffe, während fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut die Darmflora unterstützen.

Diese kleinen, aber wirkungsvollen Veränderungen machen es leichter, gesunde Routinen zu entwickeln, die sich langfristig positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Indem wir Micro Habits bewusst in unseren Alltag einbauen, schaffen wir eine stabile Grundlage für ein gesünderes und ausgeglicheneres Leben.

Da sich unser Leben aus vielen kleinen Entscheidungen zusammensetzt, macht es einen großen Unterschied, ob diese gesundheitsfördernd oder belastend sind. Deshalb sind kleine, nachhaltige Veränderungen – wie Micro Habits – der beste Weg, um langfristig gesunde Gewohnheiten aufzubauen und beizubehalten.

Diese sogenannten Micro Habits sind kleine, leicht umsetzbare Gewohnheiten, die kaum Zeit und Energie kosten, aber langfristig große Veränderungen bewirken. Statt sich vorzunehmen, täglich eine Stunde zu meditieren, beginnt man mit einer einzigen tiefen Atemzug bewusst pro Tag. Statt direkt eine radikale Ernährungsumstellung zu planen, startet man mit einem zusätzlichen Stück Gemüse pro Mahlzeit.

Der Clou: Durch die geringe Einstiegshürde steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man dranbleibt.

 

Der Unterschied zwischen Micro Habits und Tiny Habits

Der begriff Tiny Habits ist Dir sicher schon mal begegnet ( vielleicht auch in meinem Podcastinterview bei der lieben Romina)

Beide  Begriffe  – Micro Habits und Tiny Habits – werden oft synonym verwendet, doch es gibt feine Unterschiede:

  • Micro Habits sind kleine Gewohnheiten, die einfach umsetzbar sind und langfristig zu positiven Veränderungen führen. Sie sind bewusst so gestaltet, dass sie in bestehende Routinen integriert werden können. Sie sind also kleine, bewusst gewählte Gewohnheiten, die langfristige Veränderungen bewirken. Sie werden eigenständig in den Alltag integriert und helfen dabei, große Ziele in kleine Schritte aufzuteilen. Zum Beispiel kann das Ziel, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, mit einer eigenständigen Gewohnheit wie jeden Tag eine Minute Kniebeugen machen umgesetzt werden.
  • Tiny Habits, ein Konzept von BJ Fogg,  (hier wird es ausführlich beschrieben) sind ebenfalls kleine  Handlungen, die mit minimalem Aufwand beginnen, z. B. nach dem Zähneputzen einen einzigen Liegestütz zu machen. Sie setzen jedoch darauf, sich an bestehende Gewohnheiten zu koppeln, um den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. Darauf liegt der Fokus. Ein Beispiel hierfür wäre nach jeder Tasse Kaffee eine Kniebeuge machen, da diese neue Gewohnheit mit einer bereits etablierten Routine verknüpft wird.

Ein weiteres Beispiel macht den Unterschied nochmal deutlicher: Ich möchte im Alltag  mehr lesen:

Micro Habit: Jeden Abend lese ich deshalb bewusst 10 Minuten, um die persönliche Weiterentwicklung zu fördern und steigere ggf. Shcritt für Schritt.

Tiny Habit: Nach dem Zuklappen des Laptops lese eine Seite in einem Buch– eine direkte Verknüpfung mit einer bestehenden Handlung, um den Einstieg zu erleichtern.

Während Micro Habits darauf abzielen, gesunde Gewohnheiten mit einer bewussten Entscheidung zu festigen, nutzen Tiny Habits das Prinzip der Verknüpfung mit bestehenden Routinen, um automatisch Teil des Alltags zu werden.

Beide Methoden sind wirksam – es kommt darauf an, welche besser zu dir und deinem Lebensstil passt.

Für mich persönlich ist das Konzept der Micro habits stimmiger. Mir ist sehr bewusst, welche Gewohnheiten (wieder) Teil meines Alltags werden sollen.

Kommen wir nun dazu, welche ich mir nun konkret mir ausgesucht habe.

Meine 7 Micro Habits für gesunde Gewohnheiten im Alltag

Um gesunde Routinen in meinen Alltag zu integrieren, habe ich sieben konkrete Micro Habits definiert, die einfach umzusetzen sind und langfristig zu positiven Veränderungen führen.

Regelmäßig frisches Bio-Gemüse essen

Ein wichtiger Schritt für eine gesunde Ernährung ist es, regelmäßig frisches Gemüse zu konsumieren. Doch ich weiß nicht, wie dir es geht, gerade im stressigem Alltag wird es oft das sich wiederholende Einerlei- eben das was der Supermarkt um die Ecke so hergibt. Die schon von Michel Gregor beschriebene Verarmung unseres Vitalstoffhaushalt ( Sein Buch How not to die ist sehr zu empfehlen) hat quasi hinterücks doch Einzug in unser Leben erhalten.

Daher habe ich mich nun entschlossen, mich erneut auszutricksen und wieder eine Gemüsekiste zu abonnieren, die mir wöchentlich frische Bio-Produkte liefert. So stelle ich nicht nur sicher, dass ich genügend Ballaststoffe und Nährstoffe aufnehme und meine Darmflora unterstütze. Die Vielfalt an saisonalem Gemüse sorgt zudem dafür, dass meine Mahlzeiten abwechslungsreich und nährstoffreich bleiben.
Jetzt denkst Du vielleicht, das kann ich mir sowieso nicht leisten?
Ich habe festgestellt, dass genau das Gegenteil erreicht wird: Durch die hochwertigen Biolebensmittel komme ich gar nicht auf die Idee, keine „Lust“ auf das Kochen von gesunden Mahlzeiten zu haben. So wird im Grunde gar nichts weggeworfen und ich spare im Endeffekt doch.

Feste Bewegungstermine für mehr Aktivität

Neben der Ernährung ist Bewegung essenziell. Doch wie ich schon in meinen Jahresrückblick erwähnte, hier auf dem Lande steht eine motorisierte Verführung vor der Tür. Deshalb plane ich feste Bewegungstermine ein, wie regelmäßige Waldspaziergänge. Diese helfen nicht nur meinem Körper, sondern auch meinem Geist, indem sie Stress reduzieren und die Darm-Hirn-Achse stärken. Ein Spaziergang an der frischen Luft bringt meinen Kreislauf in Schwung und sorgt für eine wohltuende Pause vom Alltag. Ich achte darauf, die Bewegung achtsam zu genießen, indem ich bewusst die Natur wahrnehme und tief durchatme. Dadurch wird Bewegung nicht nur zur körperlichen, sondern auch zur mentalen Erholung. Auch dort starte ich klein: zunächst mit einem Termin in der Woche, fest eingetragen im Kalender.

Darmgesundheit mit fermentierten Lebensmitteln fördern

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die stärkere Förderung der Darmgesundheit. Auch das ist ganz schön eingeschlafen in letzter Zeit. Selbst gebackenes Sauerteigbrot oder selbstgemachter Joghurt war in Hannover Teil meines Alltags, doch in Alfeld mache ich es irgendwie nicht. Lediglich der Wasserkefir findet noch regelmäßig statt.
Zeit, auch dieses zu ändern
Auch hier beginne ich micro: Ich setze heute einen Sauerteig neu an. Dazu trage ich mir konkret einen Termin in der Woche ein, an dem ich Brot wieder backe. Erst wenn ich dieses einige Wochen umgesetzt bekomme habe, steigere ich dieses Zeitfenster und beginne mit mehr fermentierten Lebensmitteln. Denn nicht nur mein Verhalten, auch mein Darm  darf sich wieder schrittweise an mehr Zuführung von Vielfalt gewöhnen.

 

Handyfreie Zeit für besseren Schlaf und weniger Stress

Schon letztes Jahr habe ich bewusst die Social Media Kanäle entfernt und bewusst reduziert. Und es tut mir so gut. Dennoch darf es gerne mehr werden.

Damit mein Körper ausreichend regenerieren kann, reduziere ich bewusst die Nutzung meines Handys am Morgen und Abend. Durch die Einschränkung der Bildschirmzeit verbessere ich meine Schlafqualität und reduziere unbewussten Stress. Abends antworte ich schon konsequent keine Nachrichten  mehr ab 21 Uhr. Doch auch das ist ausbaufähig.
Beginnen möchte ich mit der Änderung der Morgenroutine. Statt morgens direkt zu schauen, ob ich neue Nachrichten bekommen habe, nehme ich mir bewusst Zeit für eine ruhige Routine, ohne sofort von Nachrichten oder E-Mails überflutet zu werden. Diese bewusste Reduktion der digitalen Ablenkungen sorgt für mehr Gelassenheit und Fokus im Alltag. Ergänzt habe ich dieses bereits mit der Aktivierung des Schlafmodus meines Handys. Ab 22 Uhr geht es in diesen Modus und ich werde liebevoll erinnert, das Handy zur Seite zu legen.

Mehr Bücher lesen für mentale Entspannung

Für mentale Entspannung und eine kreative Auszeit habe ich mir vorgenommen, regelmäßig Bücher zu lesen. Dies hilft mir, meine Konzentration zu verbessern und meine Bildschirmzeit weiter zu reduzieren. Ich setze mir kleine Leseziele, zum Beispiel täglich 10 Seiten, um kontinuierlich Fortschritte zu machen. Durch das bewusste Lesen vor dem Schlafengehen kann ich zudem besser abschalten und meinen Geist entspannen. Bücher ermöglichen es mir, in neue Welten einzutauche und mein Wissen zu erweitern.

Gesunde Fette und Ballaststoffe durch Nüsse & Samen

Zusätzlich integriere ich täglich eine Handvoll Nüsse oder Samen in meine Ernährung. Sie liefern gesunde Fette und Ballaststoffe, die meine Darmflora unterstützen.

Egal ob ich zu Hause arbeite oder unterwegs bin: Ich mache mir eine kleine Brotdose voll mit Obststücken, Gemüsesticks und auch eine Handvoll Nüssen.Das ist ein Tipp, den ich von einer meiner Coachees übernommen habe: Auch im Homeoffice kann ich mir morgens eine Dose voll mit frischen Sticks vorschneiden und neben mir stellen.

Um Abwechslung zu schaffen, variiere ich zwischen verschiedenen Sorten wie Sonnenblumenkerne, Walnüsse oder Kürbiskernen. Diese kleinen Snacks geben mir Energie für den Tag und unterstützen meine Konzentrationsfähigkeit.

Musik für mehr Lebensfreude und emotionale Balance

Abgerundet wird meine Liste durch die bewusste Integration von Musik in meinen Alltag. Musik stärkt meine emotionale Balance, reduziert Stress und hebt meine Stimmung. Und doch habe ich dieses im lauten Alltag vergessen, wie wertvoll Musik sein kann. Ein tolles Lied im Autoradio hat mich auf der Fahrt zur Arbeit daran erinnert. Ich summte mit und auf einmal war ich energiegeladener. Musik darf wieder mehr Teil meines Lebens werden.
Sei es beim Kochen, Arbeiten oder Entspannen – Musik begleitet mich und sorgt für mehr Lebensfreude. Ich erstelle nun  gezielt Playlists für verschiedene Stimmungen, um meine Emotionen positiv zu beeinflussen.

Manchmal nehme ich mir zudem bewusst Zeit, nur Musik zu hören, ohne Ablenkung, um wirklich in den Klang einzutauchen und mich vollkommen zu entspannen.

Diese sieben kleinen Veränderungen lassen sich mühelos in meinen Alltag einbauen und entfalten mit der Zeit eine große Wirkung auf mein Wohlbefinden.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Regelmäßigkeit:
Durch konsequente Wiederholung werden die Micro Habits zur natürlichen Gewohnheit und tragen langfristig zu einem gesünderen und ausgeglicheneren Leben bei.

 

Körper-Seele-Geist in Einklang und Gleichgewicht bleiben und so wirklich gesund zu sein und vor allem auch zu bleiben. Ganzheitlich auf die Gesundheit zu schauen, findet in den letzten Jahren immer mehr Beachtung. Schauen wir doch einmal gemeinsam, was das genau bedeutet und wieso ich in meinen Gesundheitscoachings genau dieses für den wichtigen und entscheidenden Blickwinkel auf unsere Gesundheit halte.

Was ist überhaupt Gesundheit?

Fangen wir mit dieser grundlegenden Frage an:
Für viele bedeutet das erst einmal die „Abwesenheit von Krankheit“.
Beim längeren Überlegen ist es aber doch viel mehr, oder? Es gibt doch kein Entweder – oder.

Ob ich mich gesund fühle, hängt doch nicht davon ab, ob ich Schmerzen habe oder mit einem Virus flach liege. Fühle ich mich andersrum sofort gesund, wenn ich Viren oder schmerzfrei bin?

Ich persönlich finde die Definition vom Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung ganz besonders hilfreich:
Dort wird Gesundheit als ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden beschrieben. Gesundheit steht so für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont, neben den körperlichen Fähigkeiten.

Wow, so viel. Aber genau darauf zielt das Ganzheitliche bei mir. Es reicht eben nicht, einfach gesünder zu essen oder sich mehr zu bewegen. Gesundheit soll ein Teil unseres alltäglichen Lebens sein und kein Lebensziel. E s geht um ein allumfassendes(!) Wohlbefinden:

Die Bedürfnisse einer Blume

Um dieses noch bildhafter zu machen , schaue ich gerne nach links auf meine Fensterbank.

Dort steht eine kleine Aloe Vera- Pflanze. Schauen wir doch mal hin:

Was braucht eine Pflanze, damit es ihr gut geht?

  • Sie braucht zum einen eine gute Basis mit einem Topf, der weder zu groß noch zu klein ist.
  • Sie benötigt Erde, die auf ihre Nährstoffbedürfnisse ausgerichtet ist und natürlich regelmäßig Wasser. Nicht zu viel und auch mit der richtigen Temperatur.
  • Aber sie braucht auch noch weit mehr: Ist der Platz auf der Fensterbank hell genug oder vielleicht sogar zu hell? Auch die Raumtemperatur muss passen.
    Stehen neben ihr andere Pflanzen, die ihr guttun?
  • Schenke ich ihr Aufmerksamkeit? Bekommt sie ab und zu Dünger, entferne ich abgestorbene Pflanzenteile ?
  • Ja, beim genauen Hinsehen benötigt sogar eine kleine Zimmerpflanze ganzheitliche Zuwendung, damit sie sich wohlfühlt.

Umso mehr sollten wir als Menschen als komplexere Wesen darauf achten, uns ganzheitlich zu umsorgen und zu pflegen.

Körper- Seele- Geist sind eins. Wir sind Teil dieser Welt.

Was heißt das praktisch in der Gesundheitsförderung,
wie bleiben wir gesund?

Als Präventologin habe ich mich auch mit Theorien und Ansätzen zum Thema allgemeiner Gesundheitsförderung beschäftigt.
Pflegenotstand, Fachkräftemangel – es droht Deutschland ein Pflege-Kollaps. Nicht krank werden, sondern gesund bleiben wird in den nächsten Jahren immer mehr in den Vordergrund rücken.

„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Es ist notwendig, dass sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahr nehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. verändern können.“ ( OttawaCharta)

So lautet der Plan.

Und wenngleich ich bei dem Gedanken mitschwinge, die Menschen zu mehr Selbstbefähigung zu bringen und sie so zu empowern, bleibt diese Definition erst einmal wage und für den einzelnen nicht greifbar.

Was heißt das für mich als ganzheitliche Gesundheitsexpertin konkret?

Es geht darum, den Menschen als Ganzes zu sehen,

Denn wir können nicht einfach an uns „herumbauen“, uns mehr bewegen, besser ernähren und dann hoffen, dass das reicht. 

Nein, es geht um ALLE Lebensbereiche:

  • Wie sind meine Lebensbedingungen? Benötige ich für mein Wohlbefinden eher die Stadt oder die Natur? Ist die Umweltbelastung in der Großstadt für mich ausgleichbar oder sollte ich mir einen anderen Wohnort suchen? Was brauche ich persönlich und aktuell für ein Lebensmodell, in dem ich glücklich und gesund bin? In welchem Beruf und an welchem Arbeitsplatz geht es mir gut?
  • Welchen Interessen und privaten Hobbies kann ich nachgehen, um dort meiner Individualität den Raum zu geben, den ich zum Glücklichsein brauche?
  • Welche Beziehungen zu welchen Menschen pflege und hege ich? Wieviel Raum und Zeit brauche ich für mich und wie viele soziale Kontakte tun mir im Alltag gut?
  • Was benötigt mein Körper, damit es ihm wirklich gut geht? Jetzt, aber auch in Zukunft? Was kann ich ihm täglich Gutes tun, mit kleinen gesunden Routinen, damit ich mich jetzt aber auch in Zukunft in ihm wohlfühle?
  • Und es geht nicht zuletzt auch um Dein Inneres, Deine Wünsche, Deine Hoffnungen und ja, auch um Deine Spiritualität (was auch immer das für Dich persönlich bedeutet).

In allen Bereichen bedarf es eines regelmäßigen Hinschauens, eines Hineinfühlens:

Passt das (noch) für mich?

Und es geht vor allem um das Herstellen einer gesunden Balance aller Lebensbereiche und um die Frage: Was muss ich persönlich ändern, damit es mir jetzt und auch langfristig gut geht und ich mich voll und ganz wohlfühle.

Libelle

Ich habe die Libelle als Symbol gewählt.
Denn die Libelle steht vor allem für Leichtigkeit.Und auch das ist wichtig dabei.
Ich bin fest davon überzeugt, dass auch kleine Veränderungen im Alltag Dein Leben gesünder werden lässt.

Im nächsten Blogartikel gehe ich noch genauer darauf ein. ( hier findest Du ihn)


Doch nun die Frage an dich?

Was ist für Dich ganz persönlich Gesundheit?

Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, wie Du das siehst.

Fußbäder sind ein großartiges Hausmittel, mit denen Du Dich ganzheitlich verwöhnen kannst.
Es ist Wellness für Körper und Seele und Du kannst gleichzeitig etwas für Dein Immunsystem tun.

Was sind Fußbäder?

Fußbäder gehören zu den Anwendungen der Wassertherapien.

Die wohltuende und vielseitige Wirkung ist seit Jahrhunderten bekannt. Doch erst durch Sebastian Kneipp sind Wasseranwendungen populär geworden. Denn über die Füße können wir Einfluss auf unseren ganzen Körper nehmen.

Die Wirkungen sind dabei ganz unterschiedlich, je nachdem welche Form von Fußbad zu wählst.

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen warmen oder kalten Fußbädern, ansteigenden und

Wechselbadfußbädern sowie Detoxfußbädern.

Warme und kalte Fußbäder

Ein warmes Fußbader ist eine wohltuende Anwendung bei kalten Füßen.

Es beruhigt, entspannt und kann den Schlaf fördern. Denn das warme Wasser regt den Körper an, die Gefäße weit zu stellen. Das senkt wiederum den Blutdruck.

Kalte Fußbäder bewirken dagegen genau das Gegenteil: Sie regen den Kreislauf an, stellen die Gefäße eng und können so blutdrucksteigernd wirken.

Detoxfußbäder

Detoxfußbäder hast Du vielleicht schon einmal gesehen. Detox-Fußbad-Systeme stehen nämlich bereits in vielen Praxen, Wellnesshotels und Kosmetikstudios.

In den Geräten werden mittels Elektrolyse sowie in einer speziellen Salzlösung Moleküle in geladene Teilen (Ionen) aufgeladen. Die dabei entstehenden Ionisierungen sollen Schadstoffe eliminieren und so für eine Entgiftung des Körpers sorgen.

Ansteigende und Wechselbadfußbäder.

Die Wirkung von ansteigenden Fußbädern, bei denen Du langsam die Wassertemperatur steigerst, ist zunächst wie das warme Fußbad, hat aber dann tolle Effekte vor allem auf das Immunsystem.

Ein ansteigendes Fußbad führt aber nicht nur zur besseren Durchblutung und Erwärmung der Füße, sondern wirkt auch durchblutungsfördernd auf unsere Schleimhäute im Nasen-Rachenraum, auf die Unterleibsorgane, die Harnwege, unseren Darm und auf das vegetative Nervensystem.

Auch meine Kinder lieben es.

Mein Geheimtipp:

Beginnende Erkältung: ansteigendes Fußbad

Ein ansteigendes Fußbad ist ein besonders wunderbares Hausmittel zur Stärkung des Immunsystems und eignet sich nicht nur für Erwachsene.
Wenn ich merke, dass eine Erkältung in Anmarsch ist (auch weil mir fröstelig ist und ich (sic) kalte Füße habe), mache ich dieses Fußbad und habe damit schon die ein oder andere Erkältung im Keim erstickt.

In der Anfangsphase der Erkältung können nämlich Krankheitserreger bekämpft werden, die sich auf den Schleimhäuten angesammelt haben.

So mache ich es:

Fülle eine Fußwanne mit ca. 33 Grad warmen Wasser und tauche Deine beiden Füße ein. Erwärme ca. 20 min lang dieses langsam durch zulaufendes heißes Wasser bis max. 40 Grad.

Mit einem ansteigenden Fußbad kann aber nicht nur Husten und Schnupfen gelindert werden.

Auch Fieber lässt sich mit dieser Variante eines Wasserbades therapieren.

Zusätze im Wasser

Neben der Wassertemperatur kann die Wirkung durch den verwendeten Zusatz beeinflusst werden. Entspannend oder anregend, wärmend oder kühlend, antibakteriell oder hautpflegend. Du entscheidest.

Ätherische Öle

Naheliegend sind vor allem ätherische Öle, die durch das warme Wasser sich wohltuend im Raum verbreiten und ihre Wirkung entfalten.


Hier kommen meine 3 Tipps:

  • Bei Überlastung und körperlichen Erschöpfungszuständen probiere eine Mischung von Rose und Schlehe. Der Duft der Rose besänftigt Deine Psyche und die Blüte des Schwarzdorns wirkt gegen die körperliche Erschöpfung.
  • Geschwollene Füße nach einem langen Arbeitstag oder Einkaufsbummel?
    Lavendel- oder Latschenkieferöl sind dann sehr wirkungsvoll.
  • Der Klassiker unter den Düften darf hier auch nicht fehlen:
    Ein Fußbad mit Minze erfrischt nach einem langen Tag und wirkt besonders kühlend und belebend.

Kräuter, Nadeln und Tees

Aber auch Kräuter lassen sich gut nutzen.

Ein Fußbad mit Kamille wirkt z.b. entzündungshemmend, antibakteriell und krampflösend.

Besonders mild und beruhigend ist ein Fußbad mit Zitronenmelisse und Johanniskraut.
Du nimmst jeweils eine Handvoll Zitronenmelisse und eine Handvoll Johanniskraut dafür.

Mein absoluter Winterweihnachtsgeheimtipp ist aber folgendes Fußbad:

Fichtennadelfußbad

Nach einem anstrengendem Arbeitstag oder wenn die Füße eiskalt sind, ist ein
Fußbad mit Meersalz und Fichtennadeln eine wahre Wohltat.

Mache Dir die heilsamen Kräfte des Waldes zunutze.
Die Fichte steht durch ihr immergrünes Wesen und ihre Winterhärte als Symbol
für Kraft und Hoffnung. Sie kann uns jetzt mit ihren aufbauenden Eigenschaften aus unserem
Wintertief holen. Die Wirkung der ätherischen Öle in den Nadeln ist wohltuend. Sie beugt Erkältungen vor, lindert Beschwerden der Atemwege und hilft gegen Verspannungen.

Und das Tolle ist: Die Hauptzutat, nämlich Fichtenzweige, findest Du bei dem Winterspaziergang im Wald, der ebenfalls großartige Effekte hat ( Link)
Dort findest Du die Fichtenzweige übrigens als Sammelgut unter den Bäumen liegend.

Für ein Fußbad benötigst du 1-2 Zweige, schneide die Nadeln klein und mixe sie zusammen mit 1-2 El Meersalz. Füge nun gerne noch 5 Tropfen ätherisches Öl Deiner Wahl hinzu.

Fertig ist ein wunderbares Fußbad.

Vor zwei Jahren habe ich dazu eins meiner ersten Reels gemacht.

Wenn Du mal schauen magst: Hier geht’s lang.


Extra-Tipp: Fußbad mit Tee herstellen

Du hast keine frischen oder getrockneten Kräuter, aber Kräuter-Tee im Haus?

Dann nutze den Tee doch einfach für ein entspannendes Fußkräuterbad.

Dafür stelle einen sehr starken Tee her.

Die Faustregel: Nimm für ein Ein-Liter-Kräuterbad die drei- bis fünffache Menge Kräuter wie für einen Tee.

Koche den Tee nach Anleitung auf und lass ihn anschließend auf die gewünschte Temperatur abkühlen. Bei Bedarf kannst Du noch kaltes Wasser hinzufügen.

Nach dem Fußbad

Nach dem Fußbad solltest Du Deine Füße sanft und gründlich abtrocknen. Danach kannst Du sie mit einer feuchtigkeitspflegenden Lotion oder einem tollen Öl einreiben. Anschließend ziehe Dir warme Socken an. Und dann lümmel Dich aufs Sofa, am besten mit einer tollen Tasse Tee und ruhe Dich aus.

Fußbäder – Für mich seit wenigen Jahren einer meiner liebsten Gesundheitsmomente, die ich mir im Alltag schenke.

Nimm Dir doch einfach in hektischen Zeiten alle 2-3 Tage Zeit dafür. Du wirst sehen, wie erholsam es sein kann.

Mein Abschlusstipp: In der Zeit Deines Fußbads lege das Handy weit weg.
Und der Fernseher bleibt auch aus. Du kannst Dir ein Buch schnappen oder einfach nur den Moment genießen. Atmen und genießen.

Welches Fußbad probierst Du heute aus?

Meine Mission: Über ganzheitliche Gesundheit aufklären und sich austauschen. Hier findest Du alle meine Gastbeiträge!

Podcast mit Katrin Schmidt

Katrin Schmidt von ks-wohndesign hat mich in ihren Podcast eingeladen.

Wir sprechen über ganzheitliche Gesundheit und wie das Thema Wohnen und Slow Living dazu beiträgt, sich ein gesundes Umfeld aufzubauen. Ich berichtet unter anderem auch von unserem spannenden Tiny House Projekt.

Hier kommst Du zur Podcastfolge.

Du findest sie auch auf allen gängigen Streamingdiensten und auch bei YouTube

Podcast mit Romina vom Scheidt

Mit meiner lieben Kollegin Romina von Heart Heal über deinen Herzensweg habe ich mich ebenfalls unterhalten.

Wir tauschen uns über die Ganzheitliche Gesundheit aus und wie du es schaffst in einem „vollgestopften“ Alltag, gesünder zu leben.

In unserem Gespräch erfährst du, mit welchen kleinen Tipps Du für Dich schon große Veränderung erzielen kannst.

Wir sprechen über Tiny Habits und wie Du diese in Deinem Leben integrierst.

Hier kommst Du zur Podcastfolge Tiny Habits-Interview mit Gesundheitsdetektivin.

Du findest sie auch auf allen gängigen Streamingdiensten und auch bei YouTube.

Gesund und günstig kochen – Kooperationsblogartikel mit Maria

Mit der Finanzmentorin Maria ist ein toller Blogartikel, genau genommen zwei, entstanden, in denen wir unser geballtes Wissen und Tipps zusammengetragen haben , wie Du gesund und günstig kochen kannst. Denn günstig UND gesund kochen darf und muss kein Widerspruch sein.

Hier findest Du Marias Blogartikel. Dort findest Du übrigens ein Wochenplaner als Download.

Und hier ist mein Artikel.

Expertinneninterview bei Tina

Bewegungsexpertin Tina von mamamachtsport hat mich interviewt: Im stressigen Alltag ganzheitlich gesund bleiben war unser Thema. Wir sprechen darüber, wie Du in den aktuell belastenden Zeiten gesund durch den Alltag kommst.


Ich gebe konkrete Tipps zum achtsamen Leben, wie war es lernen, unsere Bedürfnisse besser wahrzunehmen und über die Energieräuber und wie wir sie entlarven.

Hier kommst Du zum Interview.

12 Camping-Profis verraten ihre Must-haves beim Camping mit Kindern

Ich habe bei einem Round up Artikel von der lieben Nina mitgemacht und meine Antwort auf die Frage : Was sind also die absoluten Must-haves beim Camping mit Kindern? gegeben.

Hier kommst Du zu dem Artikel

Gastartikel bei Romina: Mit diesen 3 B’s hältst du Deinen Darm ganzheitlich gesund!

Nicht nur Romina hat einen wunderbaren Gastblogartikel über Selbstliebe bei mir geschrieben.
Auch ich habe über die 3 Bs, die deinen Darm gesund hält, gebloggt. Du erfährst in, warum ein ganzheitlicher Blick so wichtig ist und wie du einen gesunden Lebensstil im Alltag mit mehr Leichtigkeit umsetzen kannst. Du findest dort wie immer viele praktische alltagstaugliche Tipps.

Hier geht es zum Gastartikel

Heute wird es konkreter! Teil 2.
In Teil 1 haben ich Dir ja davon berichtet, wieso Balance und der Begriff der Homöostase wichtig ist, um zu verstehen, wieso wir uns überhaupt energielos fühlen. Dort findest Du ja auch eine kleine Gebrauchsanleitung als kostenlosen Download. ( Hier kommst du zum Blogartikel) . Aber natürlich habe ich auch drei ganzheitliche Geheimtipps für Dich für mehr Energie! Hier kommen sie:



Tipp 1: Energiebooster Wildkräutersmoothie – eine Extra Portion Vitalstoffe

Betrachten wir für einen kleinen Moment den Körper als Maschine: Was ist eigentlich unser Treibstoff?

Ohne Zweifel: Es ist unsere Nahrung. Die richtige Ernährung ist also unser wichtigster Grundstein für unser ganzes Wohlbefinden.

Zwei Punkte sind dabei wichtig zu verstehen:

  • Zum einen ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend, bei der wir alle Nährstoffe in ausreichender Menge aufnehmen,. Denn fehlen dem Körper über eine längere Zeit wichtige Mineralstoffe, hat dieses Auswirkungen auf den ganzen Organismus. Die gute Nachricht: Dieses ist grundsätzlich gut zu erreichen, wenn Du Dich im Alltag vollwertig und pflanzenbasiert ernährst ( wie das geht, erzähle ich Dir übrigens in diesem Artikel )
  • Zum anderen ist aber auch entscheidend, Lebensmittel zu sich zu nehmen, die eine eine hohe Nährstoff- und Vitalstoffdichte aufweisen und somit nicht nur alle wichtigen Vitalstoffe, sondern diese auch in ausreichender Menge beinhalten.

Die Vitalstoffdichte in den heutigen Lebensmitteln hat in den letzten Jahren stetig abgenommen: So enthalten nach einer Studie Orangen nur noch ein Achtel des Vitamin A, Brokkoli 80% weniger Kupfer und Tomaten liefern nur noch ein Viertel ihres Kalziums.

Donald Davis, Biochemiker an der University of Texas, sprach schon 2006 von einem durchschnittlichen Mineralstoffverlust von insgesamt 5% – 40% in Obst und Gemüse.

Einen spannenden Artikel dazu und eine Betrachtung der Ursachen findest Du hier.

Wie wäre es nun, auf Pflanzen zuzugreifen, die eine besonders hohe Vitalstoffdichte aufweisen?

Und das kostenlos?

Wildkräuter verfügen über genau das!

Wildkräuter und Wildobst haben viel mehr Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und andere Vitalstoffe als vergleichbare Kulturformen:

  • Giersch ist eine richtige Vitamin C -Bombe mit ca. 100 mg pro 100 Gramm frischer Blätter. Sie ist reich an Vitamin A, Calcium, Kalium, Zink und Eisen und sekundären Pflanzenstoffen wie Cumarine. Und sie gehört zu den eiweißreichsten Grünpflanzen überhaupt mit 8 g frei verfügbarer Aminosäuren auf 100 g frische Blätter.
  • Brennessel enthält 2-4x mehr Eisen als ein Rindersteak, enthält mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und ist reich an Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium sowie an wichtigen sekundären Pflanzenstoffen wie den Flavonoiden.
  • Rotklee liefert nicht nur für grüne Wildkräuter die t vcypischen Vital- und Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Vitamin B3 und B1 und Vitamin C. Sie enthält vor allem verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, deren antioxidative, antimikrobielle wie antivirale Wirkung unser Immunsystem unterstützen.

Mehr dazu und wie Du DEINE persönlichen Wildkräuter findest, kannst Du hier nachlesen.

Mein absoluter Energieboosterliebling ist deshalb ein Wildkräutercocktail in Form eines Smoothies.

Mein schnelles Alltagsrezept

2 Handvoll Wildkräuter.
(Tipp. Gerade am Anfang greife gerne zu Dir bekannten Pflanzen,
wie Brennessel, Löwenzahn oder auch Giersch.
Grundsätzlich gilt: Nimm die, die Du kennst und die üppig bei Dir wachsen)

200 ml Pflanzendrink

1-2 Bananen, gerne überreif

(TK) Himbeeren oder Blaubeeren nach Belieben

1-2 EL Nussmus Deiner Wahl

Alles mit etwas Wasser in den Mixer und anschließend genießen!

Du wirst bald die Extraportion Energie spüren.

Tipp 2: Energieverlust durch Alltagsstress. Achtsamkeit und Meditation als Gamechanger

Das bedarf wohl nicht vieler Worte: Das Grübeln, Sich Sorgen machen, aber auch der Alltagsstress raubt uns Energie.

Gerade Stress ist ein richtiger Energieräuber, der Dich schnell erschöpft werden lässt.

Eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse von 2021 liefert erschreckende Ergebnisse:

Laut ihrer Stressstudie „Entspann Dich, Deutschland!“ hat der subjektiv empfundene Stress seit 2013 stark zugenommen. Um mehr als 30 Prozent.

Von den häufig Gestressten leidet ein Großteil unter Erschöpfung (80 Prozent), Schlafstörungen (52 Prozent), Kopfschmerzen und Migräne (40 Prozent) oder Niedergeschlagenheit bzw. Depressionen (34 Prozent)

Was ist der Grund ?

Bei Stress werden vermehrt Hormone ausgeschüttet, um unseren Körper und unser Gehirn leistungsfähiger zu machen.

Kurzer Stress kann dabei durchaus positiv sein. Doch gerade der täglicher Dauerstress macht uns krank und erschöpft, da unser Körper ständig in Alarmbereitschaft steht.

Wir kommen nicht mehr zur Ruhe!

Anstatt regelmäßig Innezuhalten befinden wir uns aus neurowissenschaftlicher Sicht in einer dauerhaft erregten Erwartungsanspannung.

Die Folgen sind Stress und Angstgefühle, keine Möglichkeit, sich richtig zu entspannen und zu sich selber zu finden.

Und was machen wir aber im Alltag?

Nach einem stressigen Arbeitstag plumpsen wir einfach aufs Sofa und versuchen so uns zu erholen.

Doch gerade der Abend auf der Coach ist leider wenig sinnvoll. Denn er verhindert sogar den so notwendigen Abbau von Stoffwechselsäuren und den Stresshormonen.

Unser System braucht dringend regelmäßig Zeiten und Orte, indem er aktiv herunterfährt und sich so grundlegend erholen kann

Die Lösung : Meditation und kleine Achtsamkeitsübungen. Inwiefern, erkläre ich Dir jetzt.

Achtsamkeit – was ist das genau?

Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen,

ohne uns ablenken zu lassen.

Dalai Lama

Achtsamkeit meint das bewusste Wahrnehmen des Hier und Jetzt und zwar ohne Bewertung.

Achtsamkeit trägt auf zwei verschiedenen Ebenen zu Deinem Wohlbefinden bei:

1. Im Hier und jetzt

Stressiger Alltag und permanente Überforderung führt vor allem zu eins: Du führst ein Leben im Autopilotenmodus, der Tag ist gefüllt mit Gewohnheiten und automatischen Handlungen und Reaktionen, über die Du wenig nachdenkst. Unangenehme Gedanken und Gefühle werden beiseite geschoben.

Und genau hier setzt die Achtsamkeit ein.

Achtsamkeit bringt uns immer wieder zurück zum gegenwärtigen Augenblick. Regelmäßig praktiziert führt sie dazu, dass wir unseren Alltag bewusster und intensiver erleben.

Sich bewusst Pausen zu nehmen und die Aufmerksamkeit auf den Moment zu richten, hat außerdem nachweisbar einen entspannenden Effekt.

2. : Urteilsfreiheit aller Gefühle.

Was passiert, wenn Du eher unangenehme Gefühle wahrnimmst, sie jedoch erst einmal akzeptierst und nicht von vornherein ablehnst? Du erlebst diese Emotionen in der Regel als weniger negativ.

Achtsamkeit bedeutet, sich all seinen Erfahrungen und Emotionen zuzuwenden und diese zuzulassen. So wird es nicht nur leichter, angenehme Emotionen zu erleben, sondern unangenehme Emotionen können auch so als weniger belastend erlebt werden.

Mit regelmäßiger Achtsamkeitspraxis lernst Du so, in Stresssituationen anders zu reagieren.

Und Du kannst so Stress auch präventiv verhindern. Denn es passiert nämlich folgendes : Beobachten wir Empfindungen ohne sie zu bewerten, entsteht automatisch ein Abstand zwischen Reiz und Reaktion. So kann Stress vermieden werden.

Und das ist sogar im Blut nachweisbar: Durch regelmäßige achtsame Meditation reduzierst Du nachweislich den Hormonpegel im Blut und reduziert den Stress.

Meine Achtsamkeitstipps für den Alltag

Anfangs eignen sich vor allem kleine Alltagsachtsamkeitsübungen.

Denn Achtsamkeit beginnt bereits im Kleinen. Es muss nämlich nicht immer gleich eine halbe Stunde auf dem rotem Yogakissen sein, was wohl sowieso sehr überfordernd wäre.

Vielmehr geht es darum, uns immer wieder kleine und bewusste Momente der Achtsamkeit und damit auch der Selbstfürsorge zu nehmen.

Denn gerade wenn Dein Alltag sehr vollgepackt ist und Du viel zu tun hast, kann dieses extrem entschleunigend und entspannend wirken.

Dies kann ganz unterschiedlich aussehen: 

  • ein Gang um den Block, bei dem Du Dich voll und ganz nur auf Dich und Deine Bewegung konzentrierst.
  • Indem Du kurz inne hälst und alle Deine Sinne bewusst wahrnimmst:
    Was siehst Du? Was riechst Du ? Wie fühlt sich die Luft auf Deiner Haut an?
    Was hörst Du? Und was schmeckst Du im Mund?
    Wie fühlt es sich alles zusammen an und wie geht es Dir?
  • Du einfach bewusst und tief atmest:
    Denn Atmen ist wahnsinnig erfrischend und bringt Dir sofort mehr Energie.
    Gerade wenn wir gestresst sind, atmen wir nämlich oft sehr flach und sind so schlecht mit Sauerstoff versorgt. Um sich gesund und kraftvoll zu fühlen, ist es wichtig, dass wir tief einatmen.
    Nimm Dir deshalb mehrmals am Tag eine Minute Zeit und atme tief durch, am besten am offenen Fenster. Gerade wenn Du Dich müde und erschöpft fühlst, kann das wahre Wunder bewirken und Dich nochmal richtig wach machen.
    Um das Atmen zu einer Achtsamkeitsübung zu machen, schließt Du am besten für ein paar Atemzüge die Augen und folgst Deinem Atem. Beobachte, wie Dein Atem durch Deine Nase einfließt und wie sich Deine Lungen füllen. Halte Deine Luft für einige Sekunden an und spüre nach. Dann beobachte, wie Du ausatmest. Versuche mit Deiner Aufmerksamkeit voll und ganz bei Deinem Atem zu bleiben und lasse alle Gedanken vorbeiziehen.
    Diese kleine Übung kann, wenn Du sie regelmäßig wiederholst, sehr entspannen sein und Deinen Kopf frei machen. Auch wenn sie einfach klingt, ist sie übrigens gar nicht so leicht, ohne gedanklich abzuschweifen. Aber sobald es Dir gelingt, für einige Momente alle Gedanken ziehen zu lassen, macht sich eine unglaubliche Entlastung in Dir breit.
    Beginne am besten damit, zweimal täglich für drei bis fünf Minuten nur auf die eigene Atmung zu achten.
    Wichtig: Alles kann, nichts muss. Drei Minuten sind besser als keine.

Meditation for the next Level

Kleine Momente der Achtsamkeit sind alltagstauglich und perfekt für den Einstieg.

Für eine tiefere Wirkung solltest Du jedoch Meditieren lernen. Bei der Meditation handelt es sich um eine gezielt ausgeübte Geistesübung, die nachhaltig wirkt.

Was passiert beim Meditieren?

Sitzen und Nichtstun – so sieht wohl die klassische Meditationspraxis von außen betrachtet aus.

Dabei passiert jedoch enorm viel, vor allem in unserem Nervensystem.

Denn beim Meditieren verändert sich die Reizverarbeitung, indem die Snoozetaste gedrückt wird.

Wir reagieren nicht wie im aktiven Alltag. Sondern wir lassen das Leben mit all unseren Gedanken und Gefühlen für einen Moment sein, ganz wie es ist.

Besonders der Vagusnerv – ein Nerv des Parasympathikus, der für die Ruhe und Energie zuständig ist, reagiert dann und wird durch diesen Vorgang aktiviert. Regelmäßiges Meditieren trainiert diesen Nerv wie einen Muskel und führt so auch im Alltag zu mehr Energie, Ruhe und Gelassenheit.

Forscher der University of California haben zudem herausgefunden, dass Meditation die Aktivität des Enzyms Telomerase, der auch als Unsterblichkeitsenzym bekannt ist, natürlich verstärkt.

Dieses Enzym ist wichtig für die langfristige Gesundheit der Zellen unseres Körpers und wirkt sich positiv auf die Lebenserwartung aus.

All das geschieht nicht direkt beim ersten Mal und auch nicht nach wenigen Minuten.

Meditation ist eine Technik, die erlernt und geübt werden will.
(Mehr zu Wirksamkeit von Meditation findest du hier.)

Meditation war und ist für mich der Gamechanger, um meine Akkus wieder aufzuladen.
Wenn Du die Erfahrung machst, wie gut es tut, regelmäßig die Resettaste zu drücken, willst Du es nicht mehr missen – vor allem nicht in der aktuell verrückten Zeit.

Ich selber praktiziere seit fast 4 Jahren stilles Qi Gong, die meditative Form des Qi Gongs.
Er ist für mich der wichtige Ausgleich im stressigen Alltag. Durch das Praktizieren komme ich in die Ruhe und damit wieder in die Kraft, die Akkus werden aufgeladen.

Tipp 3: Alltagsbewegung und Beweglichkeit als Energiebooster

Es ist leider nicht zu leugnen: Mit zunehmendem Alter verlieren wir an Muskelmasse.

Das Gleiche passiert aber auch, wenn wir uns zu wenig bewegen.

Denn was nicht gebraucht wird, wird zurückgebaut. Unser Körper veranlasst sehr effizient, dass Knochen, Muskeln und Sehnen nach und nach abgebaut werden, wenn wir sie nicht regelmäßig gebrauchen.

Das Problem: Je weniger Muskelmasse wir haben, desto weniger Zellkraftwerke (Mitochondrien) und Zellkraftstoff (ATP) produzieren wir.

Bewegungsmangel schwächt somit nicht nur die Muskeln und lässt sie schrumpfen. Auch die Anzahl unserer Zellkraftwerke nimmt immer weiter ab.
So fühlen wir uns immer nur noch schlapper und müder. Eine Negativspirale tritt ein.

Bewegen wir uns stattdessen regelmäßig, wird unser gesamter Bewegungsapparat, unter anderem auch unsere Muskeln, ganz schnell wieder aufgebaut, gestärkt und gekräftigt. Damit nimmt auch die Zahl unserer Zellkraftwerke wieder zu, was bedeutet: Wir haben mehr Energie.

Und nicht nur das : Trainierte Muskeln sind vergleichbar mit einem gut eingefahrenen und gut geölten Motor. Dieser verbrennt viel effektiver Brennstoff (ATP), und damit Energie. Und schafft so zudem mehr Energie.

Einer der unterschätzten Energieräuber sind dabei auch die verklebten Faszien bei mangelnder Bewegung.

Was sind Faszien?

Faszien sind verschiedene Arten von Bindegewebshüllen, die jeden Muskel, aber auch Organe und Knochen umschließen. Sie liegen direkt unter der Haut und bilden so ein Bindegewebsnetzwerk, das den gesamten Körper umspannt.

Faszien spielen eine wichtige Rolle für Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden. Sie verbinden alle Strukturen miteinander und bilden ein riesiges Netzwerk, das sich von der Oberfläche bis in die Tiefe durch Deinen gesamten Körper zieht. So halten sie Deinen Körper zusammen und alle Organe an ihrem Platz. Und sie sind das größte Sinnesorgan.


Faszien sind im Idealfall elastisch und umhüllen geschmeidig den Muskel. Sie können sich aber zusammenziehen, verkleben und verhärten. Und sie reagieren zudem empfindlich auf Stress, Überlastungen, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, aber auch auf Bewegungsüberlastungen z. B. bei Extremsport.

Da die Faszien ein Netzwerk sind, können verhärtete Faszien auch für Schmerzen in anderen Körperpartien verantwortlich sein, So können zum Beispiel verklebte Faszien an den Oberschenkeln Schmerzen im unteren Rücken verursachen.

Und es passiert etwas Entscheidendes: Der Körper schüttet Entzündungstoffe aus, aufgrund dessen kaum Austausch von Nährstoffen stattfindet:

Die Folge: Dein Energielevel sinkt. ( Mehr zu Faszien hier )

Es ist also wichtig, sich im Alltag täglich genügend zu bewegen und auch die Faszien beweglich zu halten. Und das geht auch alltagstauglich!

Drei konkrete Vorschläge für mehr Bewegung

  • Booster am Morgen
    Für diesen Stimmungsbooster musst Du Dich noch nicht einmal umziehen, sondern kannst direkt im Schlafanzug auf Deiner Matte loslegen 😉 am besten beim offenen Fenster: Recke und strecke Dich ausgiebig, drehe vorsichtig Deine Gelenke, klopfe sanft Deinen Körper ab.
    Schon nach ein paar Tagen morgendlicher Stretchingroutine wirst Du die Wirkung merken: Dein Energielevel geht nach oben und Du startest fit und konzentriert in den Tag. Wichtig ist, dass Du sanfte Dehnungen ausführst. Direkt nach dem Aufwachen sind Deine Sehnen und Bänder noch etwas verkürzt. Sei also sanft zu Deinem verschlafenen Körper!
  • Bewegung im Alltag
    Mach es Dir zur Routine, Dich wirklich täglich zu bewegen. Entscheidend sind dabei vor allem die Alltagsbewegungen,die am besten selbstverständlicher Teil Deiner Alltagsroutine sind. Gehe jede Mittagspause 15 Minuten an der frischen Luft spazieren, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, nimm konsequent die Treppe statt den Fahrstuhl oder verabrede Dich zum Joggen am Abend.
    Suche Dir einen sinnvollen Ausgleichsport dazu, mit dem Du sowohl Muskelaufbau als auch Beweglichkeit trainierst: Yoga, Qi gong, Bouldern oder nutze ein Sporttrampolin.( weitere 44+1 Tipps für mehr Mehr Bewegung im Alltag findest du hier)
  • Notfallprogramm
    Was machst Du an den Tagen, wo nichts nach Plan läuft und der Tag viel zu voll ist?
    Dann drehe zumindest Dein Lieblingssong laut auf und tanze wild dazu.
    Du kommst in Bewegung und es hebt zudem die Stimmung.

Ganzheitlich gesund bleiben und Energie bekommen ist einfach mehr als nur gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Wichtig ist, alle Aspekte im Blick zu haben und zu verändern.

Was ist Dein persönlicher Geheimtipp für mehr Energie?

Mehr Energie – die will wohl jede(r) von uns haben.

Denn die Welt zerrt an uns, wir befinden uns im Dauerstress, rennen im Alltagshamsterrad herum –

Arbeit, Familie – Zeit für sich ist nicht wirklich da. Dazu kommen aktuell die krisenhaften Zeiten.

Und abends? Sinken wir erschöpft aufs Sofa.

Die Frage, die wir uns wohl alle stellen:

Wie kann ich meine Akkus wieder aufladen? Welche Energiequellen gibt es?

1. Energiequelle Balance

Während in anderen Blogartikeln nun schnell einfache Quicktips heraus posaunt werden, mag ich in diesem Blogartikel erklären, warum es eben nicht reicht, Dir einfach einen Energydrink reinzukippen, sich gesünder zu ernähren oder mehr Sport zu machen.

Nein: Für mehr Energie, Gesundheit und Wohlbefinden musst Du eine ganzheitliche Balance herstellen und halten.

Was ich damit meine?

Schauen wir da mal genauer hin:

In was für einer Welt leben wir?

  • Überforderung
    • Täglich stehen wir neuen beruflichen Anforderungen gegenüber. Gleichzeitig strömt eine immer größere Informationsflut auf uns ein. Die Gleichzeitigkeit der täglichen Herausforderungen (über)fordern uns: Familie, Beruf, Haushalt, Medien – keine Zeit für Müßiggang. Unser System ist überlastet.
  • Sitzen ist das neue Rauchen.
    • Das Zitat stammt von dem Engländer James Levine. Er hat in seinen Forschungen herausgefunden, dass bis zu 33 chronische Krankheiten einen Zusammenhang mit Bewegungsmangel haben. Unter diesen 33 Krankheiten befinden sich Übergewicht, das metabolische Syndrom, Diabetes sowie manche Krebsarten. (Studie). Dazu sitzen wir oft den ganzen Tag in einer gekrümmten, nach vorne gebeugten Haltung. Dieses führt zu orthopädische Problemen. Verspannungen, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Nackenschmerzen – wer kennt es nicht? Wir verlieren an Muskelkraft, die Faszien werden nicht gedehnt und verkleben, wir haben kaum noch Raum für natürliche Bewegungen.
  • Wir essen in Eile.
    • Das, was uns von der Nahrungsmittelindustrie angeboten wird. Lebensmittelüberschuss trifft auf vitalstoffmangelhafte Ernährung. Wer schafft schon die tägliche Mindestmenge an Gemüse und Obst? (In diesem Blogartikel gebe ich übrigens Tipps, wie Du das ganz alltagspraktisch doch schaffen kannst)
  • Krisenhaft
    • Nicht zuletzt leben wir in einer sehr herausfordernden Zeit der Pandemien, Kriege, Inflation, Systemwandel – der Verlust der erlebten Sicherheit, Ordnung und Planbarkeit sowie die fehlende Selbstwirksamkeit raubt uns zunehmend die Energie.

Die Ursache von Energieverlust ist im Grunde ganz einfach: Wir kommen aus dem Gleichgewicht, aus der Balance.

Um zu verstehen, warum solch Dysbalance uns Kraft und Energie raubt, ist es wichtig, den Begriff der Homöostase zu begreifen und zu verinnerlichen.

2. Der Begriff der Homöostase

Ein gesunder Körper, der in Harmonie mit Seele und Geist ist, hat einen hohen Grad an Ordnung.

Denn der Körper besitzt eine wichtige Funktion, eine Selbstregulierungsfunktion, mit der er körperliche Prozesse immer wieder in Balance bringt.

Besteht diese Ordnung nicht, greift das Prinzip der Homöostase, eine lebensnotwendige Funktion.

Ein Ordnungsverlust bedeutet also stets ein Energieverlust.

Was ist Homöostase?
Die Homöostase bezeichnet das Gleichgewicht und die Erhaltung des Gleichgewichts Deiner physiologischen Körperfunktionen. Diese sorgt dafür, dass Deine Körpertemperatur reguliert wird , der Blutzuckerspiegel oder auch der Blutdruck.

Die Krux daran?

Die Herstellung der Ordnung , des Gleichgewichtes, kostet stets Energie.

Hast Du keine Energie mehr zur Regulierung zur Verfügung, dann macht sich das bemerkbar:

Ausgelaugtheit, Erschöpfung und depressive Verstimmungen. Kein Wunder, denn Du befindest Dich einfach im Ungleichgewicht!

Dieses Gleichgewicht, die Ordnung, kannst Du aber nicht einfach wieder herstellen, indem Du nur Deinem Körper Aufmerksamkeit schenkst, ihn mehr bewegst oder gesünder ernährst.

Nein, Diese Ordnung entsteht nur in einem Gleichklang von Körper, Seele und Geist.

3. Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist

Erinnerst Du Dich noch an meinem letzten Artikel?

Dort habe ich beispielhaft erzählt, wie Dankbarkeitsübungen nachweislich positive Auswirkungen

auf den Blutdruck haben.

Die Wechselwirkungen sind auch in anderen Bereichen stark:

  • Bewegung kann für unsere psychische Gesundheit wahre Wunder bewirken. Gleichzeitig kann eine gute Psychohygiene uns mehr Energie geben, mit der wir unsere Sport- und Bewegungsziele erreichen können.
  • Essen ist der Treibstoff für unseren Körper. Aber unsere Ernährung hat aber ebenso Auswirkungen auf unsere Psyche, kann unsere Emotionen und Launen beeinflussen.(hier gibt es ein spannendes Video dazu)
  • Und es nährt uns mehr als nur die reine Nahrung: Eine inspirierende Begegnung und ein Abend mit guten Freund*Innen füllt uns auf mit positiver Energie. Und wenn Du im Wald spazieren gehst, tut das nicht nur Deiner Seele gut, sondern Du nimmst gleichzeitig einen Teil sekundärer Pflanzenstoffe auf. Du atmest sie ein und unterstützt so nicht nur Dein Immunsystem. ( Zum Biophiliaeffekt gibt es hier weitere Informationen)

Was kann ich also nun wirklich tun, um mehr Energie und Wohlbefinden zu bekommen?

Hier kommt nun meine Anleitung

4. Die Selbstanalyse als Schlüssel – eine Anleitung

Lade Dir als erstes dieses kostenlose Arbeitsblatt herunter. Drucke es am besten aus.

Nimm Dir dann einige Minuten Zeit und schaue im ersten Schritt auf Dein Leben:

Was raubt Dir Deine Energie?

Ich denke, wenn Du ehrlich mit Dir bist, fallen Dir bestimmt einige Faktoren ein:

Der nervige Chef, die bedrückend toxische Beziehung zur Partner*In oder Freundin, aber auch Rückenschmerzen bis hin zum Fast Food Essen, das Dir schwer im Magen liegt. Aber auch Social Media und bedrückende Nachrichten ziehen Energien.

Mein Tipp: Schreibe Dir mindestens 10 Punkte auf. Frage gerne auch mal herum, was andere sehen, was Dich stresst und Deine Energie raubt. Da wird bestimmt der eine oder andere blinde Fleck sichtbar gemacht.

Erstellt? Sehr gut.

Nun mache gleich den zweiten Schritt hinterher:

Was gibt Dir Energie?

Auch da fallen Dir bestimmt einige Dinge ein, die Dir gut tun: ein geselliger Abend mit Freund*Innen, ein gutes Buch, der ausgelassene spontane Tanz in der Küche zu Deinem Lieblingslied, ein ausgedehnter Waldspaziergang. Aber auch vielleicht der leckere Salat oder die ausgedehnte Yoga-Einheit , nach der Du Dich zufrieden und erfüllt fühltest?

Dir fallen keine Dinge ein? Dann frage auch dort herum, was anderen Menschen Energie gibt.

Sammle all diese Punkte auf einer Liste.

Und dann gehe zum dritten Schritt:

Gehe direkt in die Umsetzung:

Probiere jeden Tag einen davon aus. Beginne zum Einstieg mit Dingen, die Dir Energie geben.

( am besten mit Häkchen und kurzer Anmerkung, was Dir genau gut getan hat) .

Nach einiger Zeit schaue aber kritisch auf die andere Liste.

Einiges, was darauf steht, ist vielleicht nur eine Kleinigkeit, die Du verändern musst mit einer bewussten Entscheidung: Nur eine Stunde Social Media pro Tag z. B. , weniger Kontakt zu einer Person, die Dir gerade nicht gut tut.

Andere Entscheidungen jedoch benötigen Alltagsumstellungen, Ablegen von Gewohnheiten oder sogar tiefgreifende Veränderungen.

All das verändert sich nicht von heute auf morgen.

Das einzige, was dabei wichtig ist: Dranbleiben!

Schritt für Schritt in ein gesünderes Leben mit mehr Energie und Lebensfreude!

Was probierst Du heute aus?

Möchtest Du mit Hilfe auf Deine Gesundheit schauen ?

Meine Gesundheitscoachings helfen Dir , konkrete Schritte zu gehen. Klicke hier für mehr Informationen.

P.S. Natürlich habe ich auch ganz konkrete Tipps für Dich!

Meine 3 ganzheitlichen Tipps für mehr Energie kommen bald – im nächsten Blogartikel.

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Eine kleine dankbare Urlaubsgeschichte.

Eine Begegnung an der Bushaltestelle

Letzte Woche waren wir für 6 Tage im Harz.

Ein Wandernatururlaub bei frühlingshaften Temperaturen sollte es werden.

So fuhren wir zusammen mit zwei Kids und Hund mit Zug und Bus nach Goslar Hahnenklee,

einem Wanderort direkt am Wald.

Dort wurden wir empfangen von einem heftigen Schneesturm.

Und wir hatten einen ganz anderen Urlaub als geplant.

Sechs Tage später saßen wir dann wartend an der Bushaltestelle, ein Hagelschauer vor unserer Nase und kamen mit anderen Touristen ins Gespräch.

Als sie hörten, dass wir unseren letzten Urlaubstag hatten, bemitleidete sie uns: „Oh nein, dann hatten ihr ja die Woche mit dem miesen Wetter, Schneesturm, Wind. Wie doof. Ab Montag soll es ja erst besser werden.“

Und ich? Ich schaute sie ganz verwundert an:

„Nein – wieso doof? Wir haben so am ersten Tag einen wundervollen Winterspaziergang geschenkt bekommen. Mit Schnellballschlacht und Schneemann. Und das im April.“

Wie schaust Du auf das Leben?

Kannst Du auch dankbar sein für die kleinen unerwarteten Dinge im Leben?


Dankbarkeit stärkt die Seele und den Körper

Seit einigen Jahren ist Dankbarkeit Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Sowohl Psycholog*Innen also auch Mediziner*Innen haben in unterschiedlichen Studien erforscht:

Dankbarkeit unterstützt Deine psychische Gesundheit. Sie fühlt sich nicht nur gut an, sondern trägt auch zu größerem Wohlbefinden und besseren Beziehungen bei. Wer dankbar ist, leidet weniger unter Angst, Ärger, Stress und Schlafstörungen.

Dankbarkeit kann aber auch bei der Prävention von Angst- und Panikerkrankungen helfen, Phobien mildern und wie ein Schutz vor Depressionen und Suchterkrankungen wirken. Ein Versuch legt nahe, dass Dankbarkeitsübungen das Glücksniveau um 25 Prozent heben und sogar Antidepressiva bei leichten bis mittelschweren Depressionen ersetzen können.

Der Grund: Gefühle wie Dankbarkeit und Zufriedenheit, so die Erklärung der Expert*Innen, können nicht gleichzeitig mit negativen Gefühlen wie Angst oder Ärger gefühlt werden. Es sei fast unmöglich, zugleich frustriert und dankbar zu sein.

Doch auch die Schulmedizin erforscht seit einigen Jahren das Dankbarkeitsgefühl: So haben internationale Forscherteams herausgefunden, dass Dankbarkeit sogar die Heilung von körperlichen Krankheiten begünstigt: So gibt es wissenschaftliche Beoachtungen, dass sich der Blutdruck durch Dankbarkeitsübungen um 25 Prozent senken ließ.

Paul J. Mills, spezialisiert auf Psychoneuroimmunologie und Psychosomatik, entdeckte, dass Dankbarkeit die Herzgesundheit von Herzpatienten unterstützt: Er nimmt an, dass Dankbarkeit den Vagusnerv im menschlichen Körper aktiviert. Dieser ist Teil unseres körpereigenen Ruhesystems, des sogenannten Parasympathikus. Chronischer Stress könne so gesenkt werden, was so zu Gelassenheit führt.

Durch Dankbarkeitsübungen kann sich also das Herz offenbar besser selbst regulieren und seinen Rhythmus beruhigen. Bei jenen Patienten, die täglich in ihr Dankbarkeitstagebuch schrieben, sanken so gleich mehrere Entzündungsmarker. ( mehr dazu hier )

Den Dankbarkeitsmuskel kannst Du trainieren

Dankbarkeit kann wie ein Muskel trainiert werden. Nach einiger Zeit seien die Wirkungen sogar als neurobiologische Veränderung im Gehirnscan sichtbar, berichten Wissenschaftler*Innen der University of Indiana: Dankbarkeitsübungen reduzierten laut der Studie die Sorgen- und Grübelneigung der Teilnehmer*Innen nachweislich. Das Training habe sich positiv auf Zuversicht, Stressresistenz und Depressivität ausgewirkt.

Eine positive Grundstimmung ist der beste Nährboden, um mehr Gutes zu entdecken.

Gelebte Dankbarkeit zieht zudem weitere günstige Effekte nach sich wie Kreativität, verbessert Deine sozialen Besziehungen und macht Dich widerstandsfähiger.

Doch wie setze ich das konkret um?

Hier habe ich drei konkrete Vorschläge für Dich:

Dankbarkeitsübung

Drei kleine Dankbarkeitsübungen

1.) Dankbarkeitstagebuch

Um sich eine tägliche Dankbarkeitsroutine wie ein „Dankbarkeitstagebuch“ aufzubauen, reichen im Prinzip ein Notizbuch und ein Stift. Schreibe täglich fünf Dinge auf, für die Du dankbar bist. Das können generelle Dinge sein wie „genug zu essen“, ein Dach über den Kopf, aber auch kleine Dinge wie „kein Regen“, die frische tolle Luft, das wundersame kleine Schneckenhäuschen oder auch das Zwitschern der Vögel.

2.) Dankbarkeit mitteilen

Bei dieser Übung , die auch unter „Expression of Gratitude“ bekannt ist, geht es darum, möglichst täglich , den Dank durch einen Brief, einen Dankesbesuch oder auch durch eine Handynachricht auszudrücken.: Von : Danke für den schönen Abend, Danke dass es Dich gibt bis hin zum einfachen
„Ich denke an Dich“.

Hast Du keine Zeit oder Lust zu schreiben?

Auch ein mentaler Dank hilft: Schließe dabei die Augen und lasse den Menschen und das Dankbarkeitsgefühl vor Deinem inneren Auge erscheinen. Und dann sage leise Danke.

3.) Besser einschlafen

Vor dem Einschlafen hilft es sehr, den Tag Revue passieren zu lassen und in Gedanken eine Dankbarkeitsliste zu erstellen. Du kannst so das Gedankenkarussell unterbrechen.Viele fühlen sich anschließend so gelassen, dass sie umgehend einschlafen.

Sehr hilfreich kann es sein, sich diese angenehmen Situationen auch visuell nochmal vorzustellen und so das Gefühl zu intensivieren. Dankbarkeit hat nämlich eine sinnliche Dimension. Manche Menschen verbinden sie eher mit Bildern, andere lieber mit Musik. Probiere Dich da unbedingt aus.


Zwei Versionen

Unsere Tage im Harz können auf zweierlei Weise erzählt werden:

Wir hatten echt alles: Schneesturm, kaltes ungemütliches Wetter, Regel, Hagel, Wind, wenig Sonne, 4 Tage keine Möglichkeit zur Sommerrodelbahn zu fahren. Statt mehrere Stunden Wandern waren wir oft nur in der Ferienwohnung und haben abgehangen. Er war echt nicht wie geplant.

Was dort nicht auftaucht:

  • die Dankbarkeit, überhaupt nach der Coronaquarantäne fahren zu können ( Timing war perfekt) .
  • Am Anreisetag kurz vor dem Schneesturm angereist zu sein. Und am frühem Abend einen wundervollen Winterspaziergang inklusive Schneemann geschenkt zu bekommen.
  • Einen Steinmarder direkt vor dem Fenster, dazu einige Eichelhäher und Eichhörnchen.
  • einen tolle abwechslungsreiche Wanderung ohne Regen, von dem meine Kinder volltrunken vor Glück am Abend waren.
  • Viele Stunden Muße und Familienspaß, MyRummy zusammen zu spielen.
  • Gemeinsame Stunden am Abend, in denen wir zusammen Kinderfilme geschaut haben ( wenn Disney Channel da ist, muss das auch genutzt werden 😉 )
  • Ein wirklich netter Tag in Goslar: Bummeln, Eis essen , Altstadt entdecken. Und wir haben spontan das Zinnfigurenmuseums besucht. Die Kinder hatten dort viel Spaß, selber ihre Zinnfiguren zu gießen und zu bearbeiten.
  • Am Abreisetag doch noch zur Sommerrrodelbahn zu können, nach dem sie die Tage vorher wegen Wind geschlossen hatten. 2 x sausten wir lachend bei blauem Himmel und Sonnenschein die Rodelbahn hinunter. Den Schnellhagelsturm wenige Minuten später haben wir uns dann bei einem heißen Kakao in der Hütte angeschaut.

Wie sehr kannst Du die kleinen Geschenke des Lebens sehen?

Kannst Du dankbar sein auch für die unerwarteten Dinge?

Ereignisse, Geschehnisse, die ganz anders kommen als geplant?

Schreibe gerne ein Kommentar unter dem Beitrag.

Ja, mein Urlaub war anders als geplant. Und trotzdem war er auf seine Weise wundervoll.