Glückliche Angret

Jahresrückblick 2021
Von vielen Oms, Eichhörnchen, Realitäten und
Zukunftsmusik namens Tiny House

 

Das Jahr 2021. War es besser als 2020?

Anders auf jeden Fall.

Die Pläne waren groß, die Realitäten auch. Und es war die Zeit der großen intensiven Fragen: “Was wollen wir wirklich vom Leben? Welches Leben wollen wir führen?”

Erst wollte ich “nicht unterkriegen lassen” in meiner Jahresrückblicküberschrift einbinden. Aber das trifft es nicht.

Denn 2021 war ein sehr lehrreiches und damit gutes Jahr.

Entscheidungen fürs Leben fallen.

Neue Erfahrungen, neue Abenteuer.

Vieles anders als geplant – . Aber was sind schon Pläne.

Das Leben macht doch sowieso was es will.

Und wir machen das Beste daraus. Wir sammeln einfach das Glück ein und nehmen es mit uns.

Winterwonderland – Ein Geschenk am Jahresanfang

Kannst Du Dich noch an den letzten Winter erinnern? Eine weiße dicke Schneedecke, in den Straßen und Hängen. Schneefrei für alle: Ein Geschenk des Himmels. So habe ich es empfunden. So eine weiße Pracht gibt es in Hannover wahrlich nur selten. Und so gingen wir jeden Tag Schlitten fahren, übten Snowboard fahren auf dem umgebauten Skateboard und konnten sogar einmal auf dem Kanal Schlittschuh laufen.

glücklich im Schnee
Kinder auf dem Schlitten auf dem Bürgersteig
Kind fährt Snowboard auf umgebauten Skateboard
auf dem Eis stehen

Täglich war ich dankbar:

Die Schneepracht legte sich so auch auf die Sorgen des Vorjahres und wir kamen ein wenig zur Ruhe, wenigstens für diese zwei Wochen.

Corona: Das Hin und Her – Lupe und Bremser

Denn Corona 2020 endete bei uns mit einer emotionalen Achterbahn. Mein Sohn hatte kurz vor Weihnachten einen K1-Kontakt mit einem Coronaerkrankten Schüler. Und so landeten wir im Irrsinn und Chaos des Gesundheitsamtes: Sie schickten erst den ganzen Jahrgang in Quarantäne, erst dann schauten sie gezielt, wer überhaupt Kontakt hatte, um dann unterschiedliche Bescheide rauszuschicken. Maximale Verwirrung.

Alle Eltern drehten durch, warfen ihre Weihnachtspläne über den Haufen, um dann doch zu erfahren, dass bei den meisten die Quarantäne einen Tag vor Weihnachten auslief.

Bei uns nicht. Wir bekamen diese Info aber offiziell dann mit Beendigung der Quarantäne.

Was macht eine weltweite Pandemie mit meinem Leben ?

Erschöpfungszustände durch Überlastungen,  immer wieder wie wohl bei allen.
Immer wieder ein Besinnen auf das, was wirklich wichtig ist. Unsere Gesundheit.
Und Unberechenbarkeit im Business:
Denn eigentlich sollte 2021 endlich das Jahr meines Onlinebusiness werden:
Indem ich meinen ersten Onlinekurs launche, meine ersten Onlineprodukte verkaufe.
Tja, und dann immer wieder kam Corona und die politischen Irrungen der Maßnahmen dazwischen:
Wechselunterricht, Notbetreuung in der Kita, Beschlüsse, die nicht nachvollziehbar waren, immer wieder Nachrichten aus den Coronaleugner-Parallelwelten, die immer wieder verunsichern und die mich zwangen, meine Einstellung immer wieder neu zu überprüfen -um doch stets die innere Haltung in mir zu aktivieren, das Gegeneinander, die Dualität der Welt zu strotzen und Verbindung zu allen herstellen zu wollen.

Corona zeigte sich aber auch nicht nur als Bremser, sondern auch als Brennlupe:
Sie zeigt doch sehr deutlich, welche Missstände es in Deutschland gibt, im Schulsystem, aber gerade auch im Gesundheitssystem.

Aber in unserem Leben macht sie aber auch unsere Wünsche und Bedürfnisse sichtbar:

Wie wollen wir leben?

Wollen wir wirklich die Alltagsstrukturen und die Arbeit unser Leben

bestimmen lassen?

Wir hadern und sortieren.

Sind gefrustet.

Und dann fallen lebensverändernde Entscheidungen im Privaten.

Doch erst stand im Business einiges an:

Investitionen ins Business: Failalarm!!!

Wie geht der Satz? Aus Fehlern wird man klug. ICH auch.

Ich startete hochmotiviert ins Jahr. Denn es gab bereits eine Anfrage, bei einer GesundheitsexpertInnen-Plattform mitzumachen. Erste Zoommmeetings fanden statt, erste Pläne entstanden – doch diese Plattform entpuppte sich jedoch als Luftikus – und verlief im Sande.

Und dann erhielt ich eine Anfrage, ob ich nicht Teil einer Mastermindgruppe werden will: Eine Mastermindgruppe für Mütter, die sich selbständig machen wollen. Ich war am Hadern, mein Bauch war am Grummeln, doch das Angebot lockte. So habe ich mich erst dafür entschieden,versprach die Anbieterin doch die Entwicklung der Marketingstrategien, die mir so unendlich schwer fallen. Doch sie entpuppte sich als positive Energienfresserin.

Die Leitung war trotz Marketingerfahrung  nicht wirklich kompetent. Der schlimmste Satz, den sie wirklich jedes Mal mitteile musste: “Kein Kunde – kein Business” – es stresste. Alle, machte Druck. Weil – oh Wunder – Mütter mitten in der Pandemie am Anfang ihres Business selten sofort Kunden haben.

Wie irrsinnig dieser Satz wirklich war, wurde mir später richtig klar: Gerade ein Herzensbusiness sollte doch nicht das alleine Ziel haben, Kunden zu gewinnen. Sondern wir wollen doch eine Botschaft, eine Lebensmission vermitteln.
Und auch die Gesundheitsdetektivin ist doch soviel mehr als ein Geschäftsmodell.

Es gibt doch die Vision , die mich antreibt und mein Herz zum Hüpfen bringt:

  • Ich möchte die Gesundheit und das Wohlbefinden des einzelnen Menschen fördern und so Krankheiten vorbeugen.
  • Ich möchte unterstützen, das Alltagshamsterrad zu entkommen und mit Leichtigkeit das Leben gesünder zu gestalten.
  • Ich möchte inspirieren, mit kleinen Dingen Dein Leben zu verändern und  damit selber wichtig zu nehmen.

 So verließ ich nach wenigen Monaten diese Gruppe, zahlte drauf.

Gelernt habe ich trotzdem dort etwas ganz Wesentliches. Nämlich mehr auf meinen Bauch zu hören: So war es eine Bauchentscheidung, im Mai einen Onlinekurs zu buchen, der mir zeigt, wie ich meinen Onlinekurs erstelle: Marketing, Videoschnitt, und so weiter. Weil Andrea Reichhart  nämlich eins tat: Mich nicht drängte, mich stattdessen überzeugte und den Kontakt professionell gestaltete.

Mit diesem Kurs hangel ich mich nun Schritt für Schritt durch die Erstellung des Kurses. Die größte Herausforderung dabei: Dran bleiben, auch wenn es länger dauert.

Im Mai fand aber auch noch mehr statt:

Tür zu, Tür auf – Grundstückfund!!

Seit über zwei Jahren suchen wir ein Grundstück für unseren Traum vom Tiny House. Erst auf der Suche nach einem Pachtgrundstück, dann nach einem günstigen zum kaufen.

So fuhren wir viele Kilometer durch die Gegend, schauten uns Grundstück für Grundstück an, die allesamt entweder nicht unseren Vorstellungen entsprachen, oder bereits verkauft waren, bevor wir überhaupt zu Ende gedacht haben.

Mein Partner war zwischendurch ganz verzweifelt. Tröstend sagte ich zu ihm Anfang des Jahres: “Du wirst sehen, wenn wir die Tür zu deinem Elternhaus schließen werden und nach vorne blicken können, wird sich auch das Grundstück für uns auftun.”

Denn das war auch der Frühling: Das Elternhaus meiner Schwiegereltern wurde verkauft. Und so fuhren wir mehrmals nach Ostfriesland und ließen nicht nur das Haus und Gegenstände, sondern auch Erinnerungen, Geschichten, Trauer und Kindheit zurück. Die Tür fiel zu.

Und dann kam der Knaller. Ich hatte recht: Wenige Tage später standen wir auf dem Grundstück in Alfeld. Völlig zugewuchert, Hanglage und so perfekt für uns.

Nah an Hannover, 10 Min bis zur Innenstadt. Und das Beste quasi vor der Haustür: ein Zauberwald

auf dem Eis stehen
auf dem Eis stehen
auf dem Eis stehen

Unsere Zukunft raus aus der Großstadt

So begannen wir zu planen:

Die Suche nach dem richtigen TinyHouse-Anbieter begann.Wir  ließen eine Architektin das Grundstück vorbegutachten, eine Bauvoranfrage lief.

Wir telefonierten mit dem Tiefbauer und verbrachten Stunden mit Netzrecherche.

Leute, ich sag es euch: Bei Bauprojekten gerade zu Coronazeiten bedarf es vor allem eins: Einen gaaaannnz langen Atem und Hartnäckigkeit. Denn Dinge wie Rückrufe, Versprechen, sich zu kümmern und sich zeitnah zu melden. All das fanden wir – selten. Also hieß es, immer wieder Nerven lassen und sich erneut ans Telefon zu hängen und hinterher zu telefonieren.

Und wieder in Warteschleifen gefangen zu sein.OOOMMMM.

Mein Jahresbaby: eine neue Website!!!

Kennst Du das?

Du hast viele Warteschleifen , die Du nicht beeinflussen kannst., Dann ist es umso wichtiger, selbst aktiv zu werden und Entscheidungen zu treffen.

Eine stand seit fast einem Jahr aus.

Was mache ich bloß mit meiner hässlichen, brachliegenden Website?

Und ich traf die wohl beste Entscheidung für mein Business im Frühjahr: Meine Website professionell von einem befreundeten Webdesigner erstellen zu lassen. Abgeben bedeutet aber bei einer Website leider nicht, keine Arbeit zu haben. Denn alle Texte musste ich ja schreiben und auch viele Entscheidungen vor allem Richtung Optik in enger Absprache musste ich treffen.

Ein Kraftakt für mich!

Aber dann war sie fertig. Rechtzeitig vor dem Sommerurlaub! YEAH!!!

Du willst sie sehen? Ach ja, die bist ja schon da ! 🙂

Wir fahren. Komme was wolle

Wochen Campinurlaub waren geplant! Endlich!

Bevor wir in die Schweiz fahren wollten, besuchten wir jedoch noch einen engen Freund in Berlin.

Und da passierte es: Mitten in Berlin, am Tempelhofer Flughafen, ging unser Auto kaputt .

Das Drama in 3 Akten: ADAC, Werkstatt, Kupplung kaputt, finanzieller Totalschaden!

Ein Desaster für Campingurlauber. Mit 2 Kindern, einem Hund und Campingkram fährt man nicht mit der Bahn in den Urlaub.

Urlaub absagen? Keine Option!

Wir waren so unglaublich urlaubsreif, sehnten uns nach der wohlverdienten Auszeit. Und so buchten wir kurz vor knapp einen Mietwagen. Ein einfacher Kombi sollte es sein.

Und dann? Wurden wir zum Witz: “Sie dürfen sich freuen. Sie bekommen für den gleichen Preis einen Upgrade – eine Audi A6 quattro”.

Mein Mann nur trocken: “Wir nehmen dann noch die Haftpflichversicherung für den Innenraum dazu”.

Und so waren wir drei Wochen eins: ein fahrender Witz. Ein Audi A6 fuhr auf den Campingplatz und es stiegen aus: eine lustige Familie mit Hund, kleinem Zelt und wie es sich gehört: mit der Zeit mit immer größer werdenden Verwahrlosungstendenzen.

Audi A6 und wir

Noch während wir in Bayern unterwegs waren, wurde die Schweiz zum Risikogebiet erklärt.

Unklar damit, wie teuer die Coronatests für deutsche Touristen werden. 160 Euro pro Person wurde geschrieben. Für eine Woche Schweiz auf einem einfachen Camingplatz?

So entschieden wir uns, bei strömendem Regen auf dem Campingplatz, um und fuhren stattdessen nach Östereich, nach Niedertauern.

Und was fanden wir?

Wundersame Kraftorte, großartige Landschaften und vor allem eins: Die Erholung, die wir alle so nötig brauchten.

Noch nie hatte ich die Kraft der Natur so stark in mir aufgenommen und meine Tanks aufgefüllt wie in diesem Urlaub. Auch unser alter Hund lebte auf, wanderte stundenlang mit uns die Berge rauf und runter. Wir waren glücklich.

Border collie im Wald
Prebersee
Angret in den Bergen

Tageausflüge als bewusste Auszeiten

Zurück in Deutschland wurde uns wieder sehr klar:

Der Sommer ist nur eine kurze Verschnaufpause von dem Weltwahn.

Um so wichtiger wird es für uns, die Wochenenden zu füllen mit kleinen Auszeiten vom Alltag.

Frisch bei Stadtmobil angemeldet, machten wir so vermehrt Tagesausflüge, die unsere Energietanks immer immer ein klein wenig neu befüllen.

Und nicht nur mit Energie, sondern auch mit Geschichten, Abenteuern, Spaß und Eindrücken. Wir tankten Glück.

Kinder klettern Berg rauf
auf dem Eis stehen
auf dem Eis stehen

Die Baustellen im Alltag – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Nach dem Sommer ist vor dem Sommer.

Zumindest was das Beackern von unseren Baustellen betraf.

Und die Baustellen häuften sich zwischenzeitlich enorm.

Neben den Baustellen des TinyHouses und des Grundstückkaufes kamen eine kaputte Therme, ein Wasserschaden, Rattenbefall im Keller, Vermieter, die wochenlang wie vom Erdboden verschwunden waren und noch einige Kleinigkeiten mehr dazu.

Wochenlang war bei uns wirklich der Wurm drin. Ein nervenfressender, zeitraubender Wurm, der uns immer auf‘s Neue zur Geduld zwang.

Atmen. Immer wieder atmen. OMMM.

Und so zogen die Wochen in Windeseile vorbei. Alltag mit Beratungen und Coachings, Social Media, Carejob, Schulthemen – parallel fuhr Corona auf der Nebenspur mit. Coronazeit-Feeling at its best: Zäh wie Kaugummi und trotzdem rennt die Zeit davon –  so schnell wie ein ICE.

Komfortzone verlassen für ein bißchen Glück

Im September wollte ich endlich wieder ausbrechen aus dem Hamsterrad.

Sich selber etwas gönnen, etwas Neues wagen, meine Komfortzone verlassen für ein bisschen mehr Glücksgefühl.

Und die Gelegenheit war günstig. Wir verbrachten ein Wochenende auf einem Ponyhof in Ostfriesland. Der große Wunsch meiner Kids war es, endlich “Herbert” und “Moritz” wieder zu treffen.  Nun konnten wir dieses Mal endlich hinfahren.

Und ich schenkte nicht nur meinen Kindern, sondern auch mir einen Ausritt. Über 20 Jahre saß ich nicht mehr auf einem Pferderücken. Und es war so gut. Glücksmomente sammeln.

Angret auf dem Pferd
ponyausritt

Gesundheitschallenge: Ich komme.

Im Oktober entschied ich mich, den nächsten Schritt Richtung meines Onlinekurses zu gehen.

Wie soll er genau aussehen?

Was muss genau rein damit meine Kund*Innen ihn für wertvoll betrachten?

Ich brauche konkrete Rückmeldungen und Feedback.

Also startete ich das Abenteuer einer kostenlose Gesundheitschallenge.

Premiere für mich.

Und ohne ins Detail zu gehen: Es war eine Heidenarbeit – vor allem im Hintergrund.

Und es waren eine Menge Komfortzonen, die ich verlassen habe:  Das erste Mal Videos drehen, Videos schneiden, Emails schreiben, Backendarbeiten, Werbung schalten, Werbung machen, Live gehen in der Facebook-Gruppe. Puh.

Ich habe so viel gelernt, so viele Aha-Momente erlebt. Und eine kleine feine Gruppe an Menschen besser kennengelernt, die durch die Challenge einige Erkenntnisse für sich sammeln konnten.

Ich bin nun näher an den wichtigen Inhalten eines Onlinekurses.

Er entwickelt sich.

Privat ging es aber erst einmal nahtlos weiter. November ist nämlich unser Familiengeburtstagsmonat: 3 Geburtstage, davon 2 mit Kindergeburtstagsparty. Ich liebe es , Mottopartys vorzubereiten. Schatzsuchen zu magischen Wesen des Waldes entstanden. Aber fremde Kinder dann zu bespaßen gehört dann  nicht unbedingt zu meinen leichtesten Übungen.

Im Dezember kam dann die ernüchternden Selbsterkenntnis: die nächsten Schritte Richtung Onlinekurs müssen warten. Die Energie reicht nur noch für das Alltagsgeschäft.

Es hieß nun mitgehen mit der Natur, zur Ruhe kommen, Rückzug.

Nun ist es Ende Dezember und ich blicke zurück. Wie 2020 war auch 2021 ein volles Jahr, mit viel Loslassen.

Annehmen was da ist.

Atmen und zu sich selber sanft sein.

Dankbar sein, für das was ist und hoffnungsvoll auf 2021 blicken:

Denn wir hatten endlich im Dezember auch den lang ersehnten Notartermin:

Das Grundstück ist gekauft! TinyHouse – Leben – wir kommen!

Was war noch:

Natürlich unser Himmelfahrsklettern!

auf dem Eis stehen
Pilzkorb

Ausblick: Spiritualität und Rauhnächte

Das Jahr 2021 war kein Jahr, in dem viel Spirituelles in meinem Leben Raum hatte.

Fast alle Jahreskreis-Feste, die ich erst seit wenigen Jahren für mich entdeckt hatte, Verbundenheit mit mir und der Natur –  all das habe ich in den weltlichen Themen vernachlässigt.

Aber Spiritualität ist wichtig, Teil eines ganzheitlich gesunden Lebens .

Die Rauhnächte beginnen nach der Veröffentlichung dieses Blogartikels.

Zurückschauen, zu sich kommen. Schauen, wie es weiter geht. 

Über die Rauhnächte soll Spiritualität wieder Einzug in mein Leben halten!

Ich wünsche Dir ein tolles Weihnachtsfest!