Wenn wir darüber nachdenken, wie wir gesünder leben, landen wir schnell bei den üblichen Tipps: ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, guter Schlaf. Doch sind es wirklich immer diese Dinge, die den größten Unterschied machen?
Manchmal ist es ein Spaziergang in der Natur, ein Perspektivwechsel, ein Hund, eine neue Gewohnheit, mehr Schlaf, eine wichtige Entscheidung – oder etwas, mit dem wir selbst überhaupt nicht gerechnet hätten.
Genau deshalb wollte ich keine weitere Sammlung klassischer Tipps zum gesünder Leben von Expertinnen. Ich wollte wissen, was ihnen persönlich geholfen hat.
Also habe ich 14 Expertinnen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen genau diese eine Frage gestellt. Herausgekommen sind großartige Antworten: überraschende und bewegende, persönliche und ungewöhnliche. Und vor allem zeigen sie, wie unterschiedlich die Wege zu mehr Gesundheit sein können.
Aber lies selbst – und lass dich inspirieren!

Uta Hoge-Hartmann: Der Weg zurück

Ich bin Uta, bald 65 Jahre alt, Diplom-Dokumentarin, Heilpraktikerin, Reformhausinhaberin und Gesundheits- und Lebensthemencoach aus Weimar.  Mit meinem Kurs „Blütezeit – Die Kunst des guten Älterwerdens“ begleite ich Frauen, die gesund und glücklich älter werden möchten. Darüber hinaus unterstütze ich Menschen mit Gesundheits- und Lebensthemen-Coaching in schwierigen Lebenssituationen, etwa bei Diagnosen, Krisen oder persönlichen Umbrüchen – auch zur stabilisierenden Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz, ohne eine Therapie zu ersetzen. Dabei verbinde ich fundiertes Wissen mit Lebenserfahrung und einem klaren Blick für das, was jetzt wirklich hilft. Mein Credo: Wir haben keine Garantie – aber eine große Chance. Nutzen wir sie. Du findest mich bei Instagramm unter: happy.aging.gemeinsam

Vor drei Jahren, im Tessin. Sommerurlaub, leichte Sandalen, ein E-Bike und der Plan: eine gemütliche Tour durch die Berge. Nichts, was nach Abenteuer klang. Dann kam die Abzweigung, die keine hätte sein sollen. Der bequeme Weg wurde zum Mountainbike-Trail – steinig, steil, voller Wurzeln und kleiner Bäche. Und über den Gipfeln zog ein Gewitter auf. Es blieb keine Zeit zum Nachdenken. Nur: runter, schnell, jetzt. Die E-Bikes waren schwer wie Blei, die Riemchensandalen boten keinen Halt auf den Rampen und dem groben Geröll. Jeder Schritt ein Balanceakt, jeder Muskel in den Füßen im Ausnahmezustand.

Als das Tal endlich erreicht war, war der Sturm vorbei – aber etwas in den Füßen war kaputt. Was folgte, waren zwei Jahre, die sich anfühlten wie eine Sackgasse. Kaum auftreten können vor Schmerz. Ein Spezialist nach dem nächsten, Heiler, Diagnostik, ein kleines Vermögen in Spezialschuhe, Einlagen, Sonderbehandlungen. Hoffnung, die immer wieder verpuffte. Verzweiflung, die blieb. Und dann, fast beiläufig: jeden 2. Monat 5 Tage Scheinfasten und eine simple tägliche Fußgymnastik – dieselbe, die die 94-jährige Mutter seit Jahren macht. Kein teures Gerät, keine Spezialklinik. Nur Konsequenz und ein paar Minuten am Tag. Es dauerte, aber es wirkte. Nicht schmerzfrei, nie ganz. Aber so viel leichter, dass der Alltag wieder Alltag sein durfte. Wandern, gehen, sich bewegen – mit Freude statt Angst vor dem nächsten Schritt. Manchmal liegt die Lösung nicht in der teuersten Behandlung, sondern in der einfachsten Gewohnheit, direkt vor der eigenen Haustür.

Nadine Weissert: Es war die Entscheidung, mich selbst nicht länger an letzte Stelle zu setzen

Ich bin Nadine Weissert, Wegbegleiterin für Frauen und Gründerin von „ICH zuerst“.
Ich begleite Frauen dabei, ihren Selbstwert wiederzuentdecken, alte Muster zu lösen und ihren eigenen Bedürfnissen wieder mehr Raum zu geben. Dabei verbinde ich systemische Arbeit mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper, Geist und Seele.
Mein Herzensanliegen ist es, Frauen darin zu bestärken, sich selbst wieder wichtig zu nehmen.
Website:  Nadine Weissert – Coaching und Familienaufstellungen

Viele Jahre habe ich funktioniert – für Familie, Beruf und andere Menschen. Dabei habe ich oft übersehen, wie wichtig echte Regeneration und Erholung für unsere Gesundheit sind.
Eine der größten Veränderungen war für mich ausreichend Schlaf und die bewusste Entscheidung, früher zur Ruhe zu kommen. Wenn ich gegen 22 Uhr ins Bett gehe und meinem Körper genügend Schlaf schenke, spüre ich deutlich mehr Kraft, Klarheit und innere Stabilität. Für mich sind die Stunden vor Mitternacht besonders wertvoll für Erholung und Regeneration.
Ebenso wichtig wurde für mich, meine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, Grenzen zu setzen und regelmäßig kleine Auszeiten in meinen Alltag einzubauen – sei es durch einen Spaziergang in der Natur, bewusste Pausen oder Momente nur für mich.
Heute erlebe ich immer wieder, dass gerade Frauen unterschätzen, wie sehr permanentes Funktionieren Körper und Seele belasten kann. Gesundheit beginnt für mich oft nicht mit einem Ernährungsplan, sondern mit der Frage: „Wo übergehe ich mich selbst?“

Gerade wir Frauen dürfen wieder lernen, dass es kein Egoismus ist, auf uns selbst zu achten – sondern die Grundlage für unsere Kraft, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Nadja Nachbaur : Gesundheit selbst verantworten

Ich bin Nadja Nachbaur und überzeugt davon, dass echte Veränderung dort beginnt, wo wir Verantwortung für uns selbst übernehmen. Meine eigene Gesundheitsreise hat mir gezeigt, wie kraftvoll es ist, dem eigenen Körper wieder zu vertrauen. Diese Erfahrung prägt heute sowohl mein berufliches als auch mein persönliches Leben.
Als Trainerin und Coach begleite ich Frauen in Führungs- und Verantwortungsrollen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit und innerer Stärke. Im „Institut für Lebendigkeit und Beweglichkeit“ unterstütze ich Menschen dabei, ihren Körper wieder bewusster wahrzunehmen und mit mehr Leichtigkeit durchs Leben zu gehen.

Website: www.nachbaur-consulting.li / www.ilb-austria.at

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Der größte Game Changer für meine Gesundheit war die Entscheidung, die Verantwortung dafür selbst zu übernehmen.

Ausgelöst wurde dieser Wendepunkt durch eine schwere Erkrankung. Über Jahre fühlte ich mich mit meinen Beschwerden nicht wirklich ernst genommen. Erst später zeigte sich, dass ich nicht die richtige Diagnose und damit auch nicht die für mich passende Behandlung erhalten hatte. Diese Erfahrung war schmerzhaft – gleichzeitig war sie der Moment, in dem ich beschloss, meine Gesundheit nicht mehr ausschließlich in die Hände anderer zu legen.

Ich begann, mich intensiv mit Ernährung, Mikronährstoffen, biologischen Zusammenhängen und naturheilkundlichen Ansätzen auseinanderzusetzen. Ich lernte, kinesiologisch auszutesten, was meinem Körper wirklich guttut, und vor allem wieder auf seine Signale zu hören. Aus anfänglicher Verzweiflung entstand Neugier. Aus Unsicherheit wurde Wissen. Und aus dem Gefühl, ausgeliefert zu sein, wurde Eigenverantwortung.

Mit der Zeit wurde mir klar: Gesundheit entsteht nicht durch die eine richtige Maßnahme, sondern durch viele kleine Bausteine, die ineinandergreifen. Einer davon hat mich besonders überrascht: hochwertiges Omega-3. Für mich ist es das Fundament einer stabilen Gesundheit. Ich vergleiche es gerne mit einem Hochhaus: Erst ein tragfähiges Fundament ermöglicht es, alle weiteren Stockwerke sicher darauf aufzubauen. Genauso braucht unser Körper eine gute Basis, damit Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe überhaupt dort ankommen, wo sie ihre Aufgaben erfüllen können.

Heute geht es mir besser als jemals zuvor. Nicht, weil ich die eine Wunderlösung gefunden habe, sondern weil ich gelernt habe, meinem Körper zuzuhören, Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung für meine Gesundheit zu übernehmen. Genau das war für mich der größte Game Changer.

Steffi Linke: Nährende Beziehungen – Seelenbalsam für meine Gesundheit

Ich bin Steffi Linke, Beziehungscoach mit Herz, Tiefe und Feingespür. Ich begleite dich dabei, emotionale Herz-Blockaden und belastende  Beziehungsdynamiken aufzulösen, Frieden mit vergangenen Liebeserfahrungen zu
schließen und in eine liebevolle Verbindung mit dir selbst zu kommen. So kannst du dich mit Vertrauen, Leichtigkeit und ganzem Herzen für erfüllende Beziehungen öffnen.
Website: https://liebe-und-beziehungen.de
Selbsttest: Wie sicher bleibst du mit dir verbunden, wenn starke Gefühle auftauchen?
Social Media:
LinkedIn ; Instagramprofil ; Facebook

Es gab eine Zeit, in der fühlte ich mich richtig einsam. Ich kann gut alleine sein und genieße das. Doch ich sehnte mich nach nährenden Begegnungen und Austausch auf tieferer Ebene.
Dankenswerterweise sandte mir „das Leben“ vor einigen Jahren einen Menschen für eine wundervolle Freundschaft. Jede Begegnung fühlt sich leicht und wohlig an.

Dabei tauschen wir nicht nur Annehmlichkeiten aus, sondern begleiten uns durch Höhen und Tiefen, teilen, was uns beschäftigt inklusive kleiner und großer Alltagsfreuden.

Ich fühle mich dabei gesehen. Verstanden. Und verbunden, mit ihm und mit mir.

Das ist für mich Seelennahrung pur.

Doch da waren auch Menschen, denen ich Zeit und Aufmerksamkeit schenkte, die um sich selbst kreisten und sich in Belanglosigkeiten verloren. Ich hörte zu, bestärkte, motivierte. Sie fühlten sich danach wohl.
Und ich? Leer, ausgelaugt, müde, energielos, unbedeutend.
Was wussten sie über mich? Kaum etwas.
Das machte mich traurig, und meine Sehnsucht nach echter Verbindung wuchs. Das waren die Momente, nach denen ich mich einsam fühlte.
Nach einigen Runden Selbstmitleid wechselte ich ins Selbstmitgefühl und schaute genauer auf mich. Ich erkannte, dass ich mich aus Mangel an inspirierenden Menschen an denen festhielt, die mir gar nicht gut taten. Ich passte mich an, nahm mich zurück, sprach nie über mich oder meine Bedürfnisse. Meine Seele litt. Und mein Körper meldete sich mit einer eingefrorenen Schulter, Hautirritationen, Energielosigkeit.

So begann ich, mit mir selbst zu arbeiten. Das war eine sehr anstrengende Zeit, die mich zu alten Wunden führte, zu Beziehungsmustern, tief dorthin, wo ich mich selbst immer wieder verlasse, nur um Verbindung zu gestalten.
Heute weiß ich, es lohnt sich, diesen Weg zu gehen. In mir ist eine ganz neue Qualität von innerem Frieden entstanden.
Eine nährende Beziehung ist für mich die, in der ich mich gesehen und angenommen fühle. Ein Miteinander, ohne dass einer sich dafür selbst verliert.
PS: Und du? Wie sicher bleibst du mit dir verbunden? Du kannst das gerne hier im Selbsttest erfahren.

Sandra Mersch: Digital Detox

Ich bin Sandra aus der Schweiz, ganzheitliche Ernährungsberaterin, Abnehmcoach und Autorin. Ich helfe Frauen in den Wechseljahren, ihr Wunschgewicht zu erreichen und sich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen.
Mein Motto: Abnehmen ohne blabla.
Websitehttp://www.abnehmenohneblabla.de
Facebookgruppe

Ich habe Anfang  des Jahres  alle meine Social-Media-Profile, bis auf Facebook, deaktiviert oder ganz gelöscht. Das war die beste Entscheidung, die ich seit langem getroffen habe! Seit ich nicht mehr auf LinkedIn und Instagram unterwegs bin, bin ich viel entspannter. Ich habe nicht mehr dauernd das Gefühl, etwas zu verpassen, hinterherzuhinken oder nicht gut genug zu sein. Seit ca. 1 Monat konsumiere ich auch keine News mehr, weder über die klassischen Print- , Radio und TV-Medien noch über News-Kanäle auf YouTube oder anderen Social-Media-Kanälen. Wenn ich etwas Wichtiges wissen muss, dann kriege ich es so oder so mit. Alles andere muss ich nicht wissen und ich muss mir auch keine Gedanken darüber machen. Dass das so eine grosse Wirkung auf mein (psychisches) Wohlbefinden haben würde, hätte ich nicht gedacht. Ich bin weniger gestresst, rege mich weniger auf und habe wieder viel mehr Zeit da ich sie nicht mehr mit Scrollen oder Zappen vergeude.

Sabrina Lenz: Weniger Regeln

Hi, ich bin Sabrina – ganzheitlicher Schlaf- & Stress-Coach und ganzheitliche Gesundheits-und Ernährungsberaterin.
Ich unterstütze Frauen dabei, ihre Gesundheit ganzheitlich zu stärken, mit gesunder Ernährung und alltagstauglichen Routinen, um kraftvoll und strahlend durchs Leben zu gehen – auch in einem herausfordernden Alltag.
Website: www.sabrinalenz.com
Pinterest; Instagrammprofil

Was meiner Gesundheit mehr geholfen hat, als ich jemals erwartet hätte?
Weniger Regeln.
Lange Zeit dachte ich, ich müsse nur das richtige Ernährungskonzept und die perfekte Routine finden. Also habe ich vieles ausprobiert, mich an Empfehlungen orientiert und versucht, es möglichst „richtig“ zu machen. Doch irgendwann habe ich begonnen, all diese festen Vorgaben und Ernährungsdogmen loszulassen. Stattdessen habe ich mich immer häufiger gefragt: 

Was tut mir eigentlich wirklich gut? Was brauche ich gerade?
Mit der Zeit habe ich meine Ernährung und meine Routinen immer mehr an mich und meinen Alltag angepasst. Nicht nach einem starren Plan, sondern Schritt für Schritt.

Mehr Zeit in der Natur, regelmäßiges Krafttraining, meinem Darm immer wieder etwas Gutes tun und meinen Körper und Geist in stressigen Zeiten gezielt durch eine passende Ernährung und die Kraft der Pflanzen stärken – das sind heute meine persönlichen Grundpfeiler.

Das Überraschende daran: Gesundheit entstand für mich nicht dadurch, dass ich noch disziplinierter wurde. Sondern dadurch, dass ich wieder gelernt habe, meinen Körper wahrzunehmen und ihm zu vertrauen.

Heute geht es mir besser als je zuvor – ohne perfekte Ernährung und ohne starres Konzept.

Christine Schimmel: Von Kauen bis Reiki

Christine Schimmel ist Mental Coach und angehende Mentorin mit Schwerpunkt auf der Begleitung junger Erwachsener. Nach vielen Jahren in der Gastronomie, einer Reise durch Südamerika und einer intensiven persönlichen Entwicklung fand sie ihren heutigen Weg: Menschen dabei zu unterstützen, alte Muster zu lösen und ihre eigene innere Stärke zu entdecken. Ihre Superpower ist Intuition – klar, direkt und zuverlässig. Ihr erstes Buch The Journey and I erzählt von innerer Freiheit und persönlicher Transformation.
Website: www.christineschimmel.com
Instagrammprofil

Was meiner Gesundheit mehr geholfen hat, als ich erwartet hätte, war nicht Sport oder die perfekte Ernährung – sondern Energiearbeit.

Ich war körperlich schon immer relativ robust. Aber durch meine Arbeit in der Gastronomie habe ich lange Zeit zu schnell gegessen – zwischen Terminen, oft im Stehen. Erst bei meiner Osteopathin und Heilpraktikerin habe ich gelernt: Die Verdauung beginnt im Mund. Das war für mich ein echter Aha-Moment – plötzlich verstand ich, dass ich mehr kauen muss, statt meinem Magen zu viel Arbeit zu überlassen.

Außerdem hat sie mir viel mitgegeben, was wichtig ist für unsere Organe – vor allem für Magen und Darm. Sie zeigte mir zum Beispiel, dass man nach Blutgruppe schauen kann, was man verträgt, und dass es hilfreich ist, Lebensmittel nach Saison auszuwählen.

Schon lange kenne ich Spannungen im Schulter-Nacken-Bereich. Durch die Arbeit mit meiner Kinesiologin und auch durch Reiki wurde mir das noch einmal auf einer anderen Ebene bestätigt: Bei der Kinesiologin zeigte sich vor allem mein Nacken-Schulter-Bereich, bei Reiki eher Schulter und Halsraum. Beides half mir zu verstehen, wie eng Körper und Unterbewusstsein verbunden sind.

Seit wenigen Jahren nutze ich zusätzlich kleine Rituale – immer dann, wenn ich merke, dass ich mental nicht ganz bei mir bin: abends bewusst loslassen, morgens neu ausrichten. Manchmal mit beruhigenden Frequenzen, manchmal mit einem Halsanhänger, den ich während des Tages trage – ein kleiner Anker für mein Nervensystem.

Das Entscheidende für mich: Nicht die großen Programme halten mich gesund, sondern die Bereitschaft, regelmäßig wirklich hinzuschauen – körperlich und energetisch.

Andrea Antela: Mich anzuvertrauen

Ich bin Andrea und begleite Menschen dabei, alte emotionale und mentale Muster zu lösen und wieder in Verbindung mit ihrer eigenen Wahrheit zu kommen.

Mein eigener Weg durch tiefe Krisen und gelebte Transformation prägt meine Arbeit bis heute. Seit über 30 Jahren erforsche ich, was wirkliche Veränderung möglich macht – authentisch, intuitiv und zutiefst menschlich.

Ich öffne energetische Räume für Selbstermächtigung, innere Freiheit und die Verkörperung dessen, was längst in uns lebt. Ich lebe auf Bali und arbeite als Mentorin für bewusste Leader und energetische Prozessbegleiterin. Meine Begleitung umfasst Einzelmentorings, Gruppenprogramme, Online-Begleitung und persönliche Retreats.

Website: Home | Mentale Reprogrammierung Der Kurs
Private Telegrammgruppe mit kostenfreien Impulsen und neuen Möglichkeiten: „Mach dir die Welt wie sie dir gefällt

Was meiner Gesundheit mehr geholfen hat, als ich je erwartet hätte?
Mich anzuvertrauen.

15 Jahre lang litt ich an Bulimie – ein Kreislauf aus Scham, Schuld, Sucht, Flucht und Verzweiflung. Kurze Erfolge wechselten sich ab mit Rückfällen, neuen Sackgassen und noch mehr Schmerz. Ich versuchte mit allen Mitteln, mein Essverhalten zu kontrollieren und zu verändern. Nichts davon wirkte dauerhaft.

Es gab Momente, in denen ich Gott bat, es möge endlich aufhören – oder ich möge einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen. Doch ich wollte meine Familie nicht im Stich lassen. Also ging ich weiter und versuchte, alles allein zu lösen.

Bis ich an meinem Tiefpunkt angelangt war und mich meinem Partner anvertraute. Ich zeigte mich verletzlich und ließ einen Menschen wirklich sehen, wie es in mir aussah. Er sagte:

„Du bist doch jetzt erwachsen. Das brauchst du nicht mehr.“

Dieser Satz drehte alles um. Was ich jahrelang nicht verändern konnte, begann sich von einem Tag auf den anderen aufzulösen. Es war der Startschuss für meine Befreiung aus der Bulimie – und für meine körperliche und seelische Heilreise. Was damals geschah, grenzt für mich bis heute an ein Wunder.

Ich brachte meine Verdauung und meinen Stoffwechsel wieder in Ordnung und lernte, wie der Körper selbst im Notstand weiter funktioniert und zu seinem natürlichen Rhythmus zurückfinden kann. Ich lernte, mich selbst zu ermächtigen und aus einem geringen Selbstwertgefühl hinauszuwachsen.

Später wurde ich Heilpraktikerin für Psychotherapie. Bis heute durfte ich bereits Hunderte Menschen dabei begleiten, ihren Leidensweg zu lindern und ihren eigenen Heilungsweg zu gehen. In mein Mentoring fließt alles ein, was mich selbst zurück in ein emotional freies Leben geführt hat.

Tina Bredack: Bewegung statt Schonung

Ich bin Tina Bredack, Physiotherapeutin, Osteopathin und Mobility Coach. Ich begleite aktive Menschen dabei, ihre Gelenke langfristig beweglich, belastbar und schmerzfrei zu halten, damit sie Alltag und Sport wieder mit Vertrauen genießen können. Dabei verbinde ich aktuelle Erkenntnisse aus der Gelenkgesundheit mit einem alltagstauglichen Trainingsansatz.
Websitetinabredack.de
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Tina kennst du bereits durch einen Gastbeitrag bei mir: Ich habe sie interviewt über Bewegung im Alltag: Hier findest du du das Expertininterview

Ehrlich gesagt habe ich gar nicht nach einer Antwort für meine Gesundheit gesucht.

Ich wollte einfach einen Weg finden, Menschen nachhaltig zu helfen, ohne dass sie alle paar Wochen wieder zur Behandlung kommen müssen. Also begann ich nach Konzepten zu suchen, die ohne ständiges Behandeln funktionieren.

Dabei stieß ich auf Ansätze, die vieles infrage stellten, was ich im Physio- und Osteopathiestudium gelernt hatte. Das war unbequem. Denn plötzlich musste ich mir eingestehen, dass ich jahrelang Antworten gegeben hatte, die zwar weit verbreitet waren, Menschen aber oft in die Abhängigkeit führten.

Mit der Zeit verstand ich etwas, das meine Sicht auf Bewegung komplett verändert hat: Gelenke wollen nicht geschont werden. Sie brauchen regelmäßige Bewegung und gezielte Belastung, um gesund, beweglich und belastbar zu bleiben. Genau das hatte ich in meiner Ausbildung so nie gelernt und genau das widerspricht bis heute vielen Empfehlungen, die Menschen täglich hören. Deshalb verstehe ich heute, warum sich so viele Menschen trotz aller guten Ratschläge mit ihren Beschwerden im Kreis drehen.

Auf einmal ergaben viele Dinge Sinn. Warum meine eigenen Beschwerden immer wiederkamen. Warum Dehnen, Massagen oder regelmäßige Behandlungen oft nur kurzfristig halfen.

Ich hatte eigentlich nur nach einer besseren Arbeitsweise gesucht. Gefunden habe ich ein völlig neues Verständnis davon, was Gelenke brauchen, um langfristig gesund und belastbar zu bleiben. Dieses Wissen hat nicht nur meine eigene Gesundheit verändert, sondern ist heute die Grundlage meiner Arbeit und der Grund, warum ich Menschen dabei unterstütze, Verantwortung für ihren eigenen Körper zu übernehmen.

Andrea Büsch: Mit Reiki in Verbindung mit sich selbst

Ich bin Andrea Brüsch – Reikilehrerin & Energetische Coach. In meinen Räumen gebe ich Menschen die Möglichkeit auf unterschiedliche Weise mit sich selbst in Verbindung zu kommen.
Es ist meine absolute Überzeugung, dass alle Antworten auf unsere Fragen schon in uns selbst sind. Und ich glaube auch, dass wir unseren Körper mitnehmen sollten, wenn wir nachhaltig etwas ändern wollen. Mit meiner Arbeit ermögliche ich Menschen z. B. durch Bilder und Worte die Sprache ihrer Seele zu hören und vor allem Dinge jenseits ihres Verstandes auf einer tieferen Ebene zu verstehen und sie im Körper zu fühlen.

Website: www.andreabruesch.de
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Podcast: Mach dich zu deiner Nr. 1 bei Spotify und bei Apple

In einer Zeit, als ich Mutter einer kleinen Tochter und passionierte Lehrerin war, bin ich voll im Funktionsmodus wieder und wieder über meine Grenzen gegangen. Mein Körper konnte nur mit Infekten reagieren, um mich zu einer Pause zu bewegen und mein Herz begann weniger und weniger zu fühlen. Wie 100 % Energie sich anfühlen, wusste ich nicht mehr.
In dieser Zeit begegnete mir Energiearbeit. Als Klientin erlebte ich tiefe Energiearbeit mit den Hellsinnen. Ich verstand sie nicht, doch sie half.

Als ich einige Zeit später REIKI lernte, wurde Energiearbeit Teil meines Alltags. Ich hatte etwas gefunden, dass gut in meinen Alltag passte und womit ich mich selbst unterstützen konnte. Alles was ich brauchte, waren meine Hände und die Entscheidung mir Gutes zu tun. Mir ging es spürbar besser. Ich lud meine Akkus regelmäßig auf, doch ich hatte meine Lektion noch nicht ganz gelernt. Ich durfte lernen noch klarer NEIN zu sagen und Grenzen zu setzen.

Ich erkrankte an einer sehr schmerzhaften und langwierigen Nervenentzündung. In dieser Zeit erlebte ich die Kraft und das Potenzial von REIKI noch einmal auf einer tieferen Ebene. Ich weiß nicht, wie viele Schmerztabletten ich nicht nahm, weil ich mir REIKI gab. Neben dieser Wirkung auf ganz körperlicher Ebene, half REIKI mir auch klarer zu fühlen was mir guttut und was nicht und stärkte mich, für mich einzustehen. REIKI war meine Tür in die Welt der Energiearbeit. Mein Weg Energien zu spüren. Bis heute ist REIKI ein wesentlicher Pfeiler meiner Selbstfürsorge.

Habe ich mit all dem gerechnet als ich vor vielen Jahren das erste Mal etwas skeptisch und doch neugierig zu einer Sitzung ging? Nein. Ich bin so dankbar, dass meine Neugier damals siegte und ich mich für diese Welt geöffnet habe und inzwischen selbst Menschen mit meiner Arbeit in diese wunderbare Welt begleiten darf.

Karin Hartmann: Heilfasten als wertvolle Gesundheitsvorsorge

Mein Name ist Karin Hartmann, ich bin 55 Jahre und wohne im Burgenland, ganz im Osten von Österreich.
Seit 2020 begleite ich Menschen dabei, gesund, aktiv und voller Lebensfreude älter zu werden.
„Pumperlxund bis 104“ lautet mein Motto.
Website: https://www.karinhartmann.at
Instagrammprofil ; Facebookprofil

Ich habe aus Neugier 4 Tage nichts gegessen…
Vor 24 Jahren hat eine fastende Arbeitskollegin meine Neugier geweckt. Ich konnte es nicht glauben, dass sie tagelang auf feste Nahrung verzichtete und dabei noch quietschvergnügt zur Arbeit erschien.
War das wirklich möglich, dass man auch ohne Essen fit und leistungsfähig blieb?
Nach ein paar kurzen Erklärungen über die positive Wirkung des Heilfastens habe ich es einfach ausprobiert. Und tatsächlich, es funktionierte! Wow, was für ein Hochgefühl!
Seither ist eine jährliche Fastenkur aus meinem Leben nicht mehrwegzudenken. Nach jedem Fasten stärkte sich mein Bewusstsein für die Bedürfnisse meines Körpers, und so entstand mit den Jahren ganz automatisch ein rundum gesunder Lebensstil. Was 2002 aus Neugier
begann, ist zur wertvollen Gesundheitsvorsorge, und sogar zu meinem Beruf geworden. Mein persönlicher Fastenweg zum Nachlesen.

Pia Hübinger: Gesundheit statt Selbstoptimierung

Ich bin Pia und begleite Menschen in der Lebensmitte, die sich fragen, ob das schon alles war. Sie funktionieren seit Jahren zuverlässig, fühlen sich müde und leer und wünschen sich mehr Leben in ihrem Leben. Als Diplom-Pädagogin, Sonderpädagogin und Trainerin für Achtsamkeit und Mitgefühl verbinde ich buddhistische Psychologie, Embodiment und Biografiearbeit.

Mein Leitsatz lautet: „Wo Beziehung gelingt, gelingt das Leben.“ Die erste dieser Beziehungen ist die zu mir selbst.

Websitehttps://beziehungsweise.cologne

Selbstmitgefühl to go: eine Pause für dich, genau dann, wenn du sie am dringendsten brauchst. Zehn Minuten geführte Audio-Übung mit Workbook, kostenlos.

Als ich aufhörte, Gesundheit mit Selbstoptimierung zu verwechseln.

Drei Wochen nach der Geburt meines zweiten Kindes übernahm ich an der Uni Köln eine Lehrstuhlvertretung. Gleichzeitig hatte ich sechs Lehraufträge in Psychologie. Mein Mann war beruflich viel unterwegs. Ich wollte allem gerecht werden – und, wenn ich ehrlich bin, nicht nur gut, sondern perfekt.

Wenn das funktionieren sollte, brauchte ich vor allem eines: Energie.

Also machte ich alles, was als gesund galt. Ich trank morgens Zitronenwasser, meditierte, machte Sport und probierte jede Empfehlung aus, die ich finden konnte.

Vieles davon war sinnvoll. Doch fast alles stand im Dienst der Selbstoptimierung. Ich hielt meinen Körper gesund, damit ich leistungsfähig blieb und mein Leben weiter funktionierte.

Irgendwann saß ich morgens um fünf am Esstisch und korrigierte Klausuren, während meine kleine Tochter neben mir unter dem Spieltrapez spielte. Und ich fragte mich, ob ich nicht gerade ihre Kindheit verpasse.

Ich begann zu verstehen, dass Gesundheit weit mehr ist als die Summe einzelner gesunder Gewohnheiten. Entscheidend ist auch, wie ich dem begegne, was mein Leben gerade von mir verlangt. Die buddhistische Psychologie und die Achtsamkeitspraxis haben mir geholfen zu verstehen, dass Gesundheit dort beginnt, wo ich aufhöre, gegen meine Erfahrung zu kämpfen.

Ich lernte, meiner Erfahrung zuzuhören. Auch dann, wenn sie unbequem war. Angst, Traurigkeit und Erschöpfung wurden zu etwas, das mir etwas erzählen wollte. Ich hörte auf, auf den Tag zu warten, an dem endlich alles leichter sein würde. Stattdessen begann ich, dem Leben so zu begegnen, wie es gerade ist.

Wenn mich seither etwas mitnimmt, halte ich inne und suche, wo genau ich es im Körper spüre. Ich benenne es und bleibe zwei Atemzüge dabei, ohne etwas verändern zu wollen. Erst danach entscheide ich, was jetzt dran ist. Das dauert eine Minute und verändert den ganzen Tag.
Heute bewege ich mich immer noch. Ich achte auf meinen Schlaf und meditiere täglich. Vieles hat sich von außen betrachtet gar nicht verändert.

Verändert hat sich meine Haltung. Heute bedeutet Gesundheit für mich mehr als ein gesunder Körper. Gesundheit ist die Fähigkeit, mit dem ganzen Menschsein in Beziehung zu bleiben – mit Freude und Schmerz, mit Kraft und Erschöpfung, mit Klarheit und Zweifel.

Gesundheit beginnt für mich dort, wo ich aufhöre, mich selbst zu verlassen.

Christa Daschner: EFT-Klopftechnik: Loslassen statt analysieren

Ich bin Christa und begleite Frauen, die müde sind von ständigen Anforderungen und dem Kreislauf aus Heißhunger, Essen aus Anspannung und anschließender Selbstkritik.

Dabei ist mir wichtig zu zeigen: Es ist kein persönliches Versagen, sondern dahinter stehen Muster, die über Jahre entstanden sind. Mit der EFT-Klopftechnik helfe ich dabei, diese Muster Schritt für Schritt aufzulösen und neue innere Sicherheit im Umgang mit Essen zu finden.
Websitechristadaschner.com .
Christa hat einen tollen Gastbeitrag für mich über Stress im Bauch und der EFT und geschrieben: Hier gehts lang,wenn Du ihn noch nicht kennst.

Die EFT Klopftechnik. Und ich muss zugeben: Ich hätte nie gedacht, dass etwas so Einfaches so viel in mir bewegen kann.
Am Anfang war ich skeptisch. Bei EFT klopft man mit den Fingerspitzen auf bestimmte Punkte an Kopf und Oberkörper, während man sich auf ein Gefühl oder eine Situation konzentriert. Es fühlte sich fast zu einfach an. Wie kann etwas so Simples wirklich an die Wurzel von Dingen gehen, die mich seit Jahren begleitet haben?
Vieles in meinem Leben habe ich alleine geschafft. Ich bin nicht jemand, der schnell aufgibt, und ich habe gelernt, mit vielem selbst klarzukommen. Aber es gab Themen, alte Verletzungen, Situationen, die ich immer wieder verdrängt hatte, weil sie zu schwer waren, um sie alleine anzugehen. Gezeigt hat es sich oft in Heißhunger oder Migräne. Immer dann, wenn ich eigentlich etwas anderes gebraucht hätte als Essen oder Kopfschmerzen.
Bei den ganz tiefen Themen war es meine Mentorin, die mir gezeigt hat, wie ich wirklich an die Wurzel komme, und die mich dabei begleitet hat. Beim Klopfen durften Gefühle hochkommen, die ich jahrelang weggedrückt hatte. Mit jeder Klopfrunde löste sich etwas, eine Enge in der Brust, ein Kloß im Hals, Tränen, die einfach kommen durften.
Was mich am meisten überrascht hat: Es ging nicht ums Verstehen oder Analysieren. Mein Körper hat einfach losgelassen, was er nicht mehr halten musste. Und plötzlich war da Ruhe, wo vorher Unruhe und Heißhunger oder Stress und Migräne waren.
Wenn mir vor ein paar Jahren jemand gesagt hätte, dass Klopfen auf den Körper mehr verändert als jahrelanges Grübeln und Analysieren, ich hätte es nicht geglaubt. Heute ist es für mich selbstverständlich.

Sabine Jakob: Die Kraft der Stille

Ich bin Sabine aus der Region Hannover. Ich unterrichte Stilles Qigong und Tian Ai Qi Gong und begleite Menschen auf ihrem Weg. Auf meiner Webseite findest Du alle weiteren Infos zu meinen Präsenz- und Onlineangeboten und dem Weg in die Stille: Website: http://www.qigong-stille.de

Sabine habe ich letzte Jahr interviewt über Stilles Qi Gong. Dieses tiefgehende Expertingespräch findest Du hier.

Über 20 Jahre lang habe ich im Trauma-Therapeutischen Kontext gearbeitet, Mädchen und
junge Frauen in ihrem Kampf ums Überleben nach Gewalterfahrung begleitet.
24-Stunden-Dienste, alleine, inmitten von Dauer-Notfällen. Stress. Eile. Angst. Panik. Eine Vielzahl von Herausforderungen, die alle „Jetzt! Ich! Hier!“
schreien. Krisenmanagement. Erschütterungen im Außen, die tief bis ins Innen dringen. Notfallversorgung. Leben und Tod.
Wie oft saß ich im Büro und atmete – für mein eigenes gesundheitliches „Überleben“. Im Auge des Hurricans herrscht absolute Stille.
In dieser Not lernte ich Meditation und Qigong kennen.
Was mich bis heute in den Stürmen des Lebens unterstützt, ist Stille. Die Stille, die entsteht, wenn wir aufhören, innerlich und äußerlich tätig zu sein.
Nichtstun. Atmen. Sitzen.
Manchmal ist es schwer. Unaufhörliches Gedankenkreisen, inneres Rattern, manchmal wird es sogar noch lauter. Doch nach und nach entsteht etwas anderes. Erholung, Entspannung, Nichtstun. Ankommen. Nichts Müssen. Nichts wollen. Ein weiter Raum öffnet sich.
Ich bin in mir selbst zu Hause.
In diesen Momenten des Still-Werdens kann sich Inneres regulieren, kann Spannung abfließen. Ausgleich entsteht. „Die äußere Welt“ mit all dem Lärm verklingt. Die innere Welt
beginnt sich mit der Stille zu verbinden. (Auch in der Zeit des Lockdowns habe ich die äußere Stille als heilsam empfunden. Die Welt hielt eine Weile den Atem an: Ein weiter Raum der Stille entstand auch im Außen).
Welche Methode wir auch immer zur Unterstützung unserer Gesundheit wählen:
Erst in der inneren Stille, in der Verbindung mit uns selbst, bildet sich das Fundament für all die Prozesse, aus denen unser Gesundsein erwächst.

Und was ist dein persönlicher Gamechanger?

Als ich die Frage für diesen Blogartikel gestellt habe, wusste ich nicht, was daraus entstehen würde. Umso dankbarer bin ich, dass so viele Frauen geantwortet und ihre Erfahrungen mit mir – und mit euch – geteilt haben.
Und ich war wirklich berührt und beeindruckt davon, wie unterschiedlich, ehrlich und persönlich die Antworten geworden sind. Manche haben mich überrascht, bei anderen habe ich mich selbst wiedergefunden und einige haben mich noch einmal ganz neu zum Nachdenken gebracht.

Denn genau das zeigt diese Antworten sher deutlich: Gesundheit hat nicht den einen richtigen Weg. Manchmal ist es eine kleine Veränderung, manchmal eine neue Erkenntnis und manchmal ein Wendepunkt, der plötzlich vieles verändert.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Autorinnen, die sich die Zeit genommen haben, meine Frage zu beantworten und so offen ihre persönlichen Geschichten, Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen. Ihr habt diesen Round-up zu dem gemacht, was er geworden ist.

Und jetzt interessiert mich deine Geschichte:

Was war dein persönlicher Gesundheits-Gamechanger?

Gab es einen Moment, eine Erkenntnis, eine Begegnung oder vielleicht eine ganz kleine Veränderung, von der du heute sagst: Das hat für mich wirklich etwas verändert?
Erzähl es gerne in den Kommentaren. Vielleicht ist dein persönlicher Gamechanger genau der Impuls, den eine andere Leserin gerade braucht.

Ich sitze vor meinem Kaminofen und bin so dankbar, dass er nun da ist. Leider noch nicht angeschlossen ( die richtige Platte fehlt noch , kommt aber hoffentlich nächste Woche), aber ich schließe die Augen und stelle es mir einfach vor:
Der flackernde Schein des Feuers, die Wärme, die Ruhe – es ist ein kleines, schlichtes Glück, das mir in diesem Moment so viel bedeutet. Dieses Bild, dieses Gefühl, ist für mich wie ein Sinnbild unseres vergangenen Jahres: das Tiny House, das wir uns gewagt haben, unsere kleine Insel des Rückzugs, und die Momente, in denen wir einfach sitzen, atmen und dankbar sind für das, was wir geschaffen haben.

Jahresrückblick 2025 – ein Jahr zwischen Ankommen und Aufbruch

Dankbarkeit zieht sich wie ein roter Faden durch 2025. Für Begegnungen, die mich inspiriert und bewegt haben, für die kleinen Abenteuer, die das Leben so reich machen, und für die Momente, in denen sich neue Türen öffneten – Möglichkeiten, die Wege bereiteten und Chancen, die ich ergreifen konnte. Über Silvester haben wir eine Woche in Dänemark verbracht – ein Rückzugsort, an dem die Kinder spielten, die Gedanken zur Ruhe kamen und wir als Familie einfach Zeit füreinander hatten.

Das Jahr war geprägt von Bewegung – nach außen wie nach innen. Von beruflichen Chancen über Selbstständigkeit und das Buchprojekt bis hin zu persönlichen Verlusten, Abschieden und neuen Anfängen. Es war ein Jahr der Erfahrungen, der Begegnungen und der Erkenntnisse, in dem ich gelernt habe, wie wichtig es ist, kleine Schritte zu schätzen, bewusst Entscheidungen zu treffen und die eigenen Möglichkeiten zu nutzen.

Und während ich hier vor meinem Kaminofen sitze, wird mir klar: Es sind genau diese Momente – das Ankommen, das Beobachten, das Innehalten –, die das Leben wertvoll machen.

Meerluft und Sehnsucht nach Unterwegssein

Wir hatten unserem Sohn zum 12. Geburtstag etwas Besonderes geschenkt: ein Wochenende am Meer und damit an einem Ort, den er sehr vermisst. In den Zeugnisferien Ende Januar wurde dieses Geschenk eingelöst. Für einen Tag ging es auf die Insel Norderney.

Es war herrlich. Einfach mal raus. Raus aus dem Alltag, raus aus dem Funktionieren. Die Sehnsucht nach dem Unterwegssein ist bei uns groß – vielleicht größer denn je. Und wir ermöglichten unserer alten Ronja noch einmal einen wundervollen Tag an einem ihrer Lieblingsorte: am Strand.

Norderney im Februar

Mit meiner alten Ronja am Strand

Dranbleiben, ausprobieren, umsetzen

2024 lief die WhatsApp-Wochenchallenge überraschend rund. So startete ich im Frühjahr erneut – dieses Mal mit zehn Tagen. Daran angebunden war der Launch meines ersten Mini-Produktes: Mein eBook „Darmfreundliche Rezepte“ ist endlich fertig geworden. Schau gerne hier, was alles drin steckt.

WhatsApp funktioniert gut. Noch besser funktioniert für mich jedoch der Newsletter. Aus dieser Beobachtung heraus entstand die Idee, die Challenge in ein neues, kostenloses Angebot zu überführen – und darüber auch das eBook bekannter zu machen. Doch die Zeit verstrich, der Alltag wurde laut.

Liebe Christa, ich bin dir sehr dankbar für deinen Arschtritt. Mit deiner Geschenkewoche habe ich mich endlich hingesetzt und das neue Freebie erstellt. Eine Woche lang erhälst du jeden Tag einen Impuls und ein darmfreundliches Rezept. Denn Gesundheit liegt im Darm. Ich bin sehr zufrieden – mit der Mailreihe ebenso wie mit dem Ergebnis. Die Zahl meiner Newsletter-Abonnent*innen hat sich seitdem verdoppelt. ( Du kennst sie nicht? hier kannst du dich anmelden)

Nicht wegsehen

Ich weiß nicht, wie es dir damit geht: Die politische Lage und das Erstarken rechter Strömungen machen mir Angst.

Mich beschäftigt die Frage, wie ein lebenswertes und sicheres Leben für mich, meine Kinder und meine Freund*innen möglich bleibt – und wie ich niemals sagen muss: Wir haben nichts getan. Im Frühjahr machte ich mich deshalb auf die Suche nach einer Möglichkeit, Aufklärungsarbeit zu leisten und vor allem vor Ort aktiv zu sein.

Fündig wurde ich beim Bündnis gegen Rechts Leinebergland. Es tut gut, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und gemeinsam rechten Strömungen entgegenzutreten. Im Mai fand ein großes Netzwerktreffen mit vielen Teilnehmenden statt – auch das tat mental gut. Wir sind nicht allein.

Seitdem stehen wir regelmäßig mit Infoständen in den Orten, organisieren Workshops und Vorträge, gehen auf Demonstrationen. Auch wenn sich die Treffen manchmal wie ein Treffen der jüdischen Volksfront (oder der Volksfront von Judäa) anfühlen: Die Arbeit ist wichtig. Und sie tut gut.

Abschied im Sommer

Der heiße Juli kam. An einem besonders warmen Wochenende merkten wir, dass es Ronja nicht gut ging. Am darauffolgenden Montag starb mein Seelenhund – zu Hause, in Würde, schnell und selbstbestimmt. Sie starb so, wie sie immer war.

Nach fast 17 Jahren starb damit auch etwas in mir. Ich habe gelesen, dass der Tod eines Tieres, das uns über viele Jahre begleitet hat, ähnlich tief wirken kann wie der Verlust eines nahen Menschen. Für mich trifft das zu. Ronja war so lange Teil unseres Alltags, unseres Familienlebens, unseres Unterwegsseins. Ihr Gehen hat eine Lücke hinterlassen, die nicht einfach zu füllen ist.

Auf der Suche nach Worten für diesen Verlust recherchierte ich – und stieß auf Folgendes: Der Verlust eines Hundes aktiviert im Gehirn dieselben Bindungs- und Trauerzentren wie der Verlust eines Kindes, oft sogar tiefer, weil diese Beziehung jenseits von Sprache, Rollen und Erwartungen wirkt. Wenn diese Verbindung endet, trauert nicht nur das Herz, sondern das gesamte Nervensystem, das diesen Hund als Familie gespeichert hat.

Der Körper trauert, die Seele sucht. Und vielleicht liegt darin auch ein leiser Trost: Diese Tiefe des Schmerzes erinnert daran, wie bedingungslos wir lieben können – ohne Bedingungen, ohne Erwartungen.

Raum für Neues

Die Trauer ließ mich bald nach einem neuen Hund Ausschau halten. Die Kinder wünschten sich einen Welpen, wir wollten einem Tier aus dem Tierschutz ein neues Zuhause geben. Außerdem boten sich die Sommerferien an – ein kleines Lebewesen braucht gerade in der ersten Zeit viel Aufmerksamkeit.

Eher durch Zufall stießen wir auf ein schwarz-weißes Hundebaby aus Kroatien. Kroatien – unser Lieblingsurlaubsort und der Ort, an dem wir vor acht Jahren sechs Wochen lang mit Ronja die beste Zeit unseres Lebens verbracht hatten. Mit einer abenteuerlichen Übergabeaktion kam so die kleine Elodie in unser Leben.

War schon Platz im  Herzen für sie? War es zu schnell?

Ich haderte , weil ich merkte, dass sie trotz der gleichen Rasse glücklicherweise ein ganz anderes Wesen ist als Ronja. Doch dann sehe ich meine Kinder und sehe mich, als ich meinen ersten Hund bekam. Der Kreis schließt sich.

Mit offenem Blick

Der ursprünglich geplante Urlaub in Luxemburg wurde – Ronja im Sinn – Anfang 2025 zu einem kleinen Urlaub im nahegelegenen Thüringen. Ich? Im rechten Thüringen? Mit einem kleinen Sack Vorurteile im Gepäck stießen wir dort auf eine alternative Künstlerin als Ferienhausvermieterin, auf wundervolle Wälder und Drachenschluchten.

Mit dabei war die kleine Elodie. Nur das Wetter war – wie fast überall – nicht besonders berauschend in der Zeit.

Drachenschlucht

Zauberhafter Hainich

Wartburg musste natürlich auch sein

Wenn Systeme zu eng werden

Im letzten Jahresrückblick habe ich mir bereits die Frage gestellt, ob das System Schule nicht auch für mich zu viel sein kann.

Und ja: Ich haderte und hadere immer wieder mit meiner halben Stelle als Schulsozialarbeiterin. In einem maroden System mit großen Brandherden fungiert eine Schulsozialarbeiterin oft nur als kleine Feuerlöscherin. Nicht immer gelingt es mir zudem, mich von den hohen Erwartungen abzugrenzen. Ich spreche spaßeshalber oft  von mein Zauberstab, den ich  herausholen soll, um Situationen einmal kurz zu lösen.

Ich wachse an diesen Lernfeldern. Ja, ich mache einen guten und wichtigen Job. Bei der Abgabe des unbefristeten Vertrags schwor ich mir aber selber:  Dieser Job darf nur für einige Jahre Teil meines Lebens sein.

So trieb ich meine Selbständigkeit voran. Im Herbst nahm die Selbständigkeit an Fahrt auf:

Mein Moment beim Online-Kongress

Im Oktober erhielt ich die geniale Möglichkeit, einen Vortrag bei einem Online-Kongress zu halten. WOW. Über 2.000 Menschen hatten sich für den Kongress angemeldet, und ich sprach live vor mehr als 350 Teilnehmenden über „5 leicht umsetzbare Routinen für mehr Bauchwohl & Lebensfreude“.

Das war wirklich im Nachhinein eine große Sache für mich.  Du hast den Kongress verpasst und möchtest gern die Aufzeichnungen?

Sie sind jetzt verfügbar – mit 27 inspirierenden Expert:innen rund um Darmgesundheit, Energie, Detox und ganzheitliches Leben. Und das Schönste: Mit dem Kauf (nur 12 €) unterstützt man gleichzeitig die Fire Adler-Schule in Indien, wo 120 Kinder von der Straße geholt und mit Bildung und Verpflegung versorgt werden. Hier gehts lang

Ich werde Buchautorin!

2025 ist ein tolles Buch erschienen: Wir2025  – ein inspirierendes Gemeinschaftswerk von über 50 Frauen, die ihre persönlichen, ehrlichen und tief berührenden Lebensgeschichten teilen. Ein Buch voller Emotion, Echtheit und weiblicher Kraft – geschrieben von Frauen für Frauen.

In einem Arbeitstreffen erzählte mir Sonja Golla ( Du kennst sie auch durch ihren Gastartikel bei mir) dass sie bei diesem großartigen Projekt mitmacht. Kurz darauf berichtete sie, dass kurzfristig ein Platz frei geworden war – und ich habe diese Chance sofort ergriffen.

Mein Beitrag handelt von unserer abenteuerlichen Reise ins Tiny House und davon, warum diese Entscheidung zugleich eine Entscheidung für unsere Gesundheit war. Mein Kapitel  liegt nun bei der Lektorin, 2026 wird es veröffentlicht, ein Hörbuch dazu ist auch geplant. Aufregend.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

erste Zeugnisferien wurden genutzt für ein paar Tage Potsdam und die Babelsberger Filmstudios:

Im Sommer war ich ein paar Tage mit den Kids an de Ostsee. Dolce Vita

Tagesausflüge gehören zu unserem Leben. hier sind wir am Hamburger Wappen im Harz

Im Oktober waren wir auch auf dem Brocken. hoch bei 20 Grad, oben war es aber echt frisch

Highlight : Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten Hannover

 

Mein kleines Team wächst. Menschen über stille Entzündungen aufzuklären und mit dem Trockenbluttests von Zinzino den Menschen weg von nicht funktionierenden Nahrungsergänzungsmitteln zu bringen und sie stattdessen individuell nach ihrem Bedarf zu beraten , ist ein großes Herzensthema für mich. Wir halten (Online)Vorträge, machen Testauswertungen und beraten. All das in einem tollen Team, das mehr will vom Leben. Tolle Freundschaften entstehen.

Ich habe dieses Jahr wieder begonnen, meine alten Leidenschaften zu beleben. Wasserkefir, Oxymel selber herstellen. all das sind kleine Schritte in ein gesünderes Leben

 

Erste erfolgreiche Ernte aus dem Garten.

 

 

 

Mit Elodie ist ein  kleines wildes Wesen bei uns eingezogen. Wir wussten, mit einem Border Collie kommt auch Arbeit in unser Haus. Sie lernt superschnell, ist ein Sprint-und Springjunkie. Es bleibt spannend und herausfordernd bei ihr stets  die gute Mischung aus Ruhe und Beschäftigung hinzubekommen.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Dankbarkeitspraxis gehört für mich zum gesunden Lebensstil dazu ( hier habe ich geschrieben, warum) . Gerade zum Jahresende schaue ich zurück und merke große Dankbarkeit, wie vieles sich in den letzten Jahren zum Guten entwickelt hat. Dass Wir jetzt in den Urlaub fahren konnten, ein neues großes Auto, mit dem wir endlich wieder campen fahren können, dass wir uns den Traum eines Kaminofen verwirklichen können, all das war vor zwei Jahren nicht mal denkbar. Wir haben keine großen Geldsorgen und das wichtigste überhaupt:: Wir sind gesund. ich bin wirklich reich beschenkt.

Über Silvester waren wir endlich wieder in Dänemark. Für uns das beste, um den Jahreswechsel zu erleben.

Mein Ausblick auf 2026

Mein Blick in den Jahresrückblick 2025 zeigt: Ich war gar nicht so schlecht mit den Erreichen meiner Ziele. Einzig der Hexengarten hat nicht so viel Form angenommen wie geplant. Darum kommt dieses erneut auf meine Liste.

Wie wichtig übrigens auch im Gesundheitsbereich es ist, sich Ziele zu setzen und wie du dabei am besten vorgehst, kannst du hier nachlesen

  • Ziel 1: Mehr Leichtigkeit und Lachen im Alltag
    2025 war mein Leben oft zu voll gepackt, vieles blieb auf der Strecke. 2026 will ich mir bewusst Zeit zum Nichtstun nehmen, Energie für Freund*innen-Treffen haben und Kultur genießen – mehr Raum für Freude, Lachen und Entspannung.

    Ziel 2: Onlinekurs „Zur ganzheitlichen Darmgesundheit“
    Mein Kurs soll endlich wieder stattfinden. Mit dem neuen Darmtest von Zinzino habe ich ein innovatives Tool, das zurückmeldet, ob die Darmbakterien richtig arbeiten. Ganz individuell kann damit geschaut werden, welche Baustellen es in deinem Leben gibt: Sei es, Bewegung, Stress oder die richtigen Ballaststoffe. Es passt perfekt zu meinem Beratungsansatz.
    Ich werde den Frühling nutzen, den Test in mein Kurskonzept einzubauen, und danach startet der Kurs wieder.
    (PS: Im Newsletter werde ich frühzeitig berichten – unbedingt eintragen!)

    Ziel 3: Mehr Bewegung im Alltag
    Ich möchte regelmäßig Fahrradtouren unternehmen und mehr kleine Bewegungseinheiten in den Alltag einbauen – für Energie, Freude und Gesundheit. Na klar bringt Elodie meine Alltagbewegung ordentlich nach vorne, aber es darf gerne wieder mehr werden.

    Ziel 4: Endlich wieder campen
    Grosses Auto und genügend Geld vorhanden: Dieses Jahr soll es drei Wochen hinausgehen: Frankreich, Luxemburg, Berge, Kroatien – alles steht hoch im Kurs. Draußen sein, Natur genießen, kleine Abenteuer erleben und die Kinder in der Freiheit der Natur aufwachsen sehen.

    Ziel 5: Mentales Wachstum und Gelassenheit
    Ich möchte 2026 meine innere Ruhe stärken – sowohl im Umgang mit stressigen Situationen als Schulsozialarbeiterin als auch im Alltag als Mutter. Gelassener auf Herausforderungen reagieren, kleine Dinge bewusster genießen und mich nicht von Erwartungen anderer stressen lassen.

    Ziel 6: Mehr Inspiration durch Lesen, Bloggen und Newsletter
    2026 möchte ich bewusst Zeit für Bücher und inspirierende Texte einplanen, um meinen Horizont zu erweitern.
    Gleichzeitig will ich wieder aktiver bloggen und Newsletter schreiben – Ideen teilen, Wissen weitergeben und dabei selbst inspiriert bleiben.

    Ziel 7: Hexengarten voranbringen
    Ich möchte die ersten Grundpfeiler für unseren kleinen magischen Hexengarten legen. Das Buch ist ja schon gekauft, die Ideen sind da – 2026 geht es ans Umsetzen, Pflanzen, Zauberliches und den Garten wirklich zum Leben zu bringen.

  • Ziel 8: Lokal sichtbar werden
    2026 möchte ich meine Arbeit in der Region stärker sichtbar machen: Vorträge halten, auf Messen präsent sein, in der Presse auftreten und Flyer verteilen. Alles ist schon vorbereitet – jetzt geht es darum, aktiv zu werden und Menschen vor Ort zu erreichen.

  • Mein Motto für 2026:

    „Leicht, lebendig, voller Energie – Raum für das Wesentliche.“ 

    So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

    Die Basis meiner Arbeit bleibt mein 1:1 Coaching. Schau gerne mein Angebot an, wenn du persönliche Unterstützung suchst.

    Daneben wird es kleinere Projekte geben: Vorträge, Beratungen und Impulse rund um Stille Entzündungen und ganzheitliche Gesundheit. Du bist konkret an den Trockenbluttests interessiert? Wenn du mehr darüber wissen möchtest, schreibe mir gerne eine Nachricht.

    Mein Onlinekurs „Zur ganzheitlichen Darmgesundheit“ wird 2026 wieder stattfinden – diesmal mit dem neuen Zinzino-Darmtest integriert, um den aktuellen Status deiner Darmbakterien zurückzumelden und praxisnah in den Kurs einzubauen.

    Am besten meldest du dich für meinen Newsletter an, um keine Neuigkeiten oder den Kursstart zu verpassen.

Gemütlich auf dem Sofa sitzen, sich in die Decke einkuscheln und dabei einen warmen Tee trinken. Das ist wohl das Sinnbild von gemütlicher Vorweihnachtszeit, oder? Ich erzähle Dir heute, wie Du genau diesen Moment auch für Deine körperliche Gesundheit nutzen kannst und Erkältungen entgegenwirken kannst – mit der richtigen Getränkewahl.

Und? Hast Du letzte Woche Dir ein Fußbad gegönnt? Heute geht es mit Wassseranwendungen weiter, aber nun mit den innerlichen. Ich stelle Dir heute meine Lieblingsgetränke inklusive DIY Rezepten vor, mit denen ich gestärkt und wohlig gewärmt durch die kalte Jahreszeit komme.

Heilkräutertees

Nutze die Heilkräfte und die Wirkung von Kräutertees.
Heilkräutertees enthalten nämlich die wunderbaren Inhalte der Heilpflanzen, wie Flavonoide, ätherische Öle, Vitamine und Gerbstoffe.
Tees können wohl nicht die Ursache behandeln, aber vorbeugend wirken, bei der Heilung unterstützen und die Symptome lindern.
Ich entscheide deshalb bei meiner Teeauswahl nicht nur nach Lust und Laune, sondern auch nach meinem aktuellen Gesundheitszustand.

Meine drei Favoriten

Hagbuttentee zur Immunsystemsteigerung

Hagebutten sind wahre Powerfrüchte. 100 g Hagebutten enthalten bis zu 1500mg Vitamin C. Sie enthalten zudem wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, wie Flavonoide, Carotinoide und wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Selen, Silicium und Kalium.

Besonders der hohe Vitamin-C-Gehalt, der hitzeresistent ist, macht den Hagebuttentee so gesund und wirkt so immunsystemstimulierend.
Dadurch hilft Dir der Tee, krankmachende Viren, Bakterien und Pilze abzuwehren.

Dank der viele Vitamine, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffe der Frucht kann der Hagebuttentee auch den Körper dabei unterstützen, nach Krankheiten wieder zu Kräften zu kommen.

Hagebuttentee ist ja mein „Jugendherbergstee“ und ich habe ihn viele Jahre deswegen gemieden. Dabei ist er total lecker, vor allem mit der Kombi Hibiskus. Die Blüten enthalten ebenfalls viel Vitamin C und sollen darüber hinaus auch schleimlösend wirken.

Spitzwegerichtee als Hustenlöser

Ist die Erkältung bereits da , kommt der Spitzwegerichtee zum Zug.

Spitzwegerich ist ein Lungenheilkraut und vielen als Hustenlösersirup bekannt. Aber auch als Tee eignet er sich gut als Mittel gegen Husten und Heiserkeit.
Durch seine Inhaltsstoffe, allen voran die sekundären Pflanzenstoffen Iridoiden, die eine antimikrobielle, antibiotische und entzündungshemmende Wirkung haben sowie die Kieselsäure, wirkt er schleimlösend und reizlindernd. Denn die enthaltenden Schleimstoffe legen sich beim Trinken des Tees schützend über die gereizte Rachenschleimhaut.

Lindenblütentee als Schweißtreiber

Wenn ich dann doch stärker erkranke, greife ich zum Lindenblütentee.

Die Lindenblüten enthalten ätherische Öle, Schleimstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe. Zusammen ergeben diese Inhaltsstoffe eine schweißtreibende, reizlindernde wie auswurffördernde Wirkung.

Traditionell wird deshalb die Lindenblüte bei fiebrigen Erkältungen, erkältungsbedingten Husten und Schleimhautentzündungen ( Katarrhe) der oberen Atemwege eingesetzt.

Besonders mit seiner schweißtreibenden Wirkung unterstützte ich meinen Körper dabei, die Viren kraftvoll auszuschwitzen.

Beim Kauf der Heilkräutertees ist es wichtig, auf die Herkunft zu achten. Viele Tees enthalten oft Giftstoffe, die krebserregend und leberschädigend sein können. Die Pestizide und die Pyrrolizidinalkaloide ( PA) können so die Gesundheit nachhaltig schädigen. Laut Ökotest und Stiftung Warentest sind Biotees frei von Pestiziden und enthielten allenfalls „Spuren “ von PA.
(zum Weiterlesen: Artikel)

Probiotische Getränke

Der Darm ist der Sitz unserer Gesundheit. Er spielt eine besonders große Rolle für unser Immunsystem, denn er ist unser größtes Immunorgan. Etwa 80 Prozent aller Immunzellen werden im Darm gebildet. Indem Du dafür sorgst, dass er gesund bleibt, sorgst Du auch dafür, immunstark durch die Erkältungszeit zu kommen. Probiotische Getränke sind deshalb eine wunderbare Möglichkeit, Dir auf einfache wie leckere Art und Weise, etwas Gutes zu tun.

Was sind probiotische Lebensmittel und wieso sind sie so gesund?

Um zu verstehen, wieso Probiotika so überaus nützlich sind, schauen wir kurz in unseren Darm:

Tausende Stämme unterschiedlicher Bakterien leben dort, insbesondere im Dickdarm. Die rund hundert Billionen Mikroorganismen bilden die natürliche Darmflora, manchmal auch Mikrobiom genannt.

Ein gesundes Mikrobiom ist für den Körper ausgesprochen nützlich: Die Darmbakterien helfen nicht nur bei der Verwertung von Nahrungsbestandteilen, sondern verhindern auch , dass sich Krankheitserreger im Darm ausbreiten können. Unsere industriell geprägte Lebensweise führt jedoch dazu, dass nicht nur das Mikrobiom aus der Balance gerät, sondern sie verursacht gerade eine Verarmung des Mikrobioms. (in meinem Ebook gehe ich ausführlicher darauf ein, hole es Dir jetzt)

In probiotischen Lebensmitteln – zum Beispiel Joghurt, Sauerkraut oder Kimchi, aber eben auch Kombucha und Kefir –befinden sich Mengen dieser lebenden Mikroorganismen. Sie entstehen während eines Fermentationsprozesses, indem Gemüse oder Milchprodukte mit Bakterienstämmen versetzt und so haltbar gemacht werden.

Nimmst Du diese nun über die Nahrung oder als Getränk zu Dir, werden sie erst im Darm vom Körper weiterverarbeitet. Die lebenden Bakterien können so dabei wunderbar helfen, das Gleichgewicht der Darmflora zu erhalten.

Gerade probiotische Getränke sind für mich eine gute alltagstaugliche, leicht umsetzbare Lösung.

Du bekommst übrigens die Kefirkristalle oder den Kombuchapilz für wenig Geld bei Ebay Kleinanzeigen.
Es lohnt sich auch, sich im Bekanntenkreis umzuhören. Da die sich viel und schnell vermehren, kannst Du Dich auch darüber gut versorgen.

Wasserkefir und Kombucha lassen sich schnell zu Hause in wenigen Minuten selber herstellen und schmecken zudem sehr lecker. (mehr zum Wasserkefir hier, mehr zu Kombucha hier)

Und sie sind nicht nur ein wunderbares Sommergetränk, sondern lassen sich gut in köstliche Weihnachtsgetränken verwandeln.

Adventslimonade mit Wasserkefir

Wasserkefir ist für mich DIE Kinderlimonade. Und mit den richtigen Zutaten verwandelst Du es ruckzuck in einen gesunden Kinderpunsch.

Folgende Zutaten benötigst Du für die Limonade:

  • 1 Liter Wasser
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 1 Bio Orange in Scheiben
  • 1/2 Bio-Limette
  • 2 EL (30 g) Wasserkefir-Kristalle
  • 3 cm großes Stück frischer Ingwer in Scheiben
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Sternanis
  • 1-2 TL Winter Früchtetee-Mischung

Und so setzt Du sie an:

Orange, Limette und Ingwer waschen, grob würfeln und in Scheiben schneiden.

Den Zucker zunächst in heißem Wasser auflösen und dann mit kaltem Wasser auffüllen.

Erst dann die Kristalle hinzufügen und kurz mit einem Kunststoff- oder Holzlöffel umrühren. Die Gewürze mit der Früchteteemischung in einen Teefilterbeutel füllen und hineinhängen.

Lass ihn nun 1-2 Tage fermentieren. Nach einem Tag schmeckt die winterliche Limonade noch recht süß, nach zwei Tagen wird sie eher herb.

Hast Du einen Kombucha zu Hause?

Dann kannst Du ebenfalls ein tolles Wintergetränk zaubern

Kombucha mit winterlichen Gewürzen

Heißer Kombucha mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Ingwer, Vanille und Sternanis ist ein wunderbares Getränk für die jetzigen kalten und dunklen Tage!

Das leckere Rezept wärmt Dich dank des frischen Ingwers von innen und hilft auch bei trockenem Hals und gereizten Schleimhäuten. Er ist antimikrobiell, entzündungshemmend, Immunsystem anregend und vor allem eins: lecker.

Als Zutaten benötigst Du nur:

  • 500 ml Kombuchaflüssigkeit ( fermentiert von Deinem eigenen Kombuchapilz)
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • Winterliche Gewürze nach Wahl. 1 Zimtstange, 1 ausgekratzte Vanilleschote, Orangen und Zitronenschieben
  • optional: 1-2 TL Honig oder Vollrohrzucker zum Süßen

 
Die Zubereitung:

Die Kombuchaflüssigkeit in einen Topf geben und alle Zutaten hinzufügen.

Vorsichtig erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Mindestens 2 min ziehen lassen. Die Zutaten abseihen und das Getränk warm servieren. Wer mag, kann das Heißgetränk noch ein wenig nachsüßen.

Mit beiden Getränken bekommst Du ein wunderbar aromatisches, weihnachtlich schmeckendes Getränk. Eingekuschelt in einer Decke, vielleicht noch nach einem langen Spaziergang im Wald , sind sie leicht aufgewärmt, Wellness für Körper und Seele.

Ein Teil meines ganzheitlichen Gesundheitsansatzes ist auch das gesunde Umfeld. Wo und wie leben wir eigentlich? Und wie können wir unseren Wohnraum so gestalten, dass er für unsere Gesundheit einen aktiven Beitrag leistet?

Es ist mir eine Freude, dass Kathrin Schmidt einen Gastartikel für uns zu diesem Thema geschrieben hat. Kathrin ist Physiotherapeutin und Interior Designerin aus Maulburg im Südschwarzwald. Ihre beiden Expertisen verbindet sie erfolgreich und so entstehen individuelle Gesamtkonzepte für die Gestaltung von Wohn- und Arbeitsräumen, die vor allem eins sind: Gesund.
Auf ihrem Blog KS-Wohndesign und ihren Podcast „Wohnsprechstunde“ kannst Du viel Interessantes zu dem Thema gesunden Wohnen finden. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du mit der richtigen Wohnumgebung Dir Gutes tun kannst.


In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, dass Sport und Ernährung allein noch kein ganzheitliches Gesundheitskonzept ergeben. Unsere Wohnumgebung aber auch unser Arbeitsplatz, haben einen enormen Einfluss auf unsere Gesunderhaltung. Deshalb ist es mir wichtig, dir zu zeigen, auf was du achten kannst und wie du deine Wohnräume verbessern kannst um möglichst lange gesund zu bleiben.

Unsere Umgebung hat Einfluss

Dass Räume auf uns wirken, ist keine neue Information und dennoch ist es vielen nicht bewusst, wie sehr sich dieser Einfluss auf unsere Gesundheit auswirkt. Nehmen wir nur mal die bekannteren Faktoren wie Materialien und Möbel. Diese können je nach Zusammensetzung schädliche flüchtige Verbindungen, sogenannte VOC freisetzen, die unsere Lunge schädigen. Aber auch Fasern aus Textilien und Polsterschäumen können hier deutliche Gesundheitsprobleme hervorrufen. Diese offensichtlichen Faktoren, werden in vielen Gebäuden zum Glück schon berücksichtigt. Allerdings gehört noch viel mehr dazu, eine gesunde Wohnumgebung zu schaffen. Bei den nächsten Einflüssen handelt es sich um die von mir so genannten “unsichtbaren 3” und zwar:

  • Licht
  • Raumklima
  • Akustik

Wie sich diese “unsichtbaren 3” auf uns auswirken erkläre ich dir gerne etwas ausführlicher.

Wie beeinflussen diese Faktoren unsere Wohnumgebung

Beim Thema Licht wissen viele Menschen nicht, dass es massiv auf unseren Hormonhaushalt und unsere Leistungsfähigkeit, sowie unser Wohlbefinden einwirkt. Da wir körperlich immer noch dem Tageslichtrhythmus folgen, hat Kunstlicht einen ganz entscheidenden Anteil an z.B Schlafstörungen, Leistungstiefs und depressiven Verstimmungen. Somit ist eine gesunde Lichtplanung in unseren Wohnräumen aber auch in unseren Arbeitsbereichen enorm wichtig.

Beim Raumklima geht es nicht nur um Frischluftzufuhr, sondern auch um Schadstoffvermeidung und die optimale Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Unser Atmungssystem ist ein sehr empfindliches Gefüge und sollte deshalb mit guter Luftqualität versorgt sein. Lungengängige Partikel können schwere Schäden verursachen .Ein achtsamer Umgang mit der Raumluft ist sehr wichtig, um dem entgegen zu wirken.
Aber auch die falsche Temperatur oder Luftfeuchtigkeit kann sich negativ auswirken. Das ist besonders für Asthmatiker und Allergiker problematisch. Aber auch gesunde Menschen sollten sich frühzeitig mit einem guten Raumklima beschäftigen, um einer Entwicklung von Atemwegserkrankungen vorzubeugen.

Die Akustik ist sozusagen der pinke Elefant im Raum. Sie wird meist nicht bewusst wahrgenommen, hat aber ebenfalls erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Schlechte Akustik resultiert in Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Stress und Unwohlsein. Zudem können bei mangelnder Schallisolierung auch die Bedürfnisse nach Privatheit und Ruhe empfindlich gestört werden. Dieser Stress äußert sich in erhöhten Cortisolwerten (Stresshormon) und kann längerfristig zu Herz-Kreislauferkrankungen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Es gibt noch mehr

Abseits der “unsichtbaren 3” hat natürlich auch die generelle Gestaltung unserer Umgebung Einfluss auf unser Wohlbefinden und damit unsere psychische und physische Gesundheit. Denken wir nur einmal an die Farbgestaltung. Farben haben ebenfalls eine Aussagekraft und Wirkung auf uns, auch wenn ich selbst nicht viel von der etwas antiquierten Farbtheorie halte. Wenn dich das Thema Farbe tiefer interessiert, habe ich hierzu eine tolle Podcast-Episode produziert. Hier kannst du reinhören.

Auch die Funktionalität von Räumen, also wie wir sie nutzen können und wie praktisch und gut geplant wir unsere Umgebung empfinden, spielt eine Rolle. Ergonomie von Möbeln und Arbeitsbereichen wie z. B. der Küche aber auch Büro, Schlaf- und Badezimmer sind ebenfalls wichtig und nicht zu unterschätzen. Wenn hier nur auf ästhetische Aspekte geachtet wird, entstehen auf längere Sicht gravierende Auswirkungen auf unser Bewegungssystem.

Bei all den körperlichen Faktoren, darf man auch die mentale Ebene nicht vergessen. Unser psychischer Anteil benötigt ebenso wie unser physischer eine gewisse Aufmerksamkeit bei der Gestaltung. So sind wir als größtenteils visuelle Wesen doch auch davon abhängig wie unsere Umgebung optisch auf uns wirkt. Die meisten Menschen erfreuen sich an einer schönen, harmonisch gestalteten Umgebung. Unordnung oder wahllos zusammengestellte Einrichtung ohne Balance, können unbewusst Stress und Unwohlsein auslösen. Ebenso gibt es im Bereich der Architekturpsychologie immer mehr Erkenntnisse darüber, welche Umgebungsfaktoren uns negativ beeinflussen. Aber auch was wir tun können um die positiven Aspekte unserer Wohnumgebung zu stärken.

Was kann man tun um die Wohnumgebung zu verbessern

Wie kannst du jetzt also konkret deine Wohnräume verbessern?

Zuerst einmal wäre eine Bestandsaufnahme sinnvoll. Gehe durch deine Wohnräume und schau dir unter den genannten Aspekten (Licht, Raumklima, Akustik, Farbe und Funktionalität, Harmonie und Balance) deine Räume genau an. Wo bemerkst du Unstimmigkeiten? Gibt es Bereiche, in denen du dich besonders wohl oder unwohl fühlst? Was ist an diesen Bereichen jeweils das offensichtlichste “Problem”? Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, kannst du schauen wo du etwas verändern möchtest. Räume alles weg, was du nicht täglich benötigst. Alles sollte einen Platz haben und am besten nutzt du geschlossenen Stauraum.
Denn offene Regale, die mit unterschiedlichsten Gegenständen beladen sind, strahlen ebenso Unruhe aus und produzieren sogenannten “visuellen Lärm”. Das Selbe geschieht mit zu vielen unterschiedlichen Farben in einem Raum. Versuche dich hier auf zwei bis maximal vier gut harmonierende Farben festzulegen. Im Bereich Akustik kannst du mit Stoffen und Teppichen oder Kissen schon eine Menge erreichen. Es geht darum “schallharte” Oberflächen (Glas, Stein, Keramik, Metall) auszugleichen und die Schallintensität zu reduzieren. Das Raumklima kannst du mithilfe passender Pflanzen, wie z. B. der Efeutute, der Monstera oder dem Bogenhanf, verbessern und begib dich auf die Suche nach schädlichen Stoffen die du eliminieren kannst (Kunstfasern, billige Pressspanmöbel mit bedenklichen Klebstoffen, chemische Raumdüfte). Ein Hygrometer hilft dir dabei die richtige Temperatur (je nach Raum 18-24°C) und Luftfeuchtigkeit (40% – 70%) im Auge zu behalten. Stelle eines in jeden Raum deiner Wohnung.

Beim Licht solltest du darauf achten, eine möglichst vielseitige Beleuchtung zu schaffen. Alle Zonen und Bereiche müssen passend zu ihren Anforderungen ausgeleuchtet sein. Da dieses Thema super umfangreich und etwas komplexer ist, müsste ich hier einen weiteren Artikel schreiben. 

Wie sich diese “unsichtbaren 3” auf uns auswirken erkläre ich dir gerne etwas ausführlicher.

Oder du schaust einfach in meinen Blogartikel zum Thema “wie die Lichtplanung uns beeinflusst und was wir beachten sollten”.

Ansonsten ist es natürlich auch möglich, Dir Hilfe bei Einrichtungsfragen zu holen. Gerne berate ich dich ausführlich zu deinem individuellen Wohnkonzept für eine gesunde Umgebung und mehr Lebensqualität. Schreib mir hierzu einfach eine E-Mail an: .
Ich freue mich, wenn ich dir helfen darf.

Ich hoffe du konntest etwas für Dich mitnehmen und hast erkannt, dass unsere Wohnumgebung einen nicht zu unterschätzenden Anteil an unserer Gesundheit hat. Nun wünsche ich dir viel Freude mit dem Analysieren und Verbessern deiner Wohnumgebung. Nimm deine Gesunderhaltung selbst in die Hand. Alles Gute.


Auch ich hatte die Ehre und war zu Gast bei Katrins Podcast!

Wir sprachen über ganzheitliche Gesundheit, über Slow Living und meinen Tiny House Plänen. Du findest das spannende Interview hier.

Kathrin hat übrigens einen aktuell einen tollen Onlinekurs entwickelt, den ich Dir ans Herz legen möchte, wenn Du dein Büro zu Hause gesund gestalten möchtest.
Feel good im Homeoffice. So gestaltest du dein gesundes Büro zuhause.Hier ist der Link.

Schau gerne mal dort vorbei!

Anfang des Jahres. Zeit für gute Vorsätze, oder?

Mehr Sport, gesünder Essen…

Was sind Deine? oder hast du gar keine?

Vorsätze sind gut. Sie bringen Dich in Bewegung, in die Veränderung.

Doch nur für wie lange? Studien zeigen, dass bereits nach wenigen Wochen die Neujahrsvorsätze bei den meisten verflogen sind.

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich einen Blogbeitrag darüber geschrieben. A wie Anfangen.

Ich habe über unterschiedliche Typen gesprochen, Umsetzungstipps gegeben. Insgesamt ein prima Artikel wie ich finde ( Du findest ihn hier)

Und heute, ein Jahr später? Schaue ich tiefer.

Vom Struggeln, Selbstwert und Erkenntnissen.

Mitte Dezember war ich ziemlich am Struggeln.

Mein Selbstwertgefühl war ziemlich unten. Zweifel machten sich breit, ob ich es jemals schaffe, erfolgreich mit meinem Onlinebusiness zu werden.

Ganz „wunderbar“genährt wurden diese Zweifel durch die ach so tollen Erfolgsmeldungen auf den sozialen Medien.

  • „mein bester Launch seit 3 Jahren“
  • „Umsätze in 4,5,6-stelligen Bereichen“
  • „Verkaufszahlen sind großartig“

Ja ich weiß genau um die Wirkung auf den Selbstwert und die Gefahr der sozialen Medien. ( Artikel).

Doch dieses Mal erwischte es mich nicht sofort greifbar, sondern quasi hinterrücks.

Erschöpft vom Jahr machte ich nämlich meine Unzufriedenheit erst einmal daran fest.

Tja und dann sah ich es.

Zufällig zeigte mir Facebook ein Video von einer Person an, die letztes Jahr kurz ein Teil meines Lebens  war,

bevor ich sie aus meinem Leben entfernte. ( Artikel im Jahresrückblog)

Und ich blieb hängen und schaute.

Auch sie erzählte von ihrem „Erfolgsjahr“ . wie gut ihr Geschäftsmodell funktionierte.

Sie erzählte viel.  Erzählte von ihren  Zahlen, Summen und Umsätzen. Und sie berichtete von ihren vollen und intensiven Arbeitstagen, ihren ach so produktiven und effektiven Tagen.

Schon wollte ich es genervt ausmachen, als ich nochmal auf die Person schaute:

„Wieso sieht sie denn eigentlich so merkwürdig aus?“

Sie war stark geschminkt. Damit meine ich übrigens nicht etwas  Wimperntusche, Rouge und Lippenstift.

Nein. So richtig Tuschkasten – eher unüblich für sie.

Dann schaute ich genauer hin. Und dann sah ich hinter all der Fassade ihre Müdigkeit, ihre Erschöpfung.

Ich versuchte mich zu erinnern.

War sie nicht Mutter von zwei Kleinkindern? Bewohnte ein großes Haus?

Hat sie nicht immer wieder erzählt von Betreuungsausfällen, Notbetreuung etc. ?

Und ich begriff.

Frau im Boot des Lebens

Das Ruderboot mitten im See.

Wie gehe ich durchs Leben? Wie schaffe ich eine gesunde Balance aller Bereiche ?

Funktioniert das Konzept der ganzheitlichen Gesundheit eigentlich überhaupt in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, in der alles „gleichzeitig“ ist?

Karriere, Erfolg, Häuslebaue, Kinder, Pflege der Eltern  und dazu fit und gesund ?

All das will ich erreicht haben bis ich spätestens 40 bin.  Ist das realistisch?

Ich glaube, in den meisten Fällen klappt das eher nicht.

Denn der Tag hat nur 24 Stunden. Du musst zwangsweise priorisieren.

Eins bleibt bei vielen auf der Strecke: ja -Das bist Du. Du und Deine Gesundheit.

Ich erinnere mich  an ein wunderbares Bild, das der leider verstorbene Jean-Paul Pianta

in meinem Studium beschrieb. Ich habe es folgendermaßen in meiner Erinnerung abgespeichert:

„Wir sitzen in einem kleinen Boot auf einem großen See.

In der Mitte ist das Wasser schön ruhig. Nur kleine Wellen schlagen leise ans Holz.

So ruderst du umher, mal weiter nach links, mal weiter nach rechts.

Du schaust Dir das Ufer mit den Seerosen genauer an. Dann ruderst Du weiter nach rechts und findest viele kleine Fische im Wasser. Ein wenig weiter ist ein Meer von Rohrkolben. Du siehst die Schwäne auf dem Wasser und die Sonne glitzert.

Kommst Du jedoch zu sehr an den Rand des Sees, werden die Wellen stärker.  Du triffst vielleicht auf einen Wasserstrudel oder auf größere Wellen, die vom Ufer kommend auf Dich treffen.

Das Boot wankt und Du drohst umzukippen.

Das Ziel sollte deshalb  sein, wieder in die Mitte des Sees zu rudern

und so in Balance mit allen Lebensbereichen zu sein.“

Und nun? Was ist die Moral der Geschicht`  ?

Wünsche und Visionen

  • Ich glaube, statt sich Vorsätze  zu setzen , sollte diese Zeit eher dazu genutzt werden, sich mit seinen Wünschen und ganz persönlichen Visionen fürs Leben zu beschäftigen. Und sich so zu sortieren und sich stets aufs Neue auszurichten.
  • Was wünscht Du Dir für Dein Leben?
  • Wirklich das? Was steckt wirklich hinter Deinen Wünschen?
  • Wie soll  Dein Leben in 5 Jahren, in 10 Jahren aussehen?
  • Was braucht es, damit diese Vision Wirklichkeit wird und sie gut wird?

Und dann – mit dem klaren Ziel vor Augen –  frage Dich:

  • Welche noch so kleinen Schritte kannst Du in diesem Jahr gehen?

Mein Ruderboot

So ging ich in mich und fragte mich genau das:

Was sind meine Wünsche?

Ich wünsche mir natürlich auch Erfolg im Onlinebusiness.

Das dieses Jahr endlich mein erster Kurs online geht und sich verkauft.

Aber der eigentliche Wunsch dahinter?

Ich möchte unabhängig und frei leben, viel Leben mit viel Zeit für mich und Müßiggang, Familie, Freund*innen, Natur.

Das ist das Ziel. Dieses kann ich nur leben und genießen, wenn ich dann gesund bin. Mental wie körperlich.

Und neben dem beruflichen Erfolg dürfen und müssen auch die anderen Bereichen eine Rolle spielen –

hin zum ganzheitlichen Wohlbefinden.

 Gut Ding will Weile haben -auch bei mir

Ich glaube, das ein regelmäßiges Innehalten gut ist.

Um sich stets neu auszurichten, sich wieder in die Mitte des Sees zu rudern.

Nur dort habe ich die Ruhe, um alle Lebensbereiche im Blick zu haben und auf sie einzugehen.

Und ja, dort bewege ich nur leicht die Ruder, komme nicht schnell voran. aber so kann ich mit meinen Kräfte besser haushalten und mich auf meine Vision freuen.

Denn das ist gewiss: Sie wird meine Realität werden.

Was sind deine Gedanken dazu? Freue mich sehr auf Dein Kommentar

Nachtrag: Gestern, am 21.1.2021 haben wir den Kaufbetrag für das Grundstück überwiesen!

Na, bist Du 2021 mit neuen Vorsätzen gestartet?
Vielleicht sogar mit gesünder leben, mehr Sport treiben, gesünder essen, abnehmen?

Soll ich Dir was sagen? Ich halte davon wenig bis gar nichts.
Warum und was ich stattdessen empfehle, erfährst Du in diesem Blogartikel.

Laut einer Statista-Umfrage halten bei der Mehrheit der Menschen, insgesamt 36 Prozent, die Vorsätze nur zwischen einem Tag bis hin zu einem Monat. Bei 27 Prozent der Befragten halten diese immerhin mehr als zwei Monate.

Mehr als die Hälfte starten also mit viel Elan ins Jahr, halten es jedoch nur eine kurze Zeit durch. Was bleibt? Frust und das Gefühl, versagt zu haben.

Ich kenne das Gefühl. Auch ich schmiedete viele Jahre Pläne.

So hatte ich wie so viele ein Jahresabonnement für ein Fitnessstudio, erstellte Wochenpläne, in denen ich feste Verabredungen mit mir zum Joggen hatte, machte zuckerfreie Wochen… Ach ja…

Doch die eigentlich wichtige Frage habe auch ich mir damals nicht gestellt:

Warum?
Warum will ich gesünder leben und sein?
Was ist mein ganz persönliches Ziel dabei?

Diese Frage ist essentiell! Nimm Dir dafür Zeit.

Doch wie fange ich anschließend an?

Kleiner Fun Fact vorweg: Jahrelang habe ich als junge Erwachsene in der Jugendhilfe gearbeitet. Dort habe ich regelmäßig zu den Jugendlichen gesagt:

„Der Unterschied zwischen Jugendlichsein und Erwachsensein ist, zu wissen, wie man sich selber austrickst.“

Und genau das ist der zweite Schritt: Nimm Dir Zeit für ein wenig Selbstanalyse.

Welcher Umsetzungstyp bist Du?
Wie erreichst Du normalerweise Deine Ziele?

Nimm Dir ein konkretes Erfolgsbeispiel aus Deinem Leben und analysiere es.

Ich unterscheide da gerne 3 Typen. (Diese Typen sind natürlich Modelle zum besseren Verstehen. Viele von euch werden sich eher als Mischtypen einsortieren. Wichtig ist vielmehr, die Tipps umzusetzen, die für Dich sinnvoll und nützlich sind.)

Typ A: der pragmatische Planungstyp

  • Machst Du gerne To-Do Listen?
  • Teilst Du Deine Arbeit gerne in machbare Teilschritte auf?
  • Schmiedest Du gerne Pläne?

Ganz klar: Dieser Typ benötigt anstatt eines Vorsatzes ein klares Ziel.

Seine große Schwäche ist aber, sich entweder ein zu großes und dadurch nicht umsetzbares Ziel vorzunehmen oder sich in der Planung zu verlieren.

Darum ist es für diesen Typ hilfreich, auch das Thema Gesundheit zu managen.

Ein hilfreiches Planungstool aus dem Management kann Dich dabei unterstützen.

Mein Methodentipp: SMART

Die Smartmethode: SMART steht für:

S für spezifisch

  • Ziele müssen eindeutig definiert sein. Das heißt, die Aussagen dürfen nicht vage und verschachtelt sein, sondern müssen so präzise wie möglich ausgedrückt werden.

M für messbar

  • betont die Notwendigkeit von konkreten Kriterien zur Messung des Fortschritts auf dem Weg zum Ziel. Ist ein Ziel nicht messbar, lassen sich Entwicklungen nicht erkennen. Messbare Fortschritte helfen dabei, ein Ziel zu erreichen, Erfolge werden sichtbar.

A für attraktiv

  • bedeutet, dass die Ziele ansprechend, erreichbar beziehungsweise erstrebenswert sein müssen

R für realistisch

  • Ein Ziel muss möglich und somit realisierbar sein, denn nur realistische Ziele motivieren und können erfolgreich sein.

T für terminiert

  • Das Ziel muss mit einem fixen Datum versehen werden. Ein Zeitrahmen oder ein Datum hilft dabei, Fristen einzuhalten und sich auf die Erreichung des Ziels zu konzentrieren. Ein zeitlich begrenztes Ziel soll ein Gefühl der Dringlichkeit schaffen.

SMART- Methode – die W-Fragen

Die SMART Theorie besagt weiter, dass jeder, der ein bestimmtes Ziel untersucht, feststellen wird, dass es sich in der Regel in separate, spezifischere Ziele unterteilen lässt.

Deshalb ist der erste Schritt dieses Vorgehens, die fünf W-Fragen zu stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Warum soll es erreicht werden?
  • Wer ist beteiligt?
  • Wo soll dieses Ziel erreicht werden, also an welchem Ort?
  • Welche Anforderungen und Einschränkungen gibt es?

Ein Beispiel: Ich habe durch das lange Sitzen im Büro Rückenschmerzen. Ich möchte mich deshalb mehr bewegen. Ab sofort gehe ich 2x die Woche jeweils so lange laufen, wie ich durchhalte. In zwei Monaten werde ich es so Schritt für Schritt schaffen, eine halbe Stunde durchzujoggen. Ich werde mich dafür 1x die Woche mit einer Bekannten im Park verabreden, die mich zusätzlich antreibt und unterstützt.

Auftrag an Typ A:
Formuliere Dein Ziel nach dieser Methode!
Beginne jetzt mit der Umsetzung!

Typ B: der intuitive Bauchtyp

Der Bauchtyp dagegen kann damit wenig anfangen.

  • Bist Du der emotionale Typ?
  • Arbeitest Du gerne kreativ und visualisierst Dir Deine Arbeit?
  • Triffst Du Deine Entscheidungen, indem Du auf Dein Bauch hörst?

Du solltest Dir zunächst auch beim Thema Gesundheit Zeit nehmen und tief in Dich rein fühlen:

  • Was passt noch in Dein Leben?
  • Was nicht mehr?
  • Schaue auf alle Lebensbereiche (mein Libellenmodell kann Dir da helfen).

…und dann überlege Dir: was kann und muss ich nun konkret tun.

Mein Methodentipp:

Visualisiere Dein Gefühl und das damit verbundene Ziel, indem Du ein Visionboard erstellst.

So erstellt Du ein Vision Board:

Du benötigst:

  • eine Pinnwand oder Pappe
  • Reißzwecken, Kleber oder Klammern
  • Stifte
  • Papier
  • ggf. Magazine / Zeitschriften oder auch Rechner nebst Drucker
  • ggf. auch farbige Klebebänder oder natürliche Materialien, wenn Du es individuell und kreativ gestalten willst

Ziele und Träume

1. Notiere Dir zunächst alle Ziele und Wünsche, die Du visualisieren möchtest. Gehe dabei auf jeden einzelnen Lebensbereich ein. Beziehungen, Gesundheit, Hobbys, Beruf.

Alles ist erlaubt, kein Traum zu groß! Setze Deinem persönlichen Wachstum keine Grenzen!

Bilder und Grafiken

2. Suche in Zeitschriften, Magazinen oder auch online nach Bildern, die Deine Ziele und Träume repräsentieren.

3. Schneide oder drucke sie aus. Du kannst sie natürlich auch selber designen und ausdrucken.

4. Klebe, hänge, befestige alle Bilder an Dein Visionboard.

Wörter

5. Ergänze die Bilder mit Schlagwörtern, Affirmationen oder Zitaten, die Dir Kraft verleihen für das Verfolgen Deiner Ziele und für das Realisieren Deiner Träume.

Wörter wie Mut, Vertrauen, Selbstliebe unterstützen Dich dabei, nicht von Deinem Weg abzukommen.

Vor Augen

6. Als letztes hänge das Board an einem Ort auf, an dem Du automatisch täglich einen Blick drauf werfen kannst. Das kann an einer Tür, über Deinem Schreibtisch oder auch gegenüber Deines Bettes sein.

Mit diesem Visionboard hast Du Deine Ziele stets vor Augen und kannst sie so tief verinnerlichen.
Durch die Visualisierung erreichst Du auch Deine emotionale Seite; eine Manifestation findet so auch im Unterbewusstsein statt.
Du handelst so im Einklang mit Deinen Visionen und verlierst nicht den Fokus.

Extratipp: Aktualisiere Deine Collage mindestens einmal im Jahr, um Deine kurz– und langfristigen Ziele immer auf den neuesten Stand zu halten.

Typ C: der lustvolle Planlose

Dieser Typ kann dagegen mit beiden Strategien nichts anfangen. Dabei würde er doch sehr gerne sein Leben mit Plänen und Zielen strukturieren!

Doch nicht nur  sein innerer Schweinehund, sondern auch die Lust am Leben und am Genuss ist groß.

Bei diesem Typ (zu dem ich mich übrigens auch zähle) ist ein wenig mehr nötig.

Mein Methodentipp: Wissen um sich Mechanismen zu Nutze zu machen

Zunächst ist es wichtig, die Mechanismen von Gewohnheiten und das Warum zu verstehen. Denn nur wer weiß, wie ihre Mechanismen funktionieren und wo sie ansetzen, der kann sie verändern.

Also: Wieso ist es so schwer, Gewohnheiten zu verändern?

Die Homöostase, Gewohnheiten und ihr Gutes

Uns Menschen liegt eine elementare Eigenschaft zugrunde: Wir möchten innerhalb bestimmter Grenzen gleich bleiben bzw. eben in diesen Bereich zurückkehren. Diese Balance ist die sogenannte Homöostase.

Auch unser Körpersystem läuft in dieser vorgegebenen Balance ab – großartigerweise: Dieses führt nämlich dazu, dass unsere Körpertemperatur im Normalzustand um die 36,8 Grad, oder unser Blutzuckerspiegel weder zu hoch noch zu tief ist. Regulierung findet statt. Denn wenn sich diese Homöostase auch nur um ein paar Prozent verschieben würde, wäre dies für uns eine kleine Katastrophe.

Die Homöostase ist also ziemlich wichtig. Und sie ist für alle sich selbst regulierenden Systeme ganz typisch: Mensch, Tier, aber auch für Familie, Unternehmen, ganze Gesellschaften.

Dieses System trifft auch auf die Psyche zu, auf unser Verhalten, auf unsere Haltungen sowie unsere Einstellungen den Dingen und unseren Vorhaben gegenüber.

Das Problem ist nur, dass es diesem System ziemlich egal ist, ob alles beim Alten bleibt – auch dann, wenn es nicht gut für uns ist.

Gewohnheiten

Dazu kommt ein weiteres System: die Gewohnheiten, die ebenfalls unser Leben bestimmen.

Was sind Gewohnheiten?

Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die wir regelmäßig in einem stabilen Kontext ausüben – ohne viel darüber nachzudenken oder abzuwägen. Die Verhaltenspsychologie unterscheidet dabei Denkgewohnheiten, Gefühlsgewohnheiten und Verhaltensgewohnheiten. Diese Gewohnheiten bestimmen unser Leben und lotsen uns durch den Tag:

Ob es nun der obligatorische Kaffee am Morgen ist, welche Musik wir hören, wie oft wir auf unser Handy schauen, ob wir Sport treiben, ob wir regelmäßig Schokolade essen, aber auch wie wir miteinander reden – all das sind unsere Gewohnheiten.

Zwischen 30 und 50 Prozent unseres täglichen Handelns werden durch sie bestimmt.

Das ist erst einmal ein großer Vorteil: Denn so müssen wir nicht mehr über grundlegende Verhaltensweisen nachdenken, etwa über das Gehen. Dafür steht uns mehr mentale Energie zur Verfügung, um anderes zu tun. So können wir uns auch in Stresssituationen darauf verlassen, dass wir das Zähneputzen nicht vergessen oder den Weg zur Arbeit finden. Gewohnheiten navigieren uns so durchs Leben. Ohne sie wäre unser Gehirn überfordert von den Details des Alltags. Es strebt also danach, alles zu routinisieren.

Das Problem daran

Aber genau dieser Trick macht es uns so schwer, unser Verhalten zu ändern. Denn diese Steuerung liegt in einem Bereich des Gehirns, der nicht bewusst kontrolliert wird.

Das ist nicht schlimm, wenn die Gewohnheiten mit unseren Zielen übereinstimmen. Sie sind dann sogar sehr nützlich, manchmal sogar überlebenswichtig.

Tun sie das aber nicht, stören sie oft nur, rauben uns Zeit, Energie und schädigen manchmal auch unsere Gesundheit. Denn hat sich ein Verhalten erst einmal eingeschliffen, ist es sehr schwer, es zu ändern, auch wenn wir uns das fest vornehmen.

Trotzdem – oder gerade deshalb – können wir uns Gewohnheiten zunutze machen! Der Trick ist, sich genau diese Mechanismen zunutze zu machen: Werfen wir also einen Blick auf die Entstehung:

Wie genau entstehen Gewohnheiten?

Gewohnheiten entstehen nach dem psychologischen Muster einer Verhaltenssschleife (habit loop).

Diese besteht aus drei Phasen:

  1. Dem Reiz oder Auslöser, der dem Gehirn vorgibt, sich ein Verhalten anzugewöhnen: Das kann ein bestimmter Zeitpunkt im Tagesablauf sein, ein spezieller Gefühlszustand oder auch der Einfluss anderer Menschen.
  2. Das Verhalten selbst bzw. die Routine, die es auslöst.
  3. Die Belohnung, also das, was das Gehirn mag und das es beim nächsten Mal an die Verhaltensschleife erinnern wird.

In den meisten Fällen merkt man gar nicht, dass man die Angewohnheit ausübt, sondern sie geschieht völlig automatisiert, weshalb es so schwer fällt, das Verhalten wieder loszuwerden.

Was also tun?

Strategie 1: Verhaltensmuster erkennen, sie stoppen und durch neue, passendere ersetzen.

Vorweg: Eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen ist für das Gehirn meist sehr schwer. Denn Routinen, die sich im End- und Kleinhirn befinden, unterliegen nicht direkt dem bewussten Wollen und sind so ziemlich immun gegen Veränderungen.

Die erste Phase ist deshalb die der Selbstbeobachtung:

Gewohnheiten werden immer von Reizen aus der Umwelt angestoßen. Meist ist es nicht nur ein Reiz, sondern ein ganzer Kontext, eine soziale Praxis, in welche die Gewohnheit eingebettet ist: RaucherInnen rauchen gern, wenn sie ausgehen, trinken und mit anderen Rauchern unterwegs sind. Wir kauen Nägel, wenn wir unter Stress oder nachdenklich sind. Viele alltägliche Handlungen wiederholen wir meist in einem ganz bestimmten Setting: an einem speziellen Ort, zu einer gewohnten Zeit, in gewissen Stimmungslagen oder mit ausgewählten Menschen.

Das bedeutet für uns?

Wer sein Verhalten ändern möchte, muss den Kontext ändern.

Und so wird auch deutlich, wieso Vorsätze nicht reichen oder neue Gewohnheiten, die im Urlaub begonnen wurden, zu Hause selten Bestand haben.

Große Verhaltensänderungen hängen häufig mit schwerer Krankheit, Scheidung, Jobwechsel oder einer neuen Bezugsgruppe zusammen und sie geschehen deshalb, weil sich der Kontext ändert.

In diesen sogenannten „teachable moments“ werden Gewohnheiten zeitweise gebrochen. Man muss sich neu orientieren, das eigene Verhalten überdenken und sucht nach Informationen.

Wer nach große Veränderung strebt, hat in diesen Momenten die beste Chance.

Gibt es diesen Moment nicht im Leben, hilft es deshalb, große Ziele in machbare kleine Schritte zu unterteilen, für die Du Dir analog zur Phase 3 der Verhaltensschleife kleine Selbstbelohnungen ausdenkst.

Wenn Du also Dir vornimmst, weniger Süßigkeiten zu essen, dann unterteile dieses Ziel in Teilabschnitte, schaue auf die Situationen, in denen Du im Laufe des Tages zu den Süßigkeiten greifst und sorge ihnen vor. Am Anfang belohnst Du zunächst jeden kleinen Erfolg, später werden größere Erfolge (einen ganzen Tag keine Süßigkeiten) belohnt.

Wichtig dabei: Die Abstände zwischen den Belohnungen solltest Du nicht nur vergrößern, sondern sie auch in ihrer Art variieren – damit sie nicht selbst zur Gewohnheit und damit nutzlos werden.

Strategie 2: Schaffe eine neue Gewohnheit

Etwas einfacher ist es, statt eine alte Gewohnheit abzulegen, eine neue zu etablieren.

Das Erfolgsrezept dabei: Das neue gewünschte Verhalten muss mit einem deutlichen Auslösereiz gekoppelt und dann durch Belohnung verstärkt werden.

FrühsportlerInnen etwa können sich die Laufschuhe direkt neben das Bett stellen und sie gleich nach dem Aufstehen anziehen.

Dieses muss zunächst ganz bewusst passieren.

Ziel ist es, dass unser Gehirn das Aufstehen und Sehen der Laufschuhe mit dem Joggen verknüpft und wir daraufhin automatisch handeln. Das klappt allerdings nur, wenn es gelingt, ein Verlangen zu erzeugen, und dafür braucht es eine gute Belohnung. Die schwammige Aussicht, irgendwann schlanker zu werden, reicht nicht. Die Selbstbelohnung muss viel konkreter und direkt sein, wie zum Beispiel anschließend ein schönes Frühstück.

  • Zusätzlicher Anreiz ist es, eine Abhakliste zu führen. Nach zehn Haken gibt es eine größere Selbstbelohnung, etwa eine Massage.
  • Auch Druck von außen kann hilfreich sein: Verabrede Dich zum Beispiel mit anderen, mit einem festen Termin, klarer Zeitspanne und konkretem Ort. Je konkret umso besser.
  • Und noch etwas gehört in den Plan: Ein Wenn-Dann Plan: Denn was passiert, wenn es plötzlich regnet oder wenn unerwarteter Besuch auftaucht? Von so etwas lässt man sich ein- oder zweimal abhalten, fühlt sich dann inkonsequent und lässt es dann häufig ganz bleiben. Plane deshalb Alternativszenarien: Wenn unerwartet Besuch kommt, dann mache ich mit diesem eben einen Spaziergang.

Hat man die erste Hürde geschafft, einen neuen Auslösereiz zu etablieren, wird die Gewohnheit zum Selbstläufer.

Menschen, die regelmäßig joggen gehen, drängt es früher oder später nach draußen. Leute, die es gewohnt sind, Obst zu essen, gelüstet es nach einiger Zeit quasi automatisch danach.

So Typ C: Wie kommst Du nun zusammenfassend in die Umsetzung?

Erinnerst Du Dich an den Anfang meines Textes und meinen Tipp zu den Jugendlichen?

Richtig: Mit diesem Wissen trickse Dich nun selber aus.

Überlege deshalb konkret: Wie schaffst Du es normalerweise, Deine Pläne umzusetzen?

  • Brauchst Du vielleicht ein wenig Kontrolldruck von anderen Menschen? Dann erzähle Deinen Freunden und Bekannten von Deinen Plänen und bitte sie darum, Dich regelmäßig zu fragen.
  • Brauchst Du einen Buddy? Dann schließe Dich mit FreundInnen zusammen, am besten mit Typ A und motiviert Euch gegenseitig.
  • Reagierst Du gut auf Belohnungen? Auch da sind Selbstbelohnungen ein legitimes Mittel, um in die regelmäßige Umsetzung zu kommen.
  • Mache Dir immer wieder deutlich, dass Neues Zeit braucht, damit es zur Gewohnheit wird. Nach einer Studie des University College in London dauert es durchschnittlich 66 Tage, bis sich eine neue Gewohnheit oder ein neues Verhaltensmuster etabliert hat. Mache Dir das immer wieder bewusst.

Einen letzten Zusatztipp: Trage in Deinen Kalender einen festen Termin in 66 Tagen ein, bei dem Du kritisch nochmal reflektierst:

Wie hat die Umsetzung geklappt?
Wie fühlt es sich an?
Macht es bereits Spaß und fällt es Dir leicht?

Prima!

Dann hast Du den wichtigen Schritt geschafft.


Nun Du?

Was willst Du ändern? Hast Du Dein wahres Warum?

Und dann heißt es: Fang an. Mit einem ersten kleinen Schritt. 🙂

oder auch die Frage: „Was hat eine Libelle damit zu tun?“

Ich habe ein Tattoo auf dem linken Fuß: Drei Libellen umfliegen eine Blumenranke.

Was das mit Gesundheit zu tun hat, fragst Du Dich?

Leichtigkeit, Beweglichkeit und Flexibilität – das stand schon damals beim Stechen symbolisch für meinen Wunsch vom Leben.

Die Libelle tanzt mit dem Wind, sie schwebt über die Wasseroberfläche. Sie zeigt Dir, was möglich ist, wenn Du Dich von unnötigem Ballast trennst. Sie ist wendig, flink und gleitet still durch die Lüfte, umfliegt einfach die Hindernisse, flexibel und in Windeseile. Sie lässt sich nicht aufhalten, trifft blitzschnell ihre Entscheidungen und erhöht ihre Geschwindigkeit innerhalb von Sekunden. So fliegt sie weiter in die richtige Richtung, ändert den Blickwinkel und bleibt offen für Neues. Die Libelle gilt mythologisch als Feendrache, als Vermittlerin zwischen dieser und der Anderswelt. Sie zeigt uns auch die Wichtigkeit von (etwas) Spiritualität im Leben.

Was war also besser geeignet für meinen Blick auf unsere Gesundheit und was wir alle stets im Blick haben sollten? Für die sechs Lebensbereiche der ganzheitlichen Gesundheit?

Schauen wir sie uns doch einmal genauer an:

Libelle

Körper

Der Körper steht im Mittelpunkt. Nur wenn dieser gesund ist, trägt er uns gut durchs Leben.

Diesen gilt es zu pflegen. Durch Bewegung und Zuführung von guten Nährstoffen, aber auch durch genug Ruhephasen und liebevolle Zuwendung. Achte auf seine Signale: Verspannungen, Gelenkprobleme, Gewichtsprobleme, Hautprobleme, Erkrankungen aller Art – mit all diesem schickt er Dir Botschaften, dass etwas nicht stimmt.

Erst leise und sanft, und dann immer lauter und eindringlicher.

Denn er ist in der Mitte und so verbunden mit jedem der anderen Bereiche.

Lebens- und Umweltbedingungen

Unmittelbaren Einfluss auf Dich haben die Lebens- und Umweltbedingungen.

Denn die Lebensbedingungen, die Lebenswelten (bebaute Umwelt) und die handelnden Menschen bedingen sich gegenseitig.

Auch die soziale Ungleichheit beeinflusst die Wohnbedingungen und Lebensstile. Und hat somit auch direkten Einfluss auf die unterschiedlichen Gesundheitsrisiken.

So ist es ja bekannt, dass die Armut unter Hartz 4 EmpfängerInnen leider gravierende Auswirkungen auf deren Gesundheit hat.

Ein gutes Beispiel ist aber auch die Luftverschmutzung in den Großstädten.

Wir werden da hineingeboren. Und oft passt es bzw. wir finden einen Umgang damit.

Aber auch dort gibt uns der Körper manchmal Signale. Wir müssen nur zuhören.

Beruf/Berufung

Der Beruf bzw. die Berufung spielt aus meiner Erfahrung eine bedeutsame Rolle.

Oft habe ich in meinen Coachings Menschen, die durch ihren Beruf regelrecht krank geworden sind, deren ganzes Leben und Glück um die Karriere und den Beruf kreisen. Und deren Welt zusammenbricht, wenn sie ihre Arbeit verlieren.

Oder das Gegenteil ist der Fall: Sie sind todunglücklich mit ihrer Tätigkeit und schaffen es dennoch nicht, ihre Komfortzone zu verlassen und den Job aufzugeben.

Tue was Du liebst.

Das spielt bei der Berufswahl, aber auch bei der Arbeitsform eine große Rolle.

Und bleibe in der Balance mit den anderen Bereichen.

Freunde, Partnerschaft, Familie

Auch die anderen Lebensbereiche tragen zur Gesundheit bei: Freunde, Familie, andere soziale Kontakte. Da bedarf es nicht vieler Worte, oder?

Ich denke, jeder von uns kennt toxische Beziehungen und Freundschaften direkt oder zumindest vom Hörensagen – und ihre krankmachenden Auswirkungen.

Aber auch gesunde Beziehungen sind oftmals fordernd im Alltag. Das Zusammenleben, die dazugehörigen Konflikte. Das Thema Stress spielt dort eine große Rolle.

Wer oder was bereitet Dir in Deinem Leben Stress?

Sind die bestehenden Tagesstrukturen und Aufgabenbereiche (noch) sinnvoll?

Interessen

Das Alltagshamsterrad dreht sich. Schneller und schneller. Und oftmals bleiben die Interessen auf der Strecke.

Wer kennt es nicht?

Als junger Mensch pflegte ich meine Hobbies, hörte stundenlang Musik oder machte sie sogar selber, las Bücher, diskutierte über philosophische Fragen.

Und dann auf einmal: Im Alltagswahn von Arbeit, Familie, Verpflichtungen usw. verdichtet sich das Leben. Und DU und Deine Interessen, Deine Leidenschaften und Hobbies finden nicht mehr statt.

Doch gerade Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Deine Individualität macht Dich zu der, die Du bist.

Um in Balance mit den anderen Lebensbereichen zu bleiben, können gerade Deine eigenen Interessen den perfekten Ausgleich bieten. Ob Du nun Sport machst, Bücher liest oder Musik machst, strickst, Dir Wissen zu einem bestimmten Thema aneignest… diese kleinen Auszeiten sind so wertvoll und liefern Dir Energie für die anderen Bereiche.

Seele & Spiritualität

Ich habe viele Konzepte in den letzten Jahren gesehen.

Was mir auffällt: In fast all den populären Individualitäts- und Gesundheitskonzepten fehlt mir fast immer ein Aspekt: Die Frage nach Deinem Sinn Deines Lebens.

Bei Miriam Prieß wurde ich fündig: Sie schreibt in ihrem Buch: „Burnout kommt nicht nur vom Stress“ über die 6 Lebensbereiche und erweitert in ihrem Käfermodell das bekannte Lebensbalancemodell.

Ein wichtiger Bereich ist bei ihr Glaube und Spiritualität. Damit ist nicht der Glaube im klassischen Sinne gemeint, sondern die Frage nach Deinem Lebensleitfaden.

Jeder und jede von uns muss herausfinden, was das richtige Leben ganz persönlich bedeutet.

Was ist Dein Lebensprinzip?
Hast Du Werte, die Du vertrittst?
Oder Du hast eine klare Vorstellung vom Leben?

Bei mir ist die Frage nach dem Sinn, nach Deiner persönlichen Spiritualität aber kein Käferbein, sondern sie steht oben am Kopf der Libelle.

Denn diese Frage schwebt über Dir und leitet Dich so durchs Leben.

Und ohne sind wir kopflos.

Mein Tattoo auf dem Fuß erinnert mich.

An die Bereiche in meinem Leben, die nicht vergessen werden sollten und die mich durchs Leben tragen.

Und die Libelle erinnert mich an die Leichtigkeit, aber auch die Flexibilität, mit der wir alle unserem Leben und unserer Gesundheit begegnen sollten.

Welcher Bereich ist Deine persönliche Schwachstelle im Leben?